Der Pfirsich (Prunus persica) stammt aus China und kam im 12. Jahrhundert mit den Arabern an die Levante-Küste. Sein Aroma ist unvergleichlich, der Geschmack köstlich – nur beim Hautkontakt scheiden sich die Geister, reagiert doch manch einer darauf allergisch. Die Pfirsichfamilie ist groß, beim Einkauf unterscheidet man aber hauptsächlich zwischen Pfirsichen mit gelber oder roter Haut. Die der gelben Sorten ist flaumiger, das Fruchtfleisch ebenfalls gelb – wir kennen sie aus Glas oder Dose, wo der Großteil von ihnen landet. Gelbe Pfirsiche werden auch für Marmelade, Saft, Likör und mehr verwendet.
Der meist kleinere rote Pfirsich, Wasser- oder weißer Pfirsich genannt, ein typischer Tafelpfirsich mit weißem, gelbem oder rötlichem Fruchtfleisch, wird mehr und mehr von den immer noch größer gezüchteten gelben Exemplaren verdrängt, obwohl die roten Sorten saftiger, aromatischer und süßer sind. Ein besonderer Pfirsich, nur leider schwer zu bekommen, ist der Weinbergpfirsich, eine alte Sorte mit rotem, delikatem Fruchtfleisch,… weiter lesen
Archive for Juni, 2009
Es gibt Bars, die berühmte Drinks erfunden haben. Und es gibt Restaurants, die berühmte Gerichte erfunden haben. Aber es gibt wenige Orte, auf die beides zutrifft. Harry’s Bar in Venedig, 1931 von Giuseppe Cipriani eröffnet, ist einer dieser Orte. Einmal handelt es sich um den „Bellini“, einen Cocktail auf der Basis von weißen Pfirsichen und Prosecco. Das andere ist als Carpaccio in die Geschichte eingegangen. Ein im Original hauchdünn aufgeschnittenes rohes Filet vom Ochsen oder Rind, das fächerartig auf dem Teller ausgebreitet wird.
Bellini
Den weltberühmten, im Grunde recht einfach herzustellenden Cocktail „Bellini“ erfand Giuseppe Cipriani 1948; er nannte ihn nach Giovanni Bellini, einem Maler der Renaissance, dessen Werke in jenem Jahr gerade ausgestellt wurden. Als Fan der weißen italienischen Pfirsiche probierte er lange herum, um den perfekten Sommercocktail zu kreieren. Letztendlich blieb er dem Prinzip des Hauses treu – wenige, aber beste Zutaten – und beschränkte sich auf… weiter lesen
Der Kontrast der Landschaften, die populären Feste, Kunsthandwerk und die unsterblichen steinernen Zeugnisse früherer Epochen, die Kelten, Karthager, Römer, Araber hinterließen – dazu eine überaus reichhaltige naturbelassene Küche und der einzigartige Wein machen La Rioja zu einem der beliebtesten Ferienziele Spaniens.
Umgeben ist die autonome Region, deren Hauptstadt Logroño ist, vom Baskenland, Navarra und Aragón im Norden und Osten, westlich und südlich grenzt sie an Kastilien-León. Gebildet wird Rioja von sieben parallel führenden Tälern, die sich zur Uferlandschaft des Ebro hin erstrecken – mit etwa 5.000 Quadratkilometern eine der kleinsten Autonomien, aber mit welchen Möglichkeiten: Rioja bietet mit den interessantesten Teil des Jakobswegs, die Routen der Klöster und Schlösser zeugen von Gotik, Renaissance und Barock, man wandelt auf den Spuren der Dinosaurier – 120 Millionen Jahre alten Abdrücken im Gestein, die bei ihrer Entdeckung weltweit Aufsehen erregten und noch heute ungläubige Gesichter bei Besuchern hervorrufen. Man geht den berühmten… weiter lesen
