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vonDominic Johnson 26.07.2018

Kongo-Echo

Überraschendes und Unterschwelliges aus dem Herzen Afrikas – von taz-Afrikaredakteur Dominic Johnson.

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Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo schränkt den Zugang ins Land für Ausländer weiter ein. Wie aus einem Schreiben des Außenministeriums in Kinshasa vom 24. Juli hervorgeht, werden Staatsbürger aus Frankreich und Belgien nur noch aus humanitären oder medizinischen Gründen ins Land gelassen.

Da diese beiden Länder gegenüber Kongolesen ebenso verfahren, heißt es, werden „alle diplomatischen Vertretungen“ der DR Kongo gebeten, im Sinne der „Gegenseitigkeit“ dieselben Regeln anzuwenden.

Als Grund nennt das Schreiben die Schließung des sogenannten „Maison Schengen“ in Kinshasa, wo kongolesische Bürger Visa für den Schengen-Raum der EU erhielten, im Januar 2018. Seitdem würden Frankreich und Belgien nur noch humanitäre oder medizinische Visa für Kongolesen gewähren, heißt es.

Was das Schreiben verschweigt: es waren die kongolesischen Behörden, die damals diese Schließung vornahmen. Sie baten auch erfolgreich um eine Verringerung der Flugverbindungen zwischen Kinshasa und Brüssel.

Die Selbstisolation der Demokratischen Republik Kongo geht also weiter.

Hier das Schreiben im Original

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