16.09.2010 von Gerhard Dilger
Der Protest der taz-AuslandskorrespondentInnen schlägt unerwartet hohe Wellen.

Besonders freut uns die Solidarität von LeserInnen, GenossInnen und KollegInnen. So hat uns – unter vielen – das Team der Leipziger Lateinamerika-Website Quetzal viel Glück gewünscht.
Und Frank Braßel, der im Auftrag des Evangelischen Entwicklungsdienstes in Ecuador arbeitet, hat folgenden Brief geschrieben:
Gruselig, was wir da von der taz lesen muessen. Hatte sie sich bislang von einem relativ (in Relation zu den meisten anderen deutschen Tageszeitungen, nicht in Relation zu den Notwendigkeiten einer komplexen globalisierten Welt) dichten und qualifizierten Korrespondentennetz gelebt, versucht sie nun offenbar, den langjaehrigen Fehlentwicklungen der meisten anderen deutschen Tageszeitungen nachzueifern.
Bald werden wir die gleichen – fadenscheinigen, uniformen – Meldungen der multinationalen Presseagenturen, welche die grosse “Pressevielfalt” verbraet, verlogen als “Artikel” ausgegeben, vermehrt in der taz lesen koennen – und immer weniger von der Welt verstehen. Das ist
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07.04.2010 von Benjamin Kiersch
Diesen Samstag um 20.00 Uhr gibt’s ein Benefizkonzert in Berlin, Franz-Mehring Platz 1, mit viel schöner Musik, organisiert vom Verein El Cultrún. Eintritt: 5 Euro.

¡Nos vemos allí!
16.03.2010 von Benjamin Kiersch
Dieses Wochenende haben uns zwei Einladungen zu Benefizkonzerten zugunsten der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Chile erreicht, die wir gern weitergeben. Kommt alle und bringt Eure FreundInnen mit!
Am 30. März in Berlin:

Am 15. April in Wuppertal:
Benefiz-Konzert
Musik aus Lateinamerika mit Künstlern und Freunden aus Chile & Wuppertaler Bühnen
Es spielen: Das Martfeld Quartett – German Tenors – Ensemble Perotin – und viele andere Gruppen!
Forum Maximum im Rex-Theater
Kipdorf 29
42103 Wuppertal-Elberfeld
Eintrittskarte: 10,00 Euro
09.10.2008 von Benjamin Kiersch
Eure Kollegen im Parlament der Hafenstadt Gijón in der nordspanischen Provinz Asturien haben gerade eine Resolution zur Unterstützung der bolivianischen Regierung verabschiedet. In dem Text heißt es, die Stadt unterstütze „die Souveränität Boliviens nach den schweren Unruhen der letzten Wochen, die an die Tragödien und Staatsstreiche erinnern, die das Land vor 35 Jahren heimsuchten.“

Das Dokument fordert Respekt für Bolivien und seine demokratisch gewählte Regierung. Außerdem fordern die Abgeordneten die Nichteinmischung in interne Angelegenheiten des Landes und verurteilen jegliche Versuche, die Regierung mit Gewalt zu stürzen.
Weiterhin verurteilen eure Kollegen die jüngsten Angriffe auf Behörden und mahnen eine gründliche Untersuchung der Vorkommnisse an, um die Verantwortlichen zu identifizieren.
Die Resolution des Stadtparlaments von Gijón schließt mit einer Reflexion des uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano: „Die ganze Welt krankt an Rassismus – auch wenn die Krankheit selten zugegeben wird.“
Na, wie wär’s mit einer ähnlichen Erklärung? Formulierungshilfen… weiter lesen
19.09.2008 von Florencia Abbate
Tausende ArgentinierInnen zeigten am Montag auf einer Demonstration ihre Solidarität mit Boliviens Präsident Evo Morales und verurteilten das Verhalten der USA in der Region. Der Umzug endete vor der bolivianischen Botschaft in Buenos Aires, wo die Demonstranten die Nationalhymne Boliviens sangen.
Organisiert wurde die Kundgebung von dem unabhängigen Gewerkschaftsverband CTA (Central de Trabajadores Argentinos), sozialen Bewegungen wie Barrios de Pie und Libres del Sur, der Kommunistischen Partei, der Sozialistischen Partei sowie der Humanistischen Partei.
„Rassisten und Söldner raus aus Bolivien: Branko Marinkovic und Philip Goldberg” und “Nein zur Autonomie der Großgrundbesitzer” war auf den Transparenten zu lesen. Hugo Yasky, Chef der CTA, verlas eine Stellungnahme, unterzeichnet von 60 Organisationen und 400 Politikern, Gewerkschaftern, Menschenrechtsexperten, Künstlern und Intellektuellen aus Argentinien. Das Dokument drückt die „eindeutige Unterstützung für den Verfassungsprozesses sowie für Präsident Evo Morales“ aus, sowie die „energische Ablehnung aller derjenigen, die das Land mit… weiter lesen