Fatih Akin hat heute in Cannes mit seinem letzten Film “Auf der anderen Seite” den Preis für das beste Drehbuch bekommen. Für die “Goldene Palme” hat es nicht gereicht, zumal es, wie die FAZ schrieb, sehr starke Konkurrenten im Wettbewerb gab.
Die Istanbuler Tageszeitung “Aksam” (Abend) berichtete heute aus Cannes, daß es am türkischen Stand Debatten zwischen Türken und Deutschen darüber gab, ob Fatih nun als Deutscher oder Türke zu gelten hat. Ich finde das köstlich: Fatih Akin steigt auf in die erste Liga der Filmemacher, aus eigener Kraft und von “ganz unten” kommend, und die Frage, “woher er kommt” und “zu wem er gehört” hört einfach nicht auf. Diesmal anders herum: Einige Deutsche, sagt Aksam, hätten mit den Türken in Cannes heftig darüber diskutiert und gesagt: “Nein, Ihr dürft Fatih Akin nicht als Türken bzw. seinen Film als türkischen Film lancieren, denn Fatih ist Deutscher, und er ist für Deutschland im… weiter lesen



