Mit dem heutigen 1:0 gegen Ecuador hat sich die bereits für die WM-Teilnahme qualifizierte chilenische Nationalmannschaft noch einen runden Abschluss der eliminatorias gegönnt. Auf Platz zwei der Liste hat sich die Roja hochgearbeitet, nur ein hauchdünner Punkt trennt sie von den Brasilianern. Nach zwölf Jahren endlich wieder vom Weltmeistertitel träumen! Natürlich wird jetzt gefeiert.
Einer, der nach Ansicht vieler Chilenen ein gerüttelt Maß an Verantwortung für diesen Erfolg trägt, ist Trainer Marcelo Bielsa. Dieser Tage dürfte sich der Argentinier kaum auf die Straße wagen: Man würde ihm am liebsten ununterbrochen die Füße küssen dafür, eine junge Mannschaft ohne Stars wie Marcelo Salas oder Iván Zamorano mit liebevoller Strenge und bedingungsloser Hingabe an den Fußball zu einem Team aufgebaut zu haben, das verblüffend gut funktioniert. So groß ist die Hingabe des rosarino, wie ihn die Presse nach seiner Heimatstadt Rosario gerne nennt, dass man ihn seit August… weiter lesen
