Posts Tagged ‘Menschenrechte’

20.04.2011 von Peter Strack
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22. April: Tag der Erde

von Peter Strack

Kinder aus Tiquipaya erklaeren oekologischen GemueseanbauEin Jahr ist seit dem Weltgipfel der Voelker zum Klimawandel in Tiquipaya vergangen. Zu dem dort postulierten Recht der Mutter Erde, frei von Chemiemuell zu sein, haben sich in Tiquipaya seitdem vor allem Kinder engagiert.  … weiter lesen

27.10.2010 von Gerhard Dilger
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Der Pinguin ist tot

von Gerhard Dilger

Néstor “El Pingüino” Kirchner ist heute in Patagonien einem Herzinfarkt erlegen.

Damit verliert Lateinamerika einen seiner wichtigsten Staatsmänner des letzten Jahrzehnts. Als argentinischer Präsident sorgte der Linksperonist wie kein zweiter dafür, dass die Schergen der Militärdiktatur (1976-83) vor Gericht und im Knast landen – nirgendwo in der Region wird die Aufarbeitung dieser Schreckensära gründlicher vorangetrieben als in Argentinien.

In November 2005 hatte Kirchner seinen wohl größten Auftritt, als er in Mar del Plata zusammen mit dem Brasilianer Lula und Hugo Chávez aus Venezuela das US-Projekt der gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA platzen ließ. Im folgenden Ausschnitt von South of the Border erzählt er von einem Wortwechsel mit George W. Bush.

07.01.2010 von Claudius Prößer
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Ein Folterzentrum mit vier Masten

von Claudius Prößer

Ni blanca, ni pura / fue centro de tortura.
Ni blanca, ni pura / fue centro de tortura.
Ni blanca, ni pura / fue centro de tortura.

Mehrere Dutzend mal rufen die Demonstranten diesen Spruch aus Leibeskräften und mit Hilfe eines einzelnen Megafons über das Ha­fen­becken. Dort wird gerade die “Esmeralda” aufs offene Meer hin­aus­ge­zogen, das Segelschulschiff und der ganze Stolz der chi­le­ni­schen Marine. Aber rein und weiß ist der Viermaster eben nur äu­ßer­lich: Im Jahr 1973 diente er den putschenden Admirälen als Fol­ter­zentrum. Vor Anker in der Bucht von Valparaíso, wurden in den Tagen und Wo­chen nach dem 11. September über hundert politische Gefangene an Bord ge­bracht und zum Teil schwer misshandelt.

Einer von ihnen starb am 22. September ’73 an den Folgen der Folter: der katholische Arbeiterpriester Miguel Woodward. Der 1930 geborene Sohn einer Chilenin und eines Engländers war in Chile undweiter lesen

23.10.2009 von Gerhard Dilger
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Unglück unter Ölpalmen

von Gerhard Dilger

Anlässlich der Handelsmesse ExpoKolumbien, die nächste Woche in Berlin stattfindet,

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weisen die NGOs kolko, terre des hommes und FIAN auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien hin.

Mehr auf bewegung.taz.de.

02.04.2009 von Florencia Abbate
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Tod eines Menschenrechtlers

von Florencia Abbate

In der Nacht vom  31. März verstarb Raúl Alfonsín, der erste demoratisch gewählte Präsident Argentiniens (1983-1989) nach dem Ende der blutigen Militärdiktatur 1976-1982. Am 1. April pilgerten Tausende zum Parlamentsgebäude in Buenos Aires, um sich von Alfonsín zu verabschieden. Er starb im Alter von 82 Jahren an Lungenkrebs. Er wird als ehrlicher Mann in Erinnerung bleiben, der im Gegensatz zu Carlos Menem nie in Korruptionsskandale verwickelt war, und als eine der wichtigsten Figuren der Partido Radical und der Sozialdemokratie Argentiniens in die Geschichte eingehen.

Sein letzter öffentlicher Auftritt war Anfang Oktober letzten Jahres aus Anlass einer Feier des 25. Jubiläums seiner Amtseinführung in der Casa Rosada, dem Präsidentenpalast. Dort sagte er, umgeben von radikalen, sozialistischen und peronistischen Politikern: „Mein politisches Handeln war immer bestrebt, die Autonomie der demokratischen Institutionen und die rechtmäßige Regierung zu stärken“.


Dem einzigen Präsidenten, der uns zeigenweiter lesen

17.12.2008 von
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Teile und herrsche – EU contra Bolivien

von

David Choquehuanca spricht leise. Selbst ein handfester Skandal bringt den bolivianischen Außenminister nicht verbal in Rage. Dabei ist das, was er letzte Woche vor einer Gruppe von Europaabgeordneten berichtete, skandalös.

Vor zweieinhalb Jahren wurde beim EU-Lateinamerika-Gipfel der Staatschefs die Aufnahme von Verhandlungen zu einem Assoziationsabkommen zwischen der EU und den vier Ländern der Andengemeinschaft CAN (Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien) beschlossen. Bolivien und in geringerem Maße Ecuador verfolgten dabei eine entwicklungsorientierte Strategie: Im Handelskapitel etwa sollten Liberalisierungsschritte an nachweisbare Fortschritte bei der Diversifizierung der gehandelten Produkte aus den Andenländern geknüpft werden.

Von Anfang an waren die VertreterInnen der verhandlungsführenden EU-Kommission wie auch die der neoliberal regierten Länder Peru und Kolumbien skeptisch bis unwillig, ließen sich aber immerhin auf die Ausweitung der Agenda ein.

Beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Lima im Mai 2008 jedoch kündigte  Noch-Handelskommissar Peter Mandelson an, gegebenenfalls mit einzelnen Ländern ein Freihandelsabkommen anzustreben, falls die Bolivianer nicht auf Linie… weiter lesen