Posts Tagged ‘Erdbeben’

07.04.2010 von Benjamin Kiersch
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Solidarität mit den Erdbebenopfern in Chile 2

von Benjamin Kiersch

Diesen Samstag um 20.00 Uhr gibt’s ein Benefizkonzert in Berlin, Franz-Mehring Platz 1, mit viel schöner Musik, organisiert vom Verein El Cultrún. Eintritt: 5 Euro.

¡Nos vemos allí!

16.03.2010 von Benjamin Kiersch
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Solidarität mit den Erdbebenopfern in Chile

von Benjamin Kiersch

Dieses Wochenende haben uns zwei Einladungen zu Benefizkonzerten zugunsten der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Chile erreicht, die wir gern weitergeben. Kommt alle und bringt Eure FreundInnen mit!

Am 30. März in Berlin:

Am 15. April in Wuppertal:

Benefiz-Konzert

Musik aus Lateinamerika mit Künstlern und Freunden aus Chile & Wuppertaler Bühnen

Es spielen: Das Martfeld Quartett – German Tenors – Ensemble Perotin – und viele andere Gruppen!

Forum Maximum im Rex-Theater
Kipdorf 29
42103 Wuppertal-Elberfeld

Eintrittskarte: 10,00 Euro

11.03.2010 von Claudius Prößer
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Seismische Kultur

von Claudius Prößer

Ein paar Schlussfolgerungen, 12 Tage nach dem Erdbeben in Chile.

1. Auch 8,8 Grad Richter können eine Michelle Bachelet nicht erschüttern. Bei der letzten Adimark-Umfrage nach dem Beben kommt die heute scheidende Präsidentin auf sagenhafte 84 Prozent Zustimmung zu ihrer Regierungsführung. Das war nach den Ereignissen post terremoto nicht unbedingt zu erwarten. Offensichtlich honorieren die Chilenen, dass Bachelet von der Naturkatstrophe und ihren Auswirkungen sichtlich bewegt war – und nach bestem Wissen und Gewissen versucht hat, die Lage in den Griff zu bekommen. Auch wenn das nicht so recht funktioniert hat. Der Politikwissenschaftler Patricio Navia meint deshalb: In ein paar Wochen ist der Schutt weggeräumt, erst dann wird man sehen, ob auch die ehemalige Präsidentin strukturelle Schäden erlitten hat.

2. Chile war auf ein Erdbeben nicht vorbereitet – jedenfalls nicht auf so eines. Obwohl Geologen längst mit einem größeren Beben… weiter lesen

10.03.2010 von Claudius Prößer
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Nach dem Beben

von Claudius Prößer










(Bilder aus Concepción, Lota, Lebu, Coronel und Curanilahue)

01.03.2010 von Claudius Prößer
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Kontrollierte Plünderung

von Claudius Prößer

Auf dem Weg zum Supermarkt spricht der intendente im Radio. Der regionale Regierungschef lädt die Bürger von Puerto Montt dazu ein, sich solidarisch mit dem Rest des Landes zu zeigen, der vor exakt 50 Jahren mit der verwüsteten Hafenstadt ebenso solidarisch war. Der intendente hat sich eine griffige Formel ausgedacht: ALP. Das heißt agua, leche, pañales – Wasser, Milch und Windeln. Warum nicht Mehl, Öl oder Zucker gesammelt werden, weiß ich nicht, vielleicht sammeln das andere Städte. Bei “Jumbo” kaufe ich drei Kilo Milchpulver, fahre auf dem Rückweg bei der Abgabestelle vorbei und bin einer der ersten Spender. Man filmt mich.

Überhaupt: Wer sollte eigentlich spenden, wieviel und warum? Natürlich helfe ich gern, Solidarität ist wichtig. Aber haben die betroffenen Regionen, hat die Zentralregierung keine Lebensmittellager für den Katastrophenfall? Chile ist ja nicht Haiti, in normalen Zeiten ist hier nicht Unterernährung ein verbreitetes Problem,weiter lesen

14.01.2010 von Gerhard Dilger
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Eduardo Galeano über Haiti

von Gerhard Dilger

Die apokalyptischen Bilder aus Haiti verdecken eines: Der westliche Teil der Insel Hispaniola war nicht immer ein “Katastrophenland”.

Der weiße Fluch

von Eduardo Galeano

Am ersten Tag diesen Jahres wurde die Freiheit 200 Jahre alt. Keiner hat es bemerkt, oder beinahe keiner. Einige Tage später bekam Haiti, das Geburtstagskind, ein wenig Platz in den Medien. Nicht aufgrund des Jahrestages der universellen Freiheit, sondern wegen eines Blutbads, das schließlich zum Sturz des Präsidenten Aristide führte.

Haiti war das erste Land, in dem die Sklaverei abgeschafft wurde. Allerdings schreiben die bekanntesten Enzyklopädien und die meisten Lehrtexte England diese historische Ehre zu. Es stimmt, dass das Weltreich, das zuvor Weltmeister im Sklavenhandel war, eines Tages die Meinung änderte; doch die Abschaffung durch die Briten geschah 1807, drei Jahre nach der Haitianischen Revolution, und sie war so wenig überzeugend, dass England 1832 die Sklaverei noch einmal verbieten musste.

Die Negierung Haitis ist nichts… weiter lesen