Posts Tagged ‘CFK’

24.10.2011 von Gerhard Dilger
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Cristina ist Pop

von Gerhard Dilger

Cristina Fernández de Kirchner hat es wieder geschafft.

Nach ihrem Rekordsieg am Sonntag kann CFK am 10. Dezember die dritte Kirchner-Amtszeit antreten. Ihre Siegesrede drehte sich über weite Strecken um “Ihn”, den vor einem Jahr an einem Herzschlag gestorbenen Néstor Kirchner. Das Poster aus einer Ausgabe des argentinischen Rolling Stone um 2005 zeigt ebenso wie die heutige Titelseite der “argentinischen tazPágina 12: Die Kirchners waren bzw. sind, unter anderem: Pop.

04.12.2008 von Florencia Abbate
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Fernández stoppt Schutz von Gletschern

von Florencia Abbate

Am 19. November hat die Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernández de Kirchner, das Gesetz zum Schutz der Gletscher durch ein Veto gestoppt. Das Gesetz war vom parlamentarischen Ausschuss für Umwelt und natürliche Ressourcen erarbeitet worden, dessen Präsident, Miguel Bonasso, der Partei Fernández’ de Kirchner angehört, und einstimmig von beiden Kammern des Parlaments verabschiedet worden. Nun entließ CFK auch noch die dafür mitverantwortliche Ministerin.

Spektakulär: Der Perito-Moreno Gletscher in Patagonien. Foto: Luca Galuzzi – www.galuzzi.it

Die Gletscher sind weit mehr als eine Attraktion für Touristen; sie stellen bedeutende Süßwasserreserven dar und tragen zu einer Verlangsamung des Klimawandels bei. Das gescheiterte Gesetz schützt die Gletscher als strategische Wasserressourcen für die umliegenden Gebiete. Es untersagt jegliche kommerzielle Nutzung, die die Gletscher verschmutzen oder zerstören könnte.

Die Argumente, die zur Begründung des Vetos angeführt werden, sind denkbar schwach. Im Dekret heißt es, das… weiter lesen

02.11.2008 von Gerhard Dilger
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Eine muss es sagen

von Gerhard Dilger

Ich sitze in meinem Hotelzimmer in San Salvador, und dank DW-TV erlebe ich taz-Kollegin Adrienne Woltersdorf fast live im heutigen Presseclub. Unsere Frau in Washington zeigt sich als größter Obama-Fan in der Korrespondentenrunde, denn Obama wäre “ein Präsident, der nicht nur dem Kapital dienen wird“.

Das hoffen auch die meisten TeilnehmerInnen des diesjährigen Iberoamerikagipfels, der vorgestern zu Ende gegangen ist. Brasiliens Präsident Lula, der noch während des Gipfels nach Kuba weiterflog, drückt Obama die Daumen: “Ebenso wie Brasilien einen Metallarbeiter gewählt hat, Bolivien einen Indígena, Venezuela Chávez und Paraguay einen Bischof, so außergewöhnlich wäre es, wenn in der größten Volkswirtschaft der Welt ein Schwarzer zum Präsidenten gewählt würde”.

Der greise Revolutionsführer Fidel Castro zeigte sich in seiner Kolumne “Überlegungen des Compañero Fidel” über dieses Statement höchst angetan. Auch Cristina Fernández de Kirchner aus Argentinien und Rafael Correa aus Ecuador haben sich… weiter lesen