Wer einmal in Kantabrien war, heißt es, will zurückkehren. Die Region im Norden der Iberischen Halbinsel, Teil des so genannten grünen Spanien, das in einem weiten Bogen Galicien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland umspannt, nimmt einfach jeden Besucher gefangen. Traumhafte Flussmündungen, schroff abfallende Steilküsten, zahlreiche weiße Strände und die typischen Fischerdörfer bilden das abwechslungsreiche Profil der kantabrischen Küste. Die üppige Landschaft im Landesinneren dominieren grüne Weiden und dichte Buchen-, Eichen und Kastanienwälder. Ein Gebirgszug mit mehr als 2.000 Meter hohen Bergen, der von den Pyrenäen bis nach Asturien reicht und in Galicien ausläuft, gipfelt in den außergewöhnlichen Picos de Europa.
Wie schon in Galicien und Asturien bestimmen mar y montaña, Meer und Berge, auch im angrenzenden Kantabrien den reichhaltigen Speiseplan.
Eigentlich kann man die Küche Kantabriens in sechs Gruppen einteilen: Da sind einmal die Eintöpfe, dann Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Käse, die Patisserie und nicht zuletzt der Schnaps.
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10.03.2009 von Claudia Mussotter