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31.03.2007
Kultur & Unterhaltung

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verschnellert

aus mini_icon_blogname Wortistik

von Christian Dombrowski:
Alexander, aus Hamburg gebürtig, wohnt seit vielen Jahren in Athen. Er ist mit einer Kreterin verheiratet und spricht Griechisch wie Wasser. Sein Deutsch indessen beginnt sich unter dem Eindruck der griechischen Umgebung leise, leise zu verändern. Noch fällt das kaum auf. Nur wenn man sehr genau hinhört, merkt man, dass Alexander manchmal nicht unmittelbar in seiner Muttersprache lebt und denkt. Gelegentlich muss er – bloß für einen Sekundenbruchteil – nach dem richtigen Ausdruck kramen; und zuweilen findet das passende Wort nur über eine Art Umweg.

Doch dabei gelingen ihm erstaunliche Leistungen.

Es war am 9. April 2004. Wir fuhren vom Athener Flughafen im Auto nach Piräus. Griechenland bereitete damals gerade die Olympischen Spiele vor, die im August eröffnet werden sollten. Es ging schleppend voran mit der Vorbereitung – das IOC hatte schon besorgte Emissäre ins Land geschickt, die nach dem Rechten schauen sollten. Während wir fuhren,… weiter lesen

09.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft?

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Eines der weitgehendsten Konzepte für den zukünftigen Tempelhof Park entwickelte die Architektengruppe citégaudi – organische architektur und gestaltung, Berlin.

Leitidee

„Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft“ ist das Leitmotiv der vorliegenden Arbeit. Die Verfasser schlagen für das Areal einen „prozesshaften Verlauf auf Basis einer prinzipiellen ökologischen Stadtentwicklung unter Einbeziehung demokratischer Prozesse“ vor. Grundgedanke ist, dass „Städte als Ganzes nicht perfekt planbar sind“. Entsprechend zeigt die Wettbewerbsarbeit vornehmlich eine „prozessuale Vielfalt fragmentarisch“ auf. Unter „Energieoptimiertem Bauen“ verstehen die Verfasser eine ökologische Baukunst, die sowohl energie- als auch materialsparend ausgerichtet, menschenwürdig, kindgerecht ist und das „Einswerden von Mensch und Natur als Ganzes fördert“. Mit der Bewegung „Ecological Transition Town Movement“ liegen hierfür konkrete Handlungsansätze vor.

Für die IGA 2017 empfiehlt citégaudi die  Inszenierung des besonderen Themas:

Aufbruch in die ökologische Stadt der Zukunft!

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Ecological Transition Town Movement – Tempelhof Park

  • angewandte ökologische Stadtbegrünung
  • urbane Energiesysteme

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29.02.2008
Kultur & Unterhaltung

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Fleyer

aus mini_icon_blogname Wortistik

Gestern das erste Mal eine e-Mail bekommen, in der jemand Fleyer geschrieben hat, wo er Flyer meinte. Und das sah zwar auf den ersten Blick ein bisschen ungewohnt aus – aber dafür viiieel besser: Flyer ist vom Schriftbild her nämlich einer der hässlichsten Importe aus dem Englischen. Ansonsten ist das Wort allerdings ganz brauchbar: Das deutsche “Flugblatt” ist als Instrument politischer Propaganda belegt, der Handzettel ist ein bisschen klein, da ist für den Flyer eigentlich genug Platz, um dauerhaft einsetzbar zu sein. Aber dann bitte als Fleyer eingedeutscht.

22.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Mit Nazis spielt man nicht

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Max Minus von “Zeitschrift – das Magazin” weist mich auf eine hübsche Debatte im Nachwuchs-Nazi-Forum Altermedia hin, die sich dort rund um das ebenfalls von Minus veröffentlichte “Minderheiten-Quartett” dreht.

Das “Minderheiten-Quartett” ist, der Name lässt es erahnen, einmal mehr ein Kartenspiel mit humoristischem Ansinnen – in diesem Fall sollen in Deutschland lebende Minderheiten “gegeneinander ausgespielt” werden, wie es die Werbung für das Quartett, haha, formuliert.

Und zu diesen Minderheiten gehören, neben Juden, Schwulen, Adipösen und Pädophilen, selbstverständlich auch: Nazis. Davon abgesehen, dass man ja mal fragen kann, ob so ein satirisches Kartenspiel mit den korrekten Begrifflichkeiten (statt: Fette, Kinderficker, Schwucken) nicht an der Sache vorbeigeht, hat das Spiel schon einen recht feinen Humor. Und mit Humor und Feinheit und Nazis ist das ja bekanntlich so eine Sache.

So also schlug einer der Kameraden auf Altermedia eben dieses “Minderheiten-Quartett” für den deutschtümmelnden Spieleabend vor – im festen Glauben,… weiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Bekommt Tex Rubinowitz den Wolfgang Koeppen Preis?

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

FRAGEN SIE JOACHIM LOTTMANN
„Bekommt Tex Rubinowitz in diesem Jahr den Wolfgang Koeppen Preis?“ L.K. Bennett, Klagenfurt (in Kärnten).
Antwort: Der deutsch-österreichische Schriftsteller, sing-a-song-writer, Performance-Punk-Künstler und Karikaturist Tex Rubinowitz hat gewiß das Potential, den anerkannten Wolfgang Koeppen Preis der Stadt Greifswald zugesprochen zu bekommen. Leider bin ich jedoch verpflichtet, bis zum 15. Mai darüber Stillschweigen zu bewahren.
„Was halten Sie vom wenig bekannten Werk der Autorin Lydia Mischkulnig? Hätte sie nicht den Wolfgang Koeppen Preis verdient, und wenn nicht, warum?“ Hugo Meisl, Wien 14. Bezirk (Hütteldorf).
Antwort: Hierauf gebe ich dieselbe Antwort wie auf die Frage nach Tex Rubinowitz. Ich bitte um Verständnis. Ich bin nicht mehr der Jüngste, habe die Fünfzig unlängst überschritten und kann nicht mehr jede Frage individuell retournieren.
„Haben Sie in Ihrer Jugend den Lübecker Romancier Thomas Mann gelesen?“ Michaela Kors, Arnsberg bei Zürich.
Antwort: Natürlich habe ich beide Manns… weiter lesen

04.12.2006
Kultur & Unterhaltung

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Unterwegs mit Addi 6

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

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Auf seinen Wanderungen pflegt er auch das scheue Wild.

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Gute Laune ist ansteckend. Addi ist immer fröhlich.

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Jeden Monat besucht Addi ehrenamtlich Kranke.

17.07.2010
Kultur & Unterhaltung

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Die Welt ist Vollpfosten

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

1. Einige beispielhaft gesetzte Zaunpfähle

“Im wirt gewinket mit der stangen” (Ulrich von Türheim, “Willehalm von Orlens”, 1238)

Nachbarn erhöhen gemeinsam den Zaun zwischen sich. Photo: seeste.de

In und um Berlin sind wahre “Zaunkriege” ausgebrochen. Der Grund: Der Staat verkauft ganze Seen und die neuen Besitzer zäunen sie ein, so dass die in der Nähe Wohnenden nicht mehr im See baden und angeln oder am See spazieren gehen können. Damit wird ein Gewohnheitsrecht gebrochen – und das wird nicht ohne Widerstand hingenommen. Nachts werden Zäune entfernt oder Löcher in die Zäune gemacht, so dass man hindurchkriechen kann. An manchen Seen, so z.B. am Liebenberger See, halten die neuen Besitzer des “Seeschlosses”, die Deutsche Kreditbank (DKB), die Zudringlinge statt mit einem Zaun durch “Security”-Kräfte von der Seenutzung ab. In und um Potsdam, wo um den Zugang zu den privatisierten oder teilprivatisierten bzw. verpachteten Seen am… weiter lesen

24.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (494): Corinna Harfouch und der ZDF-Krimi “Schmidt & Schwarz”

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Eigentlich sollte an dieser Stelle ein offener Brief an Corinna Harfouch erscheinen. Darin (…) wäre es um die Frage gegangen, wie man als Corinna Harfouch in einen solchen Film hineingerät, ein neunzigminütiges Wachkoma, ohne Charme, ohne Tempo, ohne Dramaturgie, mit den vielleicht peinlichsten Dialogszenen, die das an peinlichen Dialogen nicht gerade arme ZDF-Fernsehen je zuwege gebracht hat. (…)

Wie, wäre also der Gedanke gewesen, ist die rundum verehrte für rundweg grauenhafte neunzig Fernsehminuten zu einer Knallcharge des Krimigenres geworden?

(…) Ja, man war unsicher, ob es tatsächlich so schrecklich ist, was man da sieht. Ob Sätze wie “Knutscht mich grad n Elch?” oder “Sie sehen aus wie mein erster Teddy” tatsächlich so unsäglich blöde sind, dass ein Mario Barth sie nicht in den Mund nähme. (…) Ob es nicht auf beispiellose Weise schäbig ist, dieselben Stadtaufnahmen nicht ein-, sondern gleich dreimal zu zeigen (Spreeufer, Schwenk, Fernsehturm); ob es nicht als Bloßstellung von Frauen gelten muss, wenn eine Kommissarin zu dämlich ist, ihre eigene Autotür zu öffnen oder wenn ein männlicher Kollege sie mit einem Schokodessert ruhigstellen kann.

Wir haben uns bei einer Person unseres Vertrauens, die jedweder herablassender Kritikerattitüde unverdächtlich und Rosamunde-Pilcher-gestählt ist, rückversichert. Und bestätigt gefunden, dass es so schrecklich ist, wie wir meinen und eigentlich an der Zeit für den offenen Brief: “Liebe Kollegen aus Mainz, Glückwunsch, es ist Ihnen gelungen, eine der profiliertesten Darstellerinnen des Landes in ein Szenario zu verstricken, gegen das sich Baumarkt-Werbung ausnimmt wie Nouvelle Vague.”

(…)Wir schrieben den Brief aber nicht, behielten die beschämende Sache für sich, bewahren aber die DVD sorgsam auf, in Hinblick auf mögliche Feinde, die man, unter dem Vorwand, es ginge um Corinna Harfouch, vor den Fernseher locken würde, um sie anschließend in die Verzweiflung zu treiben.”

(Daniel Haas in der FAZ über den ZDF-Fernsehfilm “Schmidt & Schwarz” mit Corinna Harfouch und Michael Gwisdek)

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14.12.2007
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Nicht alles was Serdar Somuncu gesagt hat war schlecht

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Aber so ziemlich alles, sehen Sie selbst: Serdar Somuncu bei Stefan Raab zu Hitler, Herman, Provokation und Diskussion. Der vermutlich langweiligste, hirnloseste und klischeebeladenste Hitler-Witz-Versuch der letzten Jahre.

Ps. Warum schreit Serdar Somuncu immer genau dann, wenn die Witze den Tiefpunkt erreichen?