Ob Apfel- oder Birnenquitte: die gelbe, glänzende, stark duftende Frucht der Gattung „Cydonia“ ist kein Obst, das roh auf den Tisch kommt. Ziemlich verbeult kommt sie daher, bedeckt von Flaum. Das Fruchtfleisch ist hart und von herbem Geschmack, der ein pelziges Gefühl auf der Zunge hinterlässt. Doch reich an Pektin, das geliert, eignet sich die Quitte vorzüglich zur Herstellung von Gelee, Kompott, Konfitüre und Chutney und lässt sich auch zu Sirup und Likör verarbeiten. Traditionell und beliebt ist das Paar Carne oder auch Dulce de Membrillo (Quittenfleisch bzw. -süßigkeit) und Frischkäse aus Burgos, das in den Kühltheken der Supermärkte deshalb auch gleich nebeneinander ausliegt.
Aus der gebratenen Quitte lässt sich etwa ein Mus herstellen oder sie kann – in Anlehnung an den Bratapfel – mit Honig gefüllt werden, was wiederum großartig zu Wild passt. Es soll sogar eine Variante von Alioli geben, bei der zerkleinertes Quittenfleisch den Knoblauchgeschmack mildert.
Die Quitte hat wenig Zucker und… weiter lesen
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31.10.2008 von Claudia Mussotter