Caramba! Acht fünfzig für ein Kilo Tomaten, und die sind auch noch hässlich und grün. Raf heißt das Kuriosum, und ihre Saison ist so atypisch wie ihre Charakteristiken: Die Ernte beginnt Anfang Dezember und reicht bis in den April, vielleicht noch Mai hinein.
Am besten geht’s dieser Tomate, wenn sie darbt. Die lange Kultivierung an der Levante-Küste um Almería, wo das Wasser sehr salzhaltig ist, hat sie robust gemacht.
Die Raf ist keine Hybridtomate, sondern eine alte, traditionelle Sorte vom Typ Marmande – von abgeflachter Form, mit ausgeprägten Rippen und einem festen, tiefen Stielansatz. Ihr Geschmack ist unverwechselbar, Zucker und Säure sind ausgeglichen, sie ist fleischig mit wenig Kernen und Wasser.
Die Pflanzfläche ist winzig gegenüber den herkömmlichen Tomaten; während die einen Ertrag von 15 Kilogramm bringen, schafft die Raf nur etwa drei bis vier. Das macht sie so teuer; zwischen fünf und zehn Euro
Am besten geht’s dieser Tomate, wenn sie darbt. Die lange Kultivierung an der Levante-Küste um Almería, wo das Wasser sehr salzhaltig ist, hat sie robust gemacht.
Die Raf ist keine Hybridtomate, sondern eine alte, traditionelle Sorte vom Typ Marmande – von abgeflachter Form, mit ausgeprägten Rippen und einem festen, tiefen Stielansatz. Ihr Geschmack ist unverwechselbar, Zucker und Säure sind ausgeglichen, sie ist fleischig mit wenig Kernen und Wasser.
Die Pflanzfläche ist winzig gegenüber den herkömmlichen Tomaten; während die einen Ertrag von 15 Kilogramm bringen, schafft die Raf nur etwa drei bis vier. Das macht sie so teuer; zwischen fünf und zehn Euro