Der Premierminister der Demokratischen Republik Kongo, Augustin Matata Ponyo, hat Belgien und Deutschland besucht. Nach Gesprächen in Brüssel am Mittwoch traf er am Donnerstag 25. Oktober in Berlin mit Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel zusammen. Dann flog er nach Brüssel zurück, um am Freitag früh die Heimreise nach Kinshasa anzutreten.
Soweit, so gut. Aber eigentlich war das Programm etwas anders gedacht. Am Donnerstag abend, 19h30, war eine Pressekonferenz angesetzt. Donnerstag früh wurde diese Presskonferenz auf 12h30 vorverlegt, dann auf 13h30 verschoben. Es hieß zur Begründung, Matata Ponyo müsse früher abreisen als geplant. Gegen 15h30 dann verschickte der PR-Beauftragte der kongolesischen Botschaft – der die Presskonferenz vorverlegt hatte und bei ihr anwesend war – die offizielle Mitteilung, wonach “ich erst vor wenigen Minuten erfahren habe, dass die Delegation des kongolesischen Premierministers MATATA PONYO aus aktuellen politischen Gründen bereits in wenigen Stunden den Rückflug nach Kinshasa antreten muss”. Brav meldete… weiter lesen