Archive for the ‘Getränke’ Category

19.04.2010 von Claudia Mussotter
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Halbfinale um die „Goldene Nase“ in Valencia

von Claudia Mussotter

Und wieder einmal geht es um die „Goldene Nase“, die „Nariz de Oro“, wie sich der prestigereiche – und älteste – Weinverkostungswettbewerb Spaniens nennt, an dem jedes Jahr um die 500 Sommeliers aus allen Teilen des Landes teilnehmen. Organisiert wird er vom renommierten Magazin Vino + Gastronomía, die Schirmherrschaft übernehmen unter anderem verschiedene Bodegas, eine Kaufhauskette, eine Gourmetwassermarke oder beispielsweise Gastronomiezulieferer.
Diese 19. Ausgabe läuft schon seit November 2009, in den Semifinales muss nur noch Anfang Mai Barcelona antreten, die Gewinner aller Klassifizierungsphasen, die in San Sebastián, Sevilla, Madrid und jetzt im März in Valencia um die Wette verkosteten, messen sich dann am 5. und 6. Juni im Finale in Madrid.
Im Hotel NH Center in Valencia trafen sich mehr als 70 Sommeliers aus dem Land Valencia mit den Provinzen Castellón, Valencia und Alicante, sowie aus Murcia und von den Balearen, die jeweils über 35 Weine zahlreicher Bodegas in großer Geschwindigkeit… weiter lesen

14.01.2010 von Claudia Mussotter
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Des Apfels Geist

von Claudia Mussotter

„I am a cider drinker“,  Folksongs wie dieser mit den typischen Themen des englischen West Country: Landwirtschaft, Dorfleben, Fabrikarbeit und – natürlich Cider, waren das Erfolgsrezept der Band Wurzels, die mit ihren Songs die britischen Charts eroberten. Entstand 1976 zuerst der Titel „Combine Harvester“, ein Ohrwurm über einen Mähdrescher, den sicher jeder kennt, folgte mit „I am a cider drinker“ nach der Musik von „Una paloma blanca“ ein weiterer Hit, der noch heute im Südwesten Englands, der Heimat des Cider, populär ist.
Die Grafschaft Somerset mit ihren zahlreichen Apfelplantagen steht für den englischen Cider wie die Normandie oder die Bretagne für den französischen Cidre, Hessen für den Äppelwoi oder der Norden Spaniens für die Sidra. Aber auch Kanada und die USA, Südafrika oder Österreich und vor allem auch Irland sind traditionelle Cidre-Länder. Im Deutschen ist übrigens ebenfalls die französische Bezeichnung „Cidre“ üblich.
Die Produktion der spanischen Sidra erstreckt sich über… weiter lesen

04.09.2009 von Claudia Mussotter
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Eiskalt serviert

von Claudia Mussotter

Cocktails – das schmeckt nach Hollywoods Leinwandgrößen, exzentrischen Künstlern und anderen wichtigen Persönlichkeiten, mit denen die Mixgetränke – mitsamt ihren sie umgebenden Legenden und Anekdoten – rund um den Globus populär wurden.
Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway etwa schrieb seinen Roman „Der alte Mann und das Meer“ mit Hilfe von Mojitos und Daiquiris auf der Karibikinsel Kuba. Die Bars La Bodeguita del Medio und Floridita im Zentrum Havannas existieren noch heute, ein Ziel nicht nur für Literaturnostalgiker.
Der Daiquiri stammt aus der Nähe Santiagos, wo Ende des 19. Jahrhunderts Minenarbeiter begannen, ihren Rum mit Zitronensaft, Zucker und Eis zu mischen. Es schmeckte ihnen so gut, dass sie dem Getränk den Namen ihrer Arbeitsstätte gaben: Daiquiri.
Der spanische Cineast Luis Buñuel bereitete besonderen Gästen einen Buñueloni – Gin, Campari und süßer Martini – in seinem Domizil in Mexiko zu. Und auch der chilenische Dichter und Schriftsteller Pablo Neruda… weiter lesen

26.06.2009 von Claudia Mussotter
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Sommercocktails im Stil von Venedig

von Claudia Mussotter

Es gibt Bars, die berühmte Drinks erfunden haben. Und es gibt Restaurants, die berühmte Gerichte erfunden haben. Aber es gibt wenige Orte, auf die beides zutrifft. Harry’s Bar in Venedig, 1931 von Giuseppe Cipriani eröffnet, ist einer dieser Orte. Einmal handelt es sich um den „Bellini“, einen Cocktail auf der Basis von weißen Pfirsichen und Prosecco. Das andere ist als Carpaccio in die Geschichte eingegangen. Ein im Original hauchdünn aufgeschnittenes rohes Filet vom Ochsen oder Rind, das fächerartig auf dem Teller ausgebreitet wird.

Bellini
Den weltberühmten, im Grunde recht einfach herzustellenden Cocktail „Bellini“ erfand Giuseppe Cipriani 1948; er nannte ihn nach Giovanni Bellini, einem Maler der Renaissance, dessen Werke in jenem Jahr gerade ausgestellt wurden. Als Fan der weißen italienischen Pfirsiche probierte er lange herum, um den perfekten Sommercocktail zu kreieren. Letztendlich blieb er dem Prinzip des Hauses treu – wenige, aber beste Zutaten – und beschränkte sich auf… weiter lesen