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	<title>Dieta mediterránea</title>
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	<description>Was isst Ferran Adrià, wenn sein Kühlschrank leer ist? - Können Toreros kochen? - Wie bereitet man Spaghetti in der Pfanne zu? - Oder: Was ist ein Puchero? Hier finden sich die Antworten und jede Menge Tipps und Tapas aus der spanischen Küche.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Aug 2011 12:39:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Und zum Abschluss ein „Pijama“</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 12:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Früchte]]></category>
		<category><![CDATA[Pijama]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/08/melocoton-001.jpg" rel="lightbox[838]"><img class="size-thumbnail wp-image-844 alignleft" title="melocoton 001" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/08/melocoton-001-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Pfirsich Melba, das kennt jeder. Der Nachtisch animierte Hausfrauen wie Köche zu immer neuen Kreationen auf der Basis eines Pfirsichs bzw. einer Pfirsichhälfte. Von den 60er bis weit in die 80er Jahre hinein in Spanien außerordentlich populär war der „Pijama“ (Pyjama), ein Dessert, das bei keiner Hochzeit, Kommunion oder häuslichen Festen fehlen durfte. Dabei handelte es sich einfach um einen fertig gekauften Pudding oder Flan, der auf den Teller gestürzt und mit einer Pfirsichhälfte aus dem Glas und vielleicht noch anderen Dosenfrüchten wie Ananas und mit Schlagsahne ausgarniert serviert wurde. Manchmal kam auch noch eine Scheibe Eis, ein sogenannter Corte, dazu.</p>
<p>Das letzte Gericht, das am 30. Juli im El Bulli serviert wurde, ist eine Destruktion des berühmten „Pfirsich Melba“, eine Hommage an die klassische französische Küche und deren Vater, Auguste Escoffier (1846 – 1935), der das Dessert 1893 für Nellie Melba erfand, als die australische Sopranistin im Londoner Covent Garden mit der Oper „Lohengrin“ von Wagner triumphierte.<br />
Genau 1.846 Rezepte hat Ferran Adrià seit 1983 im katalanischen Roses kreiert – nicht 1.800 und auch nicht 1850 –, denn 1846 ist das Geburtsjahr von Escoffier. Sie werden jetzt als feiner Katalog herauskommen, um den größten Koch aller Zeiten zu ehren. Der Pfirsich Melba bildet das 1.846., also das letzte Rezept, und man kann sicher sein, dass es bei Ferran Adriàs Abschiedsvorstellung nach allen Regeln der Molekularküchenkunst zubereitet wurde.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=838&amp;md5=72a1979641b20b6d9a04e1896a5e4654" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Anchovis &amp; Boquerones</title>
		<link>http://blogs.taz.de/kochblog/2011/08/04/anchovis_und_andere_sardellen/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 15:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[boquerones]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/08/anchoa-002.jpg" rel="lightbox[833]"><img class="size-thumbnail wp-image-834 alignleft" title="anchoa 002" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/08/anchoa-002-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Boquerón, anchoa? – Da darf man sich hier an den Küsten nicht durcheinanderbringen lassen. Es handelt sich um ein und denselben Fisch: „Boquerón“ nennt sich die Sardelle, wenn sie entweder, wie etwa in Andalusien besonders beliebt, appetitlich im Teigmantel frittiert oder wie die allseits bekannte Tapa in Essig eingelegt wird. „Boquerones en vinagre“, mit Olivenöl, Knoblauch und Petersilie, das kennt jeder.<br />
Wird der kleine „pescado azul“, der gesunde Fettfisch, aber als Filets schichtweise – fast wie Sauerkraut – eingesalzen und in Glas oder Dose verpackt, handelt es sich um „anchoas“, im Deutschen heißen sie „Anchovis“. Diese haltbar gemachten Sardellen sind nicht sterilisierte Halbkonserven, weshalb sie immer gekühlt aufbewahrt werden müssen.<br />
Neuerdings schwört man – wie beim Wein! – auf längere Lagerung der Anchovis im besten Olivenöl, was laut Kennern zu ganz außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen führen soll.<br />
Die konservierten Sardellenfilets sind quasi als Gewürz zu betrachten, man verzichtet aufs Salz und bringt mit dem eingesalzenen Fisch zusätzlich Aroma ans Essen.</p>
<p>Berühmte Gerichte sind mithilfe der „anchoas“ entstanden: der Caesar-Salat etwa oder der berühmte Salade niçoise. Auch als Pizzabelag oder auf der Coca haben die Anchovis Karriere gemacht, als Garnitur auf einem hart gekochten Ei, auf der Bruschetta oder in der bekannten Pasta puttanesca, um nur einige Beispiele aufzuzählen.<br />
Die besten Konserven, heißt es, kommen aus Santoña am Kantabrischen Meer; dort im Norden nennen sich Sardellen „bocarte“. Doch auch Katalonien mit beispielsweise l’Escala ist berühmt für seine Sardellen, schließlich gelten „seitó“ oder „aladroc“ an der Levante oder auf den Balearen als mediterrane Fische par excellence, vor allem im Frühjahr und Sommer.</p>
<p>Wie Sardinen werden auch die kleineren Sardellen nicht in der Fischabteilung ausgenommen. Doch das geht rasch zu Hause. Man nimmt Schere oder Messer und öffnet einen Schlitz am Bauch entlang, schneidet den Kopf ab und zieht mit diesem die Eingeweide heraus, die an ihm hängen. Auch die Mittelgräte wird entfernt, das geht besser als bei einer Sardine. Der Schwanz bleibt dran, da lässt sich der kleine Happen am besten packen.</p>
<p>In Spaniens Küchen wird leidenschaftlich gern gebrutzelt – Sardinen, Sardellen, Meerbarben, Tintenfisch und mehr wandern ins heiße Öl von Topf oder Pfanne, wenn sie nur klein und zart genug sind. Berühmt sind Málaga und Cádiz für ihre „pescaítos fritos“ frittierten Fisch, in Cádiz typisch zu essen aus einem Stück zur Tüte geformten Papier. Vielleicht war dies das erste „Fast-Good“ der Welt, denn hierbei handelt es sich um die frischesten, besten Exemplare, die auf dem Markt erhältlich sind.</p>
<p><strong>Boquerones en escabeche (Eingelegte Sardellen)<br />
</strong><em>Für 4 Pers.: 600 g Sardellen (boquerones), 1 große Zwiebel, 100 ml trockener Weißwein, 1 Zitrone, 1 EL Weißweinessig, 1 Lorbeerblatt, 1 EL gehackte Petersilie, 8 Pfefferkörner, Mehl, Olivenöl, Salz<br />
</em>Eingeweide, Kopf und Gräte der Sardellen entfernen. In Mehl wälzen und unter Wenden in der Pfanne auf lebhaftem Feuer braten. In einer Tupperschüssel mit Deckel aufbewahren.<br />
Die Zwiebel in Streifen schneiden und in einer großen Pfanne mit einem Schuss Olivenöl und ein bisschen Salz bei geringer Hitze in etwa fünf bis zehn Minuten dünsten, bis sie weich ist. Wein, Essig, Saft einer halben Zitrone, Lorbeerblatt und Pfefferkörner zufügen und fünf Minuten mehr angehen lassen. Zum Schluss die Petersilie zufügen und etwas Schale von der anderen Zitronenhälfte und ein paar Minuten mehr köcheln lassen.<br />
Das Ganze über die Sardellen gießen und diese zugedeckt im Kühlschrank mindestens 24 Stunden marinieren. Mit Salz abschmecken und mit Zimmertemperatur servieren.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=833&amp;md5=d3292981e5dd7bbae80ccf6e6e5ef68d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wilde Kartoffeln</title>
		<link>http://blogs.taz.de/kochblog/2011/07/22/wilde_kartoffeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tapa]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/OMTaller-017.jpg" rel="lightbox[822]"><img class="size-thumbnail wp-image-823 alignleft" title="OMTaller 017" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/OMTaller-017-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Patatas bravas<br />
</strong><em>Für 4 bis 6 Pers.: 500 g Kartoffeln (patatas), 300 ml Olivenöl (aceite de oliva), 1 kleine Zwiebel (cebolla, fein gehackt), 1 rote Chilischote (chile, entkernt und fein gehackt), 400 g Tomaten (tomates troceados, in Stücken), 1/2 TL Zucker (azúcar), 1/2 TL Salz (sal), 1 TL Paprika (pimentón, der geräucherte „de la Vera“), 2 EL Sherryessig (vinagre de Jerez), 1 Ei (huevo), 1 zerstoßene Knoblauchzehe (diente de ajo), Schnittlauch (cebollino)<br />
</em>Ofen auf 200 Grad vorheizen. Kartoffeln schälen und in zwei Zentimeter große Stücke schneiden. Ein Backblech mit zwei Esslöffeln Olivenöl in den Ofen schieben und fünf Minuten erhitzen. Dann herausnehmen, die Kartoffeln auf dem heißen Öl verteilen und 45 Minuten backen, bis sie goldfarben und knusprig sind.<br />
In der Zwischenzeit für die Sauce zwei Esslöffel Öl auf mittlerem Feuer in einem Topf mit schwerem Boden erhitzen und die Zwiebel etwa sieben Minuten anschwitzen, bis sie Farbe genommen hat und weich ist. Die Chilischote ein paar Minuten mitgaren, dann Tomaten, Zucker, Salz und Paprika zufügen, gut umrühren. Zum Kochen bringen, Hitze verringern und die Sauce etwa 20 Minuten simmern lassen, bis sie dick und dunkel ist. Vom Feuer nehmen, einen Teelöffel Sherryessig zugeben und, falls nötig, abschmecken.<br />
Für die Alioli das Ei mit dem Knoblauch und einem Esslöffel Sherryessig in eine kleine Picadora geben. Einen Esslöffel Olivenöl zufügen, mixen, bis es sich verbunden hat, dann den Rest Olivenöl bei laufendem Motor zugießen, bis sich eine cremige Mayonnaise ergibt. Abschmecken. Man kann auch einen Stabmixer benutzen, aber den zu halten und gleichzeitig das Öl zuzugießen ist nicht so einfach.<br />
Kartoffeln aus dem Ofen holen und mit ein wenig Salz bestreuen. Tomatensauce auf Tellern verteilen, Kartoffeln draufgeben, mit einem Schuss Alioli versehen und mit Schnittlauch garnieren. Unverzüglich servieren.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=822&amp;md5=cb11de159d7ad8eba23deb32a0a5789d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kulinarisches Wörterbuch für unterwegs</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/IMG_03061.jpg" rel="lightbox[812]"><img class="size-thumbnail wp-image-816   alignleft" title="IMG_0306" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/IMG_03061-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Endlich ist es seit diesem Monat auf dem Markt, das kulinarische Wörterbuch für unterwegs, das die &#8220;Dieta mediterránea&#8221; eine Weile vom Bloggen abgehalten hat. Aber ab  jetzt soll sich an dieser Stelle sowieso einiges ändern; angestrebt sind kürzere Beiträge und viel mehr Rezepte, originelle, aus der Mode gekommene, typisch spanische eben, wie man sie auch in dem praktischen Taschenwörterbuch findet.</p>
<p>Es soll allen Genießern helfen, die kulinarischen Freuden der Iberischen Halbinsel zu entdecken: Kurze Kapitel informieren zunächst in kompakter Form über das Wichtigste zu den Regionen und ihren jeweiligen Spezialitäten. Der sich anschließende ausführliche lexikalische Teil erlaubt schnelles Nachschlagen und gibt fundiertes Vokabelwissen an die Hand.<br />
Sicherlich wird das Büchlein im handlichen Format für unterwegs bei der Wahl einer bestimmten Käsesorte, eines Weins, einer Tapa, eines Tagesmenüs, beim Einkauf und beim Lesen und Nachkochen von Rezepten, wo auch immer, behilflich sein.</p>
<p style="text-align: left"><strong>&#8220;Essen und Trinken in Spanien. Das kulinarische Wörterbuch für unterwegs&#8221;, Anaconda Verlag Köln 2011, 160 S., Preis: 4,95 €. ISBN-13: 9783866475830, ISBN-10: 3866475837.</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=812&amp;md5=60e55abf1e15a79155161ebc7e16d917" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zum 65. Geburtstag des Zweiteilers: Bikini-Pizza</title>
		<link>http://blogs.taz.de/kochblog/2011/07/08/zum_65_geburtstag_des_zweiteilers_bikini-pizza/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 14:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/Sandwich-Mixto.jpg" rel="lightbox[800]"><img class="size-thumbnail wp-image-803 alignleft" title="Sandwich-Mixto" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/07/Sandwich-Mixto-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vielleicht weil auch eine Art Zweiteiler, nennt man in Katalonien ein Bocadillo bzw. diagonal durchgeschnittenes Sandwich mit Schinken und Käse von der Plancha einen „Bikini“. Die Plancha ist im spanischen Haushalt eine meist elektrisch betriebene heiße Platte, es würde sich aber auch ein Sandwichmaker anbieten.</p>
<p>Das folgende Rezept ist eine Mischung aus Pizza und Bikini.<br />
<em>Für 2 Stück: 4 Scheiben Toastbrot, 1 Büffelmozzarella, 6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, 2 Champignons, ein paar frische Basilikumblätter, Olivenöl virgen<br />
</em>Mozzarella in Scheiben, Champignons blättrig schneiden.<br />
Das Brot zuerst mit Mozzarella belegen, dann die ganzen eingelegten Tomaten draufgeben, anschließend die Champignons.<br />
Mit Olivenöl beträufeln,  zum Schluss die Basilikumblätter vollenden.<br />
Die Bikini-Pizza auf der Plancha oder im Sandwichmaker mit ein wenig Öl knusprig bräunen.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=800&amp;md5=7e1830d1d1ad0ea4e541b239e069c14c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gurken-Krise</title>
		<link>http://blogs.taz.de/kochblog/2011/07/01/gurken-krise/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[pepino]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/06/pepino-002.jpg" rel="lightbox[789]"><img class="size-thumbnail wp-image-790 alignleft" title="pepino 002" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/06/pepino-002-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Da haben wir den Salat, Spanien bleibt nicht nur auf seinen Gurken sitzen. Auch Kartoffeln und zuletzt sogar Mispeln finden keinen Absatz und müssen entweder verschenkt oder vernichtet werden. Jetzt hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Fischerei (MARM) eine Kampagne mit dem Slogan „Es gibt tausend Möglichkeiten, unser Gemüse zu unterstützen. Wähl deine“ gestartet, um die spanischen Produkte zu fördern und zu versuchen, das Vertrauen der Konsumenten wiederzugewinnen.<br />
Ob allerdings ein ordinärer Sticker mit der Aufschrift „Yo (love, Herz  aus Gurke) pepino“ – zumal im eigenen Land! – hilft, den guten Ruf  der spanischen Gurke in Europa  wiederherzustellen, kann bezweifelt werden. Die Kampagne von Ministerin Rosa Aguilar müsste zumindest außerhalb der Landesgrenzen stattfinden. Denn hier stand man großenteils hinter dem einheimischen Gemüse – an vorderster Front die Gastroblogger.<br />
Flugs hat man via Twitter den 6. Juni zum „Día del pepino“, „Tag der Gurke“, ausgerufen, und zahlreiche Blogger haben ein Rezept beigesteuert, um das Image der zu Unrecht beschuldigten spanischen Gurke wieder aufzupolieren.<br />
Bloß gut, dass Salatgurken Saison haben – zwischen Juni und September schmecken sie am besten – und gerade jetzt, zum Beginn des Sommers, äußerst erfrischend und gesund sind. <br />
Doch nicht jeder ist ein Gurken-Freund. Dem einen ist sie zu bitter. Dem anderen sind  die Kerne im Weg. Und manch einem stößt die gute alte Gurke, mitsamt ihrer Krise, einfach nur sauer auf.</p>
<p>Neben dem klassischen britischen Gurkensandwich – mit gesalzener Butter bestrichene Toastbrotscheiben ohne Rinde, schräg geschnittene, dünne Scheiben Salatgurke dazwischen, diagonal aufschneiden –, dem beliebten spanischen Gazpacho, dem griechischen Tzatziki oder einer kalten Gurkensuppe mit Melone kamen noch viele weitere Ideen zusammen. Zum Beispiel vom Fernsehprogramm Canal Cocina, der ebenfalls die Gurke unterstützt.<br />
<a href="http://www.canalcocina.es/video-receta/carpaccio-de-pepino-espanol">http://www.canalcocina.es/video-receta/carpaccio-de-pepino-espanol</a></p>
<p><strong>Carpaccio von spanischer Gurke<br />
</strong><em>1 spanische Gurke, 1 Tomate, 1 Limette, 1 Zitrone, Apfelessig, 2 Kirschtomaten, Olivenöl, grobes Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer;<br />
für das Gurkeneis: Gurken und Olivenöl<br />
</em>Zuerst das Gurkeneis zubereiten. Gurken mit der Schale im Mixer pürieren, mit etwas Olivenöl mischen. Entweder im Gefrierfach fest werden lassen, dabei immer wieder durchrühren. Oder in die Eismaschine geben.<br />
Für das Carpaccio die Gurke schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel mit Apfelessig legen, damit sie milder wird.<br />
In der Zwischenzeit die Tomate reiben, dazu quer halbieren.<br />
Anrichten: Die geriebene Tomate kommt als Basis auf den Teller; mit einem kleinen Schuss Olivenöl begießen. Darüber die Gurkenscheiben legen. Mit ein bisschen Limetten- und Zitronensaft beträufeln. Ein Löffel Gurkeneis und eine Kirschtomate draufsetzen. Abschließend in dünnem Strahl Olivenöl zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/?flattrss_redirect&amp;id=789&amp;md5=e2b36476ecd0e0ce240a960ce303ed3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/kochblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was essen die Empörten?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/kochblog/2011/06/06/was_essen_die_empoerten/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 07:32:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/06/710_008_64599_receta_1228_.jpg" rel="lightbox[785]"><img class="size-thumbnail wp-image-786 alignleft" title="710_008_64599_receta_1228_" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2011/06/710_008_64599_receta_1228_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Empört euch! – das Büchlein von Stéphane Hessel gab den Namen für die Jugendlichen, Arbeitslosen, Rentner und alle anderen Unzufriedenen, die als Bewegung 15-M schon seit dem Sonntag vor der Wahl am 22. Mai auf verschiedenen Plätzen Spaniens ausharren und „Echte Demokratie jetzt!“ fordern. Höchste Zeit, sich über die Ernährung der Camper und Protestler Gedanken zu machen, dieser „Indignados“, die sich gegen Arbeitslosigkeit und Sparpolitik, gegen die Macht der Banken und großen Volksparteien, gegen Sparpolitik und Korruption auflehnen.<br />
Das hat Mikel López Iturriaga wohl gedacht, als er in seinem vorzüglichen Kochblog „El Comidista“ in  der Zeitung „El País“ (<a href="http://blogs.elpais.com/el-comidista/">http://blogs.elpais.com/el-comidista/</a>) eine billige, gesunde und ausgeglichene Ernährung präsentierte, die seiner Meinung nach ebenfalls zu den Grundrechten gehören sollte. Im Folgenden ein paar Vorschläge für die „Empörten“.</p>
<p><strong><br />
Belegtes Brötchen „Ideen an die Macht“<br />
</strong>Anstelle des üblichen Bocadillos mit Schinken und Käse, das „langweiliger ist als ein Rededuell ohne Fragen zwischen Zapatero und Rajoy“, empfiehlt er, das Brot zwar wie immer mit Olivenöl zu bestreichen, aber dann mit in Öl eingelegtem Thunfisch Bonito del Norte, ein paar Anchoas oder Boquerones (beides sind Sardellen, Anchoas sind in Salz eingelegt, Boquerones in Essigmarinade), hart gekochtem Ei, Essiggürkchen und gefüllten Oliven zu belegen. Alternative: gebratene Paprikaschoten und Zwiebeln, Avocado und Brie-Käse. Und natürlich lehnt man sich in Revolutionszeiten gegen die  gummiartige „barra“ in Form eines Baguettes auf und wählt ein richtiges, frisch gebackenes Brot.</p>
<p><strong><br />
Reissalat „Cristina“ mit Gemüse<br />
</strong>Als Hommage an die Heldin der #spanishrevolution, Cristina, eine Hörerin des Frühstücksprogramms von Radio Nacional Española, die Respekt von den Machern Radios gegenüber den „Indignados“ gefordert und ihnen gehörig Bescheid gesagt hat,  schlägt Mikel einen Salat aus Naturreis und Mandeln mit Möhren, Spinat und grünen Bohnen, im Dampf gegart, vor. Die Begleitung: pürierte Frühlingszwiebel und grüne Paprika, Weißweinessig, Olivenöl, Salz und schwarzer Pfeffer. Das lässt sich in immensen Portionen relativ rasch fertig stellen.</p>
<p><strong><br />
Erdbeer-Gazpacho „yeswecamp“<br />
</strong>Erdbeeren gibt es reichlich im Moment, und in kühlen Thermokannen transportiert, bringt der Gazpacho noch den ausgetrocknetsten „Empörten“ wieder auf die Beine, gibt ihm Vitamine und Mineralien – und Widerstandskraft. Man braucht nur Erdbeeren und Tomaten zu gleichen Teilen, ein paar Stücke trockenes Brot, etwas kaltes Wasser, ein wenig Zwiebeln, Minze, Olivenöl, Essig und Salz. Alles zusammen mixen – und fertig ist der Gazpacho.</p>
<p><strong><br />
Hühnchen in „unbeugsamer“ Sauce<br />
</strong>Proteine sind fundamental bei jeglicher Revolte. Einfach zu essen ist Hühnchen, wenn es in kleineren Portionen serviert wird. Also schneidet man eine Hühnerbrust in breite Streifen, würzt sie und bestreicht sie mit Senf.  Danach werden sie in Semmelbröseln gewälzt und in ausreichend Öl bei mittlerer bis starker Hitze frittiert. Das Ganze kann auch noch pikant werden: mit einer Sauce  aus Tomate frito (Tetrapak), Tabasco, gehackter Petersilie und ein wenig braunem Zucker.</p>
<p><strong><br />
Riesenkeks spezial 15-M<br />
</strong>Wie die Proteste ist der Riesenkeks spontan übers Internet entstanden – mit Bloggern, Twittern und allgemein Topfguckern, die verschiedene Rezepte nach diesem Konzept erstellten. Jetzt dürfte der Moment sein, die Riesenkekse an die Camper zu verteilen. Mit den Nüssen und Rosinen besitzen sie genügend Nährwert.<br />
<em><br />
Für eine feuerfeste Form von 28 Zentimetern Durchmesser und fünf Zentimetern Tiefe: 380 g Mehl, 11/2 TL Backpulver, 1 TL Bikarbonat, 11/2 TL grobes Salz, 225 g Butter und etwas mehr zum Einfetten, 140 g brauner Zucker, 150 g Honig, 2 große Eier, 75 g Rosinen ohne Kerne, 75 g Haselnüsse, 75 g Walnüsse, 100 g geriebener Apfel<br />
</em>Mehl, Backpulver, Bikarbonat und Salz in einer großen Schüssel vermischen.<br />
Butter in kleine Stückchen schneiden. In einer anderen großen Schüssel mit dem Zucker  mischen. Honig einarbeiten.<br />
Ein Ei nach dem anderen zufügen, mit einem Spatel vermischen. Das Mehl dazugeben und etwa eine halbe Minute nur leicht mischen, gerade so viel, dass sich eine homogene Masse ergibt.<br />
Den größten Teil der Rosinen und gemahlenen Nüsse und den ganzen geriebenen Apfel zufügen. Die Masse zugedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen. Anschließend in die ausgebutterte Form füllen, mit den restlichen Nüssen und Rosinen versehen und im auf 175 Grad vorgeheizten Ofen 35 bis 40 Minuten backen oder so lange, bis der Rand braun und das Innere vom Keks fest ist. Vor dem Stürzen etwas abkühlen lassen.</p>
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		<title>Kaki im Trend</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 15:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Früchte]]></category>
		<category><![CDATA[Kaki]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0128.jpg" rel="lightbox[750]"><img class="size-thumbnail wp-image-751 alignleft" title="IMG_0128" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0128-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Kaki ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und stammt ursprünglich aus Zentralchina, wo man sie seit Urzeiten kultiviert und wo durch Kreuzungen mittlerweile über tausend verschiedene Arten existieren. Bald verbreitete sie sich in Japan, wo sie heute wie Äpfel und Mandarinen zum meistgegessenen Obst zählt. Und es sollte nicht mehr lange dauern, bis die Früchte auch im Westen, im Abendland, heimisch wurden.<br />
Die tomatenähnliche Kaki hat viele Namen: Unter anderem wird sie chinesische- oder Dattelpflaume oder Japanischer Lotus genannt, mal Persimon, in einigen Regionen Palosanto, denn sie pflegt im November, zu Allerheiligen, zu reifen: „pa los santos“.<br />
Heute ist die klassische tomatenrote weiche „caqui tomatero“ kaum noch zu sehen. Aufgrund ihres Tanningehalts ist sie nur im überreifen Zustand genießbar, dann aber ausgesprochen süß mit einem Geschmack nach Aprikose und einem leichten Tick Vanille. Der Verzehr des butterweichen Fruchtfleischs dieser Kaki kann aber wirklich zum Problem werden. Weshalb es am besten ist, die Früchte zu halbieren und auszulöffeln – oder einfach aus der Hand zu schlürfen. Die Kerne werden ausgespuckt.<br />
Haufenweise ist jetzt die ebenso köstliche gelb-orange Persimon auf dem Markt. Wie die israelische Züchtung mit dem Namen Sharonfrucht – die, wenn man sie aufschneidet, in ihrem Innern einen hübschen Stern offenbart – verfügt die Persimone über ein festes Fruchtfleisch, das man mit oder ohne Schale wie einen Apfel verzehren kann. Deshalb eignen sich diese Früchte auch großartig für einen Fruchtsalat.<br />
Die etwas kleinere und blassere Sharonfrucht kann aber bezüglich des Geschmacks der Persimone nicht das Wasser reichen.<br />
In Spanien werden Kakis in Andalusien und – geschützt mit eigener Denominación de Origen „Kaki Ribera del Xúquer“ – in der Umgebung von L’Alcudia im Land Valencia angebaut. „Rojo Brillante“ nennt sich die autochthone Frucht, die in der Region Ribera del Xúquer ausgezeichnete Bedingungen vorfindet.<br />
Kakis, egal in welcher Farbe und Form, gehören zu den gesündesten Früchten überhaupt. Kakifrüchte enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, liefern Energie und Nährstoffe.<br />
Besonders hervorzuheben ist ihr hoher Anteil an Provitamin A, weswegen sie als den Möhren gleichwertig zu betrachten ist.<br />
In der Küche kommen die Früchte exotisch daher – in pürierter Form als Fruchtsauce zu Puddings, Cremes, als Kuchen oder im Obstsalat. Ein Püree aus Kaki harmoniert beispielsweise auch wunderbar mit Frischkäse (Requesón), Sahne und Joghurt, ergibt außerdem ausgezeichnete Marmeladen und ist ideal für Gelees.<br />
Kakis lassen sich im Kühlschrank etwa zwei Wochen lagern. Bei Zimmertemperatur reifen sie jedoch rasch nach und sollten deshalb schnell verzehrt werden.</p>
<p><strong>Kaki-Himbeer-Joghurt<br />
</strong>Dieses Dessert wird als „Schlückchen“ (chupito) in kleinen Gläsern serviert.<br />
<em>Für 4 Port.: 1 Kaki, 1 griechischer Joghurt, 12 Himbeeren (auch gefroren), süßer Moscatel-Wein, Zucker, frische Minze<br />
</em>Die Kaki schälen, Kerne entfernen, wenn es sich um die weiche Sorte handelt, das Fruchtfleisch zur homogenen Masse mixen.<br />
Etwas Minze klein hacken, mit dem Joghurt mischen, eventuell noch Zucker zufügen.<br />
Die Himbeeren zehn Minuten mit Moscatel und etwas Zucker ziehen lassen.<br />
Zuerst die Kakimasse auf die Gläschen verteilen, dann eine Lage Joghurt einfüllen, darauf die Himbeeren verteilen. Mit einem Minzblättchen garnieren.</p>
<p><strong>Klassische Zubereitungsarten</strong><br />
Es gibt laut „Lexikon der Küche“ von Hering eine Reihe klassischer Zubereitungsarten:<br />
<strong>Als Auflauf:</strong> Eine Zitronen-Auflaufmasse bereiten, die wird mit Kakipüree vermischt, das Ganze in eine Auflaufform gefüllt und gebacken. Zusätzlich zum Auflauf kann man noch eine Weinschaumsauce reichen.<br />
<strong>Kalkutta:</strong> Der Deckel wird abgeschnitten, die Frucht ausgehöhlt, gefüllt mit Fruchteis aus dem Kaki- und Melonenfruchtfleisch, vermischt mit Ananaswürfelchen, Meringemasse obendrauf, auf gestoßenes Eis gesetzt, mit Puderzucker bestäubt, rasch unter dem Grill überbacken.<br />
<strong>Cyrill:</strong> Deckel abschneiden, aushöhlen, das leicht zerdrückte Fruchtfleisch mit Bananen- und Ananaswürfeln vermischen, mit Zucker und Anislikör marinieren, mit einer dicken Aprikosensauce binden. Das Ganze wieder in die Frucht füllen, den Deckel aufsetzen und stark gekühlt servieren.<br />
<strong>Delmonico:</strong> Deckel abschneiden, aushöhlen, füllen mit Sahneeis aus dem Fruchtfleisch, garniert mit Schlagsahne, vermischt mit Maronenpüree, in die Mitte wird eine kandierte Haselnuss gesetzt.<br />
<strong>Auf Opernart:</strong> Der Deckel wird abgeschnitten, die Frucht ausgehöhlt, gefüllt mit halb Kaki- und halb Bananenpüree, vermischt mit Schlagsahne; garniert mit einer Rosette aus Schlagsahne, bestreut mit gestoßenem Krokant, stark gekühlt servieren.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
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		<title>Hungrig in Alicante</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 17:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomía]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0113.jpg" rel="lightbox[739]"><img class="size-thumbnail wp-image-742 alignleft" title="IMG_0113" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0113-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Madre mía! Was die Provinz Alicante mit dem bekanntesten Gastrokritiker des Landes, Rafael García Santos, da auf die Beine gestellt hat, schlägt die Ausgabe des Kongresses „Lo Mejor de la Gastronomía“ (Das Beste aus der Gastronomie) vom Vorjahr um Längen: Die Messehalle IFA beim Alicantiner Flughafen El Altet platzte bei ihrem 12. Event zwischen dem 6. und 9. November buchstäblich aus allen Nähten. Auf 25 Prozent mehr Fläche tummelten sich 108.000 Besucher, die Zahl der Kongressteilnehmer erhöhte sich um mehr als das Doppelte, ebenso die der Aussteller, Workshops und Köche. Jeder wollte dabei sein, sogar die Kaufhauskette El Corte Inglés war vertreten und warb – da noch siegessicher – für Fernando Alonsos Weltmeistertitel.  Pech gehabt.<br />
Etliches wurde zwar verbessert. Das Verkehrschaos vom vergangenen Jahr blieb aus, unzählige Helfer wiesen die richtige Richtung, doch mit Stöckelschuhen war der lange Weg bis zum Eingang trotzdem eine Tortur. „Sand oder Asphalt?“ lautete denn auch die Frage des Personals nach dem Standplatz des Autos, was einen gleich als kleines Würstchen outete; das gemeine Volk parkte auf Sand, der durch eine kräftige Brise aufgewirbelt wurde und das schicke Outfit durcheinanderbrachte.<br />
Es gab dieses Mal sogar einen Lageplan, und auch eine extra Buslinie war eingesetzt worden – doch einmal drinnen in der Messehalle, war es um die Orientierung geschehen: Es war schlicht und einfach zu voll. Kinderwagen, die anderen Leuten in die Hacken fuhren, Menschentrauben und kein Durchkommen an die interessanten Stände. Die Restaurants waren bis auf den letzten Platz besetzt und vor den „Points“, an denen man sich das Ticket für eine Tapa kaufen musste, bildeten sich lange Schlangen. Auch wenn es nur um ein Hotdog von der Biermarke Cruzcampo ging – wieder einer der Hauptsponsoren –, umsonst gab es nichts, und das war schon über der Eingangstür zu lesen. Wenn man hungrig war und nicht stundenlang anstehen wollte, blieb nur der Weg in die Cafetería, den viele aus der Not heraus wählten. Das Personal dort war hoffnungslos überfordert, das Stückchen Schweinefilet mit Foie kalt wie das Schälchen Arroz a banda, und die Langostinos am Spieß waren hart und knochentrocken.</p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/DSC_6675.jpg" rel="lightbox[739]"><img class="size-thumbnail wp-image-747 alignleft" title="DSC_6675" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/DSC_6675-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Berühmte Küchenchefs aus – erstmals – Kroatien sowie Italien, Japan, Frankreich und natürlich vor allem Spanien präsentierten „das Beste aus der Gastronomie“. Doch neben all den avantgardistischen Kreationen kam auch Traditionelles beileibe nicht zu kurz, schließlich sollen mehr Touristen an die Costa Blanca gelockt werden, wozu sicherlich die Auszeichnung der mediterranen Küche als Weltkulturerbe durch die Unesco, die gerade stattfand, mit dazu beitragen wird.<br />
Und damit die Gastrobars und Restaurants der umliegenden alicantinischen Gemeinden ebenfalls von dem Event profitierten, wurden in derselben Woche in 26 Orten Degustationen, Tapas und Salazones (eingesalzene, getrockenete Fischspezialitäten) angeboten.</p>
<p>Vieles wurde beibehalten, aber auch Neues kam hinzu. Eine Art Wettkochen: arabische gegen christliche Küche. Rund 80 Prozent der spanischen Gastronomie hat arabische Wurzeln: Reis, Orangen, Artischocken, Mandeln, Safran, Kapern und viel mehr. Vier Chefs aus dem Libanon, der Türkei und Syrien maßen sich mit Köchen aus der Palmenstadt Elche. Eine Schlacht der Aromen, bei der Granatäpfel, Honig, Datteln, Hummus oder Olivenöl nicht fehlten. Dass man die &#8220;Moros&#8221; bei der sogenannten christlichen Rückeroberung rauswarf, wird bei jeder Gelegenheit und in jedem noch so winzigen Dorf gefeiert&#8230; Und jetzt auch noch &#8220;Moros y Cristianos&#8221; auf dem Gastronomiekongress.</p>
<p>Das Hauptaugenmerk lag auf einheimischen Produkten. So ging es etwa um den Granatapfel, die Küche der Vega Baja mit ihren Artischocken, den Einsatz von Safran, Nísperos (Mispeln) aus Callosa d’En Sarrià, Kakis, valencianischen Käse, eingetütete Trauben von Vinalopó, Salazones (getrockneter, eingesalzener Fisch), Olivenöl aus dem Hinterland und Schokolade von Valor aus Villajoyosa – ganz zu schweigen vom fantastischen Alicantiner Wein. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.</p>
<p>Und wieder gab es jede Menge Wettbewerbe und Preise. Den Preis für die besten Pinchos und Tapas beispielsweise gewann Rafa Soler vom Joël in Dénia mit Leber vom Seeteufel, einer Stockfischcreme, Makrele mit Avocado und Hühnchen in all i pebre. Die Adresse sollte man sich auf jeden Fall merken.<br />
Senén González vom Sagartaki in Rioja Álava gewann nach zehn Jahren Teilnahme endlich den Tortilla-Wettbewerb. Wie er sagte, legt er die Kartoffeln zuerst in den Ofen, damit sie ein bisschen Wasser verlieren, dabei wendet er sie alle zehn Minuten, dann brennen sie nicht an. Wenn sie bei 100 Grad karamellisieren, röstet er sie in der Pfanne, bevor sie mit dem rohen Ei vermischt werden.<br />
Die Qualität aller Tortillas, die bei dem Konkurs gefertigt wurden, sei laut Organisator Rafael García Santos dieses Jahr so hoch gewesen, dass man sich kaum hatte entscheiden können.<br />
<a href="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0111.jpg" rel="lightbox[739]"><img class="size-thumbnail wp-image-746 alignleft" title="IMG_0111" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/12/IMG_0111-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Interessant waren die Mikropflanzen (Microvegetales) des Holländers Rob Baan, Salat und Sprossen en miniature, die mit besonders intensivem Geschmack und Aroma aufwarten. Oder die neuen Produkte für die Molekulare Küche.<br />
Enorm auch, dass eine spanische Mannschaft den internationalen Eis-Wettbewerb – gegen die Italiener – gewann. Zum Beispiel mit einer Kreation aus Olivenöl mit Räucherlachs oder einem Veilcheneis mit Mandelkuchen und einer Creme aus Rosen.<br />
Algen wurden ebenso vorgestellt. Die Nachfrage der Restaurants nach dem Meeresgemüse hat die Produktion in zehn Jahren von 200 Kilo auf 160 Tonnen hochschnellen lassen.<br />
&#8220;Highlights&#8221; waren der Jamón Ibérico des angeblich weltbesten Schinkenherstellers Joselito mit 82 Monaten Reife; der Behälter dafür wurde von einem prestigereichen Architekten kreiert. Und dann gab es da noch einen Wein der Bodega Selección Esteban de la Rosa für 1.800 Euro die Flasche, die auch eine Verkostung von drei Barriques des berühmten Alicantiner Weins Fondillón bot. Der pure Hohn, wenn man weiß, wie es den Spaniern derzeit geht.</p>
<p>Zwei Tendenzen ließen sich seit der vergangenen Ausgabe von Lo Mejor de la Gastronomía feststellen, bemerkte Veranstalter Rafael García Santos: einmal der Hang zu ursprünglicheren, bürgernahen Rezepten. Und zum anderen die neue Generation von Köchen zwischen 30 und 40, die sich mit kreativen Ideen immer mehr an die Spitze kochten und damit die Qualität der gehobenen Gastronomie in der Zukunft sicherten. Das sei gut so in einer Zeit, in der sich Größen wie Ferran Adrià zurückzögen, der mit seinen Ideen und Konzepten die Jungen inspirierte. Ferran Adrià wurde denn auch besonders für sein Lebenswerk geehrt, ebenso wie Joël Robuchon, während Jahren weltbester Koch und in dieser Zeit ausgezeichnet mit 25 Michelinsternen. Was die Zukunft wirklich bringt, wird man sehen.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
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		<title>Weltkulturerbe dank Pisto &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 16:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Mussotter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Pisto]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-730 alignleft" title="710_008_165089_kueche1344_" src="http://blogs.taz.de/kochblog/files/2010/11/710_008_165089_kueche1344_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />In allen Ländern des Mittelmeerraums kursieren Geschichten, die Aufschluss über die Entwicklung ihrer Esskultur geben, denn nicht wenige Poeten nahmen sich gastronomischer Themen an, die den jeweiligen Stand in Küchendingen vermittelten. Waren dies im Spanien des 16./17. Jahrhundert etwa Lope de Vega oder Cervantes, so ist in heutiger Zeit vor allem der katalanische Schriftsteller und Gastronom Manuel Vázquez Montalbán (1939, Barcelona – 2003, Bangkok) zu nennen, der seine Leidenschaft für die spanische und besonders katalanische Küche nicht zuletzt in seinen Kriminalromanen durch die Figur des Privatdetektivs Pepe Carvalho zum Ausdruck brachte. In den „Elogis desmesurats“ (in etwa: Maßlose Loblieder, Empúries, 1997) schreibt er: „Wenn der Mittelmeerraum irgendwann als administrative, politische, kulturelle und gastronomische Einheit existierte, müsste, wenn es nach mir ginge, die Flagge violett sein und kein anderes Symbol tragen als eine glatte, glänzende, pralle Aubergine.“<br />
Denn was kennzeichnet besser die Gastronomie rund ums Mittelmeer als die Aubergine. Die mediterrane Küche hat geradezu einen Hang zu Auberginen, und ebenso fühlen sich Auberginen zu Olivenöl, Knoblauch und Zwiebeln hingezogen. Als die neuen Gemüse aus Amerika – Paprika, Zucchini und speziell Tomaten – herüberkamen und heimisch wurden, entstanden eine Reihe eng verwandter Gerichte, die alle mit reichlich Olivenöl längere Zeit geschmort werden.<br />
Nicht nur die Zusammenstellung der Zutaten variiert von Land zu Land und von Region zu Region, auch die Schnittart der Eierfrucht – mal sind es Scheiben wie beim mallorquinischen Tumbet oder aber Würfel wie für Pisto oder Ratatouille. Damit das Gemüse als komplettes Gericht dient, gibt man mancherorts auch Kartoffeln dazu. Und sogar grüne Bohnen oder Okraschoten.<br />
Das katalanische Samfaina zum Beispiel kann quasi als Sauce wunderbar ein Kaninchen oder Hühnchen begleiten. In Ligurien kombiniert man das Gemüse mit Gnocchi, Pasta oder Fisch. In puncto Rezeptgenauigkeit gilt: Keine zwei Köche am Mittelmeer bereiten das gleiche Gericht auf dieselbe Weise zu.</p>
<p><strong>Typische Varianten</strong><br />
<strong>Ratatouille (Provence)<br />
</strong>Tomate, Knoblauch, Paprika, Zwiebel, Zucchini, Auberginen, Olivenöl, Salz, Thymian, Rosmarin, Basilikum und Oregano</p>
<p><strong>Pisto (Kastilien)<br />
</strong>Tomaten, Paprika, Zwiebel, Zucchini, Aubergine, Olivenöl, Salz</p>
<p><strong>Samfaina (Katalonien)<br />
</strong>Tomate, Zwiebel, Paprika, Aubergine, Zucchini, Knoblauch, Thymian, Olivenöl, Salz</p>
<p><strong>Tumbet (Mallorca)</strong><br />
Kartoffeln, Aubergine, rote Paprika, Tomate, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Petersilie</p>
<p><strong>Alboronía (Andalusien)<br />
</strong>Aubergine, Tomate, Paprika, Kürbis, Paprikapulver, Olivenöl, Salz</p>
<p><strong>Turlu (Türkei)<br />
</strong>Tomatenmark, Essig, Zucker, Zimt, Paprikapulver, Petersilie, Minze, Dill, Koriandersamen, Lorbeer, Salz und Pfeffer, Aubergine, Olivenöl, Zwiebel, Paprika, Knoblauch, Zucchini, Tomaten (auch grüne Bohnen oder Artischockenherzen)</p>
<p><strong>Briam (Griechenland)<br />
</strong>Aubergine, Zwiebel, Knoblauch, Kartoffeln, Zucchini, Paprika, Tomaten, Olivenöl, Okraschoten, Petersilie, Majoran oder Oregano</p>
<p><strong>Caponata (Sizilien)<br />
</strong>Aubergine, Tomate, entsteinte Oliven, Zwiebel, Sellerie, Kapern, Öl, Essig, Salz und Pfeffer</p>
<p><strong>Pisto<br />
</strong><em>Zutaten für 4 Pers.: 500 g reife Tomaten, 6 EL natives Olivenöl), 2 Knoblauchzehen, 1/2 große Zwiebel, geschält und in einen Zentimeter große Würfel geschnitten, 1 Zweig frischer Thymian, 1/2 kleine grüne und 1/2 kleine rote Paprikaschote, entkernt und in Würfel von einem Zentimeter geschnitten, 1/3 von einer mittelgroßen Zucchini und eine mittelgroße Aubergine, geschält und ebenfalls in Würfel von einem Zentimeter geschnitten, Salz, 3 Zweige frische Petersilie, gehackt<br />
</em>Tomaten halbieren, über einer großen Schüssel von der offenen Seite her reiben. Die Schale wegwerfen, das Tomatenfleisch durch ein Sieb drücken.<br />
Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerem Feuer erhitzen. Knoblauch in der Schale mit dem Messerrücken oder der Handfläche platt drücken und etwa zwei Minuten im Öl braten, bis er Farbe genommen hat.<br />
Zwiebel und Thymian hinzufügen, ca. fünf Minuten anschwitzen, bis die Zwiebeln gar sind. Paprikaschoten dazugeben und etwa drei Minuten mit anschwitzen oder so lange, bis sie weich sind. In weiteren drei Minuten die Zucchini garen. Während das Gemüse gebraten wird, sollte das Öl leicht brutzeln. Zum Schluss die Aubergine zufügen und ebenfalls drei Minuten garen. Nun das Tomatenpüree dazutun, etwa fünf bis zehn Minuten mitbraten, bis es beginnt dunkel zu werden. Mit Salz abschmecken und beispielsweise mit einem gebratenen Ei und ein paar Scheiben Chorizo (Paprikawurst) servieren.</p>
<p><strong>Tumbet<br />
</strong><em>Für 4 Pers.: 2 mittelgroße Auberginen, 2 große rote Paprikaschoten, 4 mittelgroße Kartoffeln, 1/2 kg Tomaten, 6 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblätter, Olivenöl, Milch, Salz, Zucker<br />
</em>Auberginen in runde Scheiben schneiden, auf einem Teller, mit Salz bestreut und mit Milch bedeckt, ein bis zwei Stunden ruhen lassen. Paprikaschoten waschen, putzen, in Streifen schneiden. Tomaten überbrühen, häuten, entkernen und in Würfel schneiden. Mit zwei geschälten, halbierten Knoblauchzehen und den Lorbeerblättern so lange braten, bis die Sauce eindickt. Mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken.<br />
Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und mit vier ungeschälten Knoblauchzehen in einer Pfanne mit Olivenöl braten. Wenn sie weich sind, salzen und in einem großen Sieb das Fett abtropfen lassen. In der gleichen Pfanne, aber getrennt, in jeweils sechs Minuten die abgewaschenen, abgetrockneten Auberginenscheiben und die Paprikastreifen braten.<br />
Wenn sie braun und gar sind, die Gemüse auf eine Küchenrolle legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Zum Servieren auf einem Teller zuerst die Kartoffeln, dann Paprika und Aubergine aufhäufeln, mit Tomatensauce bedecken.<br />
<strong><br />
Caponata<br />
</strong><em>Für 4 Pers.: 5 EL Olivenöl, 1 Aubergine, grob gewürfelt, 1 Zwiebel, geschält und gewürfelt, 2 Stangen Sellerie (gewürfelt), 1 rote Paprikaschote (geputzt und gewürfelt), Meersalz, schwarzer Pfeffer, 5 große Tomaten, 2 Knoblauchzehen (geschält und gehackt), 2 EL Zucker, 1 bis 1 1/2 EL Rotwein- oder Balsamessig, 100 g grüne Oliven (ohne Kerne, in Scheiben geschnitten), 50 g Kapern (abgespült und abgetropft), eine Handvoll Basilikum, 50 g geröstete Pinienkerne</em><br />
Olivenöl in einem weiten, schweren Topf erhitzen, Aubergine, Zwiebel, Sellerie und Paprikaschote mit Salz und Pfeffer würzen und bei starker Hitze etwa fünf Minuten anbraten.<br />
Tomaten etwa eine Minute in kochendes Wasser geben, mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Halbieren, entkernen, in Stücke schneiden. Mit Knoblauch, Zucker, Essig, Oliven und den Kapern zum Gemüse zufügen.<br />
Bei starker Hitze fünf bis acht Minuten köcheln, bis sie weich sind, ab und zu umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und vielleicht etwas abkühlen lassen.<br />
Basilikum und Pinienkerne darüberstreuen, mit geröstetem Bauernbrot servieren.</p>
<p><strong>Gâteau von Aubergine</strong><br />
<em>Für 4 bis 6 Pers.: 2 mittelgroße Auberginen, Olivenöl, Butter, 600 g Kirschtomaten (halbiert), 1 zerdrückte Knoblauchzehe, eine Handvoll Basilikum, Meersalz und Pfeffer, 75 g frisch geriebener Parmesan</em><br />
Ofen auf 200 Grad vorheizen. Auberginen in dünne Scheiben schneiden und auf zwei großen, mit Öl bestrichenen Backblechen ausbreiten. Mit Olivenöl beträufeln und fünf bis acht Minuten backen, bis sie weich und leicht gebräunt sind. Eine runde Kuchenform von 20 Zentimeter Durchmesser mit Backpapier auslegen.<br />
Butter in einem großen Stieltopf schmelzen und die Kirschtomaten mit dem Knoblauch köcheln, bis sie weich sind. Basilikum zufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.<br />
Ein Drittel der Auberginenscheiben in die vorbereitete Form geben, mit der Hälfte der Kirschtomaten belegen, dann mit Parmesan bestreuen. Eine zweite Lage Auberginenscheiben und darüber den Rest der Kirschtomaten anbringen. Eine letzte Lage Auberginenscheiben drauflegen und großzügig mit Parmesan bestreuen.<br />
Den Gâteau für zehn Minuten backen, bis er goldfarben ist und blubbert. Fünf Minuten ruhen lassen, dann auf eine warme Platte geben. In Stücke schneiden und mit knusprigem Brot servieren.</p>
<p><strong>Bon profit!</strong></p>
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