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vonlottmann 27.06.2007

Auf der Borderline nachts um halb eins

„Sein Borderline-Blog ist der Schlüssel für das Gesamtwerk des wohl besten Autors unserer Tage“ – Rainald Goetz

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Jede menschliche Organisation braucht ein unverzichtbares Minimum an Ordnung, selbst eine Organisation wie die taz, die freiheitlichen, teilweise anarchistischen Ideen zumindest in ihrer Gründungsphase nicht fremd gegenüberstand. Bei der online-Abteilung der taz ist der Blogwart für die Aufrechterhaltung der Ordnung zuständig und verantwortlich. Dieser Blogwart macht seinen Job fehlerlos.
Auch wenn ich nicht im Sinne des Pressegesetzes für den redaktionellen Teil der Zeitung „die tageszeitung.taz“ verantwortlich bin, habe ich doch das Recht in Anspruch genommen, in eigener Sache zu sprechen und zu diesem Punkt zu Protokoll zu geben:
Ich bedauere zwar, dass der Blogwart gewisse Restriktionen gegen einen Kuba-freundlichen Autor verhängt hat, sehe mich aber außerstande, diese Entscheidung zu kritisieren oder gar zu revidieren. Es handelt sich um prokommunistische Fanbriefe („Kommentare“), die der Autor erhielt und die vom Blogwart offenbar blockiert wurden. Im Namen des Autors, der zur Zeit nicht erreichbar ist, aber auch seiner Freunde und Anverwandten, möchte ich dennoch eine Danksagung an jene aussprechen, die die Kommentare geschrieben haben (und ihre Namen nennen), sowie an jene, die die Arbeit des Autors während seiner Blogtätigkeit und seiner gewiß schwierigen Reise ins sozialistische Kuba unterstützt, wohlwollend begleitet oder inspiriert haben – und das hoffentlich auch weiter tun. Mir jedenfalls war es eine Ehre, dass er gerade meinen Namen annahm, als es für ihn gefährlich wurde. Das darf ich in eigener Sache sagen. Und gleichwohl feststellen, dass es MICH auch weiter gibt. Auch wenn er jetzt so heißt wie ich, ist er doch nicht ich.
Möge dieser große, wunderbare Autor deutscher Zunge den Weg zurückfinden, zusammen mit seiner schönen Freundin, zu uns, zu den Fans, zum Blog, zu den vielen Freunden und den Millionen Feinden. Denn er ist und bleibt und wird immer sein: unser Lottmann!

Berlin, den 27. Juni 2007,
Wolfgang Herrndorf

In alphabetischer Reihenfolge: Lourdes Peréz Avarro, Philip Albers, Arwed Voss, Anita Leib, Ventura Flores Acedeno, Reinaldo Ramírez Astista, Verena Araghi, José Luis Bucarano, Anja Fröhlich, Annerose Bücklers, Bastienne Voss, Bettina Helmi, Jost Burger, Carolina Reicher, Christina Friedmann, Raúl Castro Ruz, Michael Krome, Enikö Gyöngyver, Luis Ojeda Santiago, Esther Smirnovs, Esther Flegel, Johanna Werner, Harriet Wolff, Igor Sachs, Ina Brox, Jana Hensel, Jochen Nordheim, Matthias Matussek, Heike Melba Fendel, Thomas Molnar, Nicola Reidenbach, Caroline Nathusius, Roger Thiede, Saskia Péaux, Benjamin Schiffner, Volker Weidermann, Clemens Holtzendorff, Lilly von Zettritz, Andrea Rothaug, Simone Andersen, Marek Dutschke, Sabrina Diehl-Pannier, Sophie Dannenberg, Cornelia Schmidt-Braul, Collien Fernandes, Gabriela Tscherniak, Bernhard von Guretzky, Alexander Getty, André C. Hercher, Hadley Hudson, Hannah Romina Samson, Hillica von Hadeln, Maik Soehler, Franziska Jorke, Moritz von Jagow, Alexander Gorkow, Benedikt Zara, Marita Hübinger, Cornelius Tittel, Marylin Janssen, Eva Liebendorfer, Anna-Sophie von Gayl, Lutz Achill, Kathrin Luz, Angelika Maisch, Julia Mantel, Gerald Mackenthun, Miriam Gebrimikael, Christian Maschlanka, Thomas Meinecke, Magdalena Taube, Barbara Markert, Kathrin Megerle, Hans Nieswandt, Markus Oehlen, Johanna Neuschäffer, Cornelius Reiber, Pamela Meyer-Arndt, Hannah Starman, Rafael Seligmann, Doris Schretzmayer, Marlen Schwertfeger, Lisa Shekel, Stephanie Rossdeutscher, Sabine Thienel, Therese Ackermann, Stefanie Tiedje, Maike Wetzel, Feridun Zaimoglu, Anne Zielke, Helmut Ziegler.

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