27.02.2008 von Dilek Zaptcioglu
In Herne, Bickernstraße 60 brach vor zwei Tagen der letzte Brand in einem von Türken bewohnten Haus aus. Diesmal konnte die örtliche Polizei die Ursache ganz schnell feststellen. Vier alte Autoreifen im Keller waren vorsätzlich in Brand gesetzt worden: Ein gezielter Brandanschlag.
Innerhalb von drei Wochen brach in über einem Dutzend von türkischen Wohnhäusern Feuer aus.
Ich stelle mir einen Kriminalfilm vor. Auf einer großen Wand die Deutschlandkarte. Überall, wo es gebrannt hat, steckt ein rotes Fähnchen. Ein schwarzes Fähnchen markiert die gehäufte Präsenz neonazistischer Organisationen in Deutschland. Doppelte schwarze Fähnchen deuten auf eine besonders ausgeprägte Organisationsstruktur der Rechtsextremen. Gelbe Fähnchen markieren die Unterwanderung dieser Strukturen durch verdeckte Ermittler.
Der Fahndungschef ist groß und dickleibig, im Gesicht weist er eine gewisse Ähnlichkeit mit Norbert Blüm auf. Er leidet unter Gastritis und seine Frau droht ihn zu verlassen. Er kennt die Türken gut und hat seinen Urlaub viele Male in Antalya und Umgebung verbracht. Er schaut… weiter lesen
14.02.2008 von Dilek Zaptcioglu
Es ist schon merkwürdig:
Im Deutschen sagt man “Liebe” für beides: Für die Liebe (zu einem Anderen, zur Mutter, zur Natur, zu Freunden…) und für…..die “grosse Liebe”, aşk eben.
Im Türkischen unterscheidet man zwischen “aşk” und “sevgi”. Ich liebe meinen Vater (sevgi), bin aber verliebt in einen Mann / eine Frau (aşk).
Das türkische Wort “aşk” (aschk gelesen) ist die “grosse, leidenschaftliche Liebe” zu einem anderen Menschen: “aşık olmak” bedeutet korrekt “sich verlieben”; aber “aşk” ist dennoch mehr: Etwas mit “aşk” machen, bedeutet es leidenschaftlich zu tun, mit Hingabe, mit grosser Liebe. Wobei es für Leidenschaft auch ein türkisches Wort gibt: Tutku. Interessanterweise kommt das deutsche Wort vom Leiden, und das türkische vom Festhalten (tutmak).

so stilvoll begeht man den Valentinstag in Istanbul – noch ohne Alkoholverbot
Deshalb sind in Istanbul Diskussionen über die Frage, ob aus “aşk” immer auch Liebe wird, oder ob… weiter lesen
09.02.2008 von Dilek Zaptcioglu
“Bernstein” schreibt an “Hürriyet”:
“Dumm, faul, moslemisch, ohne Schulabschluß, gewaltätig, frauenmißhandelnd und verachtent: Diese ganze erbärmliche Grottenmolchkultur- TÜRKIYE- erhebt natürlich genau dann ihr Schmarotzergeheul, wenn dieser parasitären (Oh! Oh! – Aber welcher Türke hat eine Berufsausbildung (immerhin hatte er 20 Jahre Zeit) , primatären – weil sprachunfähigen – Looser-Kriminellen, die dazu noch inzestös sind(achten Sie mal auf Zehen- und Fingermißbildungen). Die türkisch-arabische Nichtexistenz in allen Wissenschaften, wird in der Zukunft genauso zum Desaster führen, wie der Plan, eine starke arabische Fuüßballelf auf die Beine zu bringen.”
“Tizian” schreibt an istanbulblog:
“Mein Beileid für die Opfer.
Aber wie die meisten Deutschen kann ich das Verhalten der Türken nicht mehr ertragen. Immer das gleiche Ritual: Beschuldigen, Bedrohen, Fordern.
Wieviele Deutsche sind in letzter Zeit Opfer türkischer Gewalttäter geworden? Bestimmt hundert mal mehr als Türken Opfer von Nazis. 0,34% der Straftaten in Deutschland haben einen rechtsextremen Hintergrund. Die 40fache Anzahl wird von Kriminellen… weiter lesen
05.02.2008 von Dilek Zaptcioglu
Ich hoffe sehr, daß der Brand in Ludwigshafen nicht durch Rassisten gelegt wurde. Auf der anderen Seite denke ich: Was macht es eigentlich einen Unterschied, wenn das kein Anschlag war – was ja durch die exakten Aussagen der kleinen Mädchen sowieso widerlegt zu werden scheint. Der Rassismus ist eine Tatsache.
Auf jeden ist zu hoffen, daß die ziemlich rege neonazisische Infrastruktur gerade auch in Ludwigshafen, nichts mit diesem Brand zu tun hat (siehe unten).
Die Mitglieder der betroffenen Familien waren heute abend live im türkischen Fernsehen.
Sie bedankten sich herzlich bei der deutschen Polizei: Die Polizisten, die sofort zur Stelle waren, hätten eine Leiter herbeigeschafft und bis zur Ankunft der Feuerwehr 30 Leute unter Einsatz ihres Lebens aus dem Haus herausgeholt.
Die Feuerwehr wäre viel zu spät gekommen und hat wohl zwei, mindestens einen unglückliche(n) Versuch(e) mit dem Aufspannen des Sprungtuchs gehabt – das Material war wohl… weiter lesen