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	<title>Kommentare zu: Lula verurteilt Einmischung der USA in Bolivien</title>
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	<description>Lamas &#38; Piranhas, Cumbia &#38; Macumba, Evo &#38; Evita: Das Latinorama-Kollektiv bringt Abseitiges, Aktuelles und Amüsantes aus und über Amerika.</description>
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		<title>Von: toastn</title>
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		<dc:creator>toastn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 14:03:26 +0000</pubDate>
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		<description>Womit man mal wieder sehen kann, dass die Operationen und Gelder des Westens (hier v.a. die USA, aber eben auch die EU), die offiziell unter dem Dach &quot;Antidrogenbekämpfung&quot; laufen, nichts anderes als Politik mit anderen Mitteln ist. 
Diese Augenwischerei konnte man schon beim Plan Colombia wiederfinden, wo durch militärische, logistische und finanzielle Hilfe gegen die inländische Opposition FARC/ELN mobil gemacht wird. Auch der Anschlag der kolumbianischen Armee auf ein FARC-Lager in der Nacht zum 1. März diesen Jahres wäre ohne US-amerikanische Hilfe nicht möglich geworden (s. Spionagesatelliten). 
Unter dem Deckmantel der Antidrogenpolitik wird interessengeleitete Politik betrieben, die für Destabilisierung in der Region sorgen soll. Damit man einzelne Länder hernach gezielt aus der Unasur (oder anderen regionalen Bündnissen) mit den Versprechungen des Schutzes und bilateraler Abkommen locken kann. Die moralische Totschlagkeule wird geschwungen, um einen demokratischen Staat zu diffamieren, dessen Bevölkerung man auf anderem Wege nicht Herr wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Womit man mal wieder sehen kann, dass die Operationen und Gelder des Westens (hier v.a. die USA, aber eben auch die EU), die offiziell unter dem Dach &#8220;Antidrogenbekämpfung&#8221; laufen, nichts anderes als Politik mit anderen Mitteln ist.<br />
Diese Augenwischerei konnte man schon beim Plan Colombia wiederfinden, wo durch militärische, logistische und finanzielle Hilfe gegen die inländische Opposition FARC/ELN mobil gemacht wird. Auch der Anschlag der kolumbianischen Armee auf ein FARC-Lager in der Nacht zum 1. März diesen Jahres wäre ohne US-amerikanische Hilfe nicht möglich geworden (s. Spionagesatelliten).<br />
Unter dem Deckmantel der Antidrogenpolitik wird interessengeleitete Politik betrieben, die für Destabilisierung in der Region sorgen soll. Damit man einzelne Länder hernach gezielt aus der Unasur (oder anderen regionalen Bündnissen) mit den Versprechungen des Schutzes und bilateraler Abkommen locken kann. Die moralische Totschlagkeule wird geschwungen, um einen demokratischen Staat zu diffamieren, dessen Bevölkerung man auf anderem Wege nicht Herr wird.</p>
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