Archive for Dezember, 2009

30.12.2009 von Claudia Mussotter
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Von Apfelsinen und Pomeranzen

von Claudia Mussotter

Ihr Ursprung ist in der Grapefruit und der Mandarine zu suchen – heute machen die Orangen Dreiviertel aller in der Welt kultivierten Zitrusfrüchte aus. Wenn das keine erfolgreiche Kreuzung ist. Auf Anerkennung musste die Orange allerdings lange warten.
Während des zehnten Jahrhunderts kamen die Zitrusfrüchte zwar aus Asien, und die Araber verbreiteten die hübschen Pflanzen mit ihren duftenden Blüten im Mittelmeergebiet. Doch die Bitterorangen oder Pomeranzen waren ziemlich sauer, weshalb man sich eher der blattreichen Bäumchen in so genannten Orangerien erfreute und die Früchte für medizinische Zwecke verwendete.
Man ist sich bis heute nicht sicher, wie die süßen Orangen zu uns gelangten. Portugiesische Seefahrer jedenfalls sollen sie, von Indien kommend, im 16. Jahrhundert von ihren Reisen mitgebracht haben.
Der Orangenbaum ist einer der am meisten verbreiteten Obstbäume der Welt. Hauptproduzenten sind Brasilien, die USA, Spanien, Italien, Mexiko, Indien, Israel, Argentinien und China. Spanien nimmt in der Produktion nicht den… weiter lesen

18.12.2009 von Claudia Mussotter
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Auf die Plätzchen…

von Claudia Mussotter

Rosegons sind eine der populärsten Süßigkeiten in der valencianischen Küche. Mit wenigen Zutaten – Mandeln, Zucker, Gewürzen und Ei – hat man schnell eine kleine Beigabe zu Kaffee oder Tee gebacken. 
Hier an der Küste kennt man die Mandelspezialität auch vom Supermarkt, und wer sie einmal gekauft hat, versteht vielleicht den Namen „rosegon“, der von „roer“, knabbern, herrühren könnte. Gelinde gesagt, sie sind steinhart, deswegen bei Valencianos aber nicht weniger beliebt. Vor allem wenn sie mit den guten Mandeln vom eigenen Baum gemacht sind, denen die billigen „Kalifornier“ nicht das Wasser reichen können.

Für etwa 4 Pers.: 250 g Zucker, 375 g fein gemahlene Mandeln, 2 Eigelb, aber nur 1 Eiweiß, Zimt und abgeriebene Schale einer Zitrone, ganze Mandeln zur Dekoration
Ei und Zucker mit den Gewürzen cremig schlagen, dann die gemahlenen Mandeln unterarbeiten.
Wenn die Masse nicht mehr an den Fingern klebt, zum Beispiel Häufchen aufs mit Backpapier… weiter lesen

10.12.2009 von Claudia Mussotter
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Bodenständig

von Claudia Mussotter

„Durch rote Rüben werden die Schwachen stark und die Schüchternen mutig.“ Das sagt der Volksmund, ob es so stimmt, muss jeder selbst ausprobieren. Wahr ist jedenfalls: Dieses Gemüse ist äußerst energiereich. So energiereich, dass man die rote Bete vielleicht schon nächstes Jahr, verwandelt in Butanol, einen viel potenteren Alkohol als Äthanol, als Treibstoff tankt. Doch „Beta vulgaris“ kann mit mehr aufwarten. Sie ist nicht nur außerordentlich gesund, sondern eine Rübe, die im grauen Winter Farbe auf den Teller bringt.
Dass die rote Bete mehr oder weniger fast in Vergessenheit geraten ist – zu Unrecht! –, liegt vielleicht auch an ihrem altbackenen Image, dem unattraktiven Einmachen in essigsaurer Marinade – nur zu gut bekannt als Bestandteil eines Salattellers aus Konserven. Mit dem aromatischen Fruchtfleisch einer frisch gekochten Rande, wie sie in der Schweiz heißt, hat das herzlich wenig zu tun. Die frischen Knollen sind wahre Geschmackswunder und lassen sich vielfältig zubereiten: als… weiter lesen