10. Kapitel: Afrika im Selbstversuch / Das Sommerloch
von lottmannImmer zäher wird das Ringen um die Große Afrikareise. Die meisten Freunde denken, ich sei längst da. Verschollen im Busch. Sie rufen nicht mehr an, hoffen auf eine Wiederkehr in Gesundheit und alter Frische im Herbst. Andere rufen nicht mehr an, weil Sommerloch ist. Das Sommerloch ist am 1. August am tiefsten, hat die Bild Zeitung wissenschaftlich errechnet. Also ungefähr jetzt. Da ist der Hund sowas von begraben, das gibt es gar nicht. Aber in Wirklichkeit, sozusagen hinter den Kulissen, laufen weiter die beinharten, knüppeldicken Kostenschlachten mit Sponsoren, dem Reisebüro, dem Verlag, der Zeitung, dem Gastgeber, der Freundin – zum Thema Afrika. Die neueste Schikane: Wenn ich nach 24 Stunden Gesamtflugzeit (über die Vereinigten Arabischen Emirate) endlich in Kapstadt ankomme, muß ich noch 140 Kilometer Fußweg bis zum kolonialen Anwesen meiner deutschen Freunde zurücklegen. Keine Ahnung, wie DAS auch noch zu schaffen sein soll. Mittendrin streiken garantiert die Träger, die Beduinen, die Maulesel, die Freundin, weiß der Henker.
Apropos Freundin: Ich saß gestern in einem Café in der Torstraße, als uns eine Art Geist erschien, nämlich der Mastermind, Holm Friebe. Natürlich hätten wir jeden Betrag darauf gewettet, daß er im Ausland sei, in seinem Sommerhaus in der Schweiz zum Beispiel. Aber er war am Handy und zugleich in der Nähe, denn er sagte:
“Joachim, ich kann Dich sehen. Wer ist die schöne Blonde neben Dir?”
Ich drehte meinen Kopf einmal im Kreis, sah aber nichts.
“Das ist Ariadne. Wo bist Du?”
“Ha ha… ich kann Euch sehen…”
Ich sah nach oben, Richtung Dach. Nichts. Ich sah in den Himmel, direkt in die Stratosphäre, focussierte die ersten milden Sterne. Kein Mastermind. War er unsichtbar?
“Was machst Du? Was geht? Läuft was heute abend?”
“Ich komme gerade vom Fußball. Wir sitzen in der ‘Z-Bar’, gehen später zu der Party in der Zionskirchstraße.”
“Wer stellt denn was auf?”
“So Filmleute. Kommt doch auch.”
“Nicht sofort. Ariadne muß vorher noch zu einem türkischen Grillfest.”
“Zu WAS?”
“Du weißt doch, die soziale Tat. Damit die Kulturen zusammenwachsen, im nachbarschaftlichen Bereich.”
“Sie grillt mit Türken?”
“Das… das ist diese Idee von Ulf Poschardt, weißt Du? New social engagement. Dies Bürgerrechts-Ding. Wenn jeder in seiner Nachbarschaft etwas tut…”
“Das macht ihr SPASS?”
“NEIN, um Gottes Willen! Aber ich finde trotzdem…”
“Ausgerechnet Ulf Poschardt! Der soll mal ganz ruhig sein.”
“Es kann aber für einen persönlich ein echtes neues zusätzliches Feld der Individuation…”
“Gib mir doch mal die Ari!”
Ich reichte das Handy weiter. Holm redete auf die junge Frau ein, aber ich hörte nicht mehr, was er genau sagte. Ich hörte nur ihre Reaktionen:
“Ja, im Tiergarten… nein, noch nicht… aber ich mag sein Buch ‘COOL’ ganz gern, sogar sehr gern… … wir wissen noch nicht, wann es losgeht… im FOCUS kommt jetzt doch noch der andere Teil vom Kuba-Text… doch, ganz sicher… genau, mitten im Sommerloch!”
Sie lachte. Ich bekam das Handy wieder. Sie hatte wahrscheinlich über das Nachrichtenmagazin FOCUS gesprochen, ein potentieller Sponsor, der aber für Afrika nicht mehr in Frage kam. Vier Wochen lang hatten sie die Kuba-Story geschoben (die taz hatte dagegen pünktlich am 4. Juli gedruckt – und entsprechend gezahlt). Aber FOCUS war nicht der einzige Sponsor, der ausfiel. Auch T-Mobile hatte infolge der Doping Affäre kalte Füße bekommen. Marlboro stieg aus, als sie hörten, daß wir auch mit Camel gesprochen hatten. Und so weiter. Es war ein Kreuz. Sogar mein Bruder rief mich an und fragte besorgt, ob Afrika in Gefahr sei. Ich dementierte nur schwach.
So quälen sich alle von Tag zu Tag. So ist das aber immer mit dem Sommerloch. Ich habe mich übrigens erkundigt, wie Sommerloch genau definiert wird. Es ist die Zeit, in der, da nichts passiert, erstens Nachrichten erfunden bzw. künstlich hergestellt werden (“Seehofer-Geliebte packt aus”), und zweitens alte mediale Produkte wiederholt werden. Im Fernsehen läuft dieses Wochenende die elfte, zwölfte und 13. Wiederholung des Tatortes “Der doppelte Lott”, zum Beispiel. Und das sollte eigentlich auch für diesen BLOG ein schönes Prinzip werden! Ich werde daher heute mit Wiederholungen beginnen. Zweitveröffentlichungen beliebter Lottmanntexte. Heute: “Über Christian Klar”. Der Text erschien im Frühsommer in der Welt am Sonntag und hätte auch Eingang in mein neues Buch “Auf der Borderline nachts um halb eins / Der Mann, der beim SPIEGEL Joachim Lottmann war” finden sollen, wurde aber aufgrund der viel zu langen Fußnoten gekippt. Die begleitenden Fußnoten waren länger als der Text selbst und hatten auch nur mittelbar etwas mit meiner Tätigkeit beim SPIEGEL zu tun, die zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich dem Ende entgegen ging. Voilà:
ÜBER CHRISTIAN KLAR
von Joachim Lottmann
Henryk M. Broder schrieb unlängst im SPIEGEL, den Deutschen sei Adolf Hitler inzwischen unsagbar peinlich. Deswegen reagierten sie auf den Hitler-Film mit Helge Schneider verhalten bis gar nicht. Der Film floppte an der Kinokasse. Wie kann man über etwas lachen, das einfach nur daneben ist? Wie konnten unsere Vorfahren auf so einen lächerlichen Mann stehen? Und mit den anderen beiden deutschen Grusel-Evergreens, Stasi und RAF, ist es ähnlich. Dass die ganze DDR heute nur noch kopfschüttelnd als großes Absurdistan abgetan wird, versteht sich von selbst. Aber wie ist es mit der Baader-Meinhof-Bande? In einer Zeit, in der täglich tausende von Selbstmordattentätern, Schläfern, Heiligen Kriegern und so weiter für ihren kurzen öffentlichen Auftritt trainieren, schrumpfen unsere paar Hanseln von der Roten Armee Fraktion zu einer nicht mehr kulttauglichen Mini-Gefahr.
Natürlich haben das all die Filmproduzenten und Medienleute noch nicht begriffen. Sie glauben weiter an den Kultfaktor von Andreas Baader, denken dabei an Che Guevara, machen Filme, drucken T-Shirts, das Fernsehen lässt Doku-Serien drehen, Guido Knopp hofft wahrscheinlich auf neuen Stoff nach dem Ende des Hitler-Themas: “Baaders Frauen – deutsche Terroristinnen im Schatten des Bösen”, oder “Helfer des Terrors – deutsche Männer im Banne Ulrike Meinhofs”. Aber das wird nichts werden.
Von den drei Terrorphänomenen ist der RAF-Spuk das einzige, das die meisten heute lebenden Westdeutschen selbst miterlebt – oder irgendwie mitgekriegt – haben. Es gibt hierfür ein nicht nur kollektives, sondern auch eigenes Gedächtnis. Man kann einem das nicht andrehen wie die Kaiserkrönung Karls des Großen oder das Bauernlegen Stalins. Wir waren dabei. Ich zumindest. Und es ist mir peinlich. Es war mir IMMER peinlich. Räuber und Gendarm spielen im Erwachsenenalter!
Auch die hirnverbranntesten Durchhalteparolen der Nazis kurz vor Kriegsende (“Die Wunderwaffen bringen die Wende! Der Führer hat den Glauben noch immer nicht verloren!”) hatten objektiv mehr Realitätsgehalt als der Kampf “der Sechs gegen die 60 Millionen”. Wir hatten alle den Film “Bonnie and Clyde” gesehen und wußten, wie das endet. Ich mochte übrigens auch den Film schon nicht. So wenig wie all die Remakes, bis hin zur feministischen Variante mit Susan Sarandon und Gena Davies. Was soll immer dieser Irrsinn? Mit einer Handvoll Leute gegen Millionen von Staatsdienern anrennen – nein Danke. Außerdem mochte ich unseren Staat. Ich mochte Deutschland. Ich fand es toll, wie alles funktionierte. Und wie klug und gebildet alle waren. Auf meinen Tramp- und Interrailreisen durch die Welt hatte ich als Teenager auch anderes gesehen. Ich liebte Werner Höfers Frühschoppen und die Bundestagsübertragungen im Fernsehen. Natürlich war ich Linker, aber nur, weil der Geist nun einmal links stand. Bei den Rechten gab es keinen Geist. Das war so. Ich war in die CDU Hamburg eingetreten und noch während der ersten Versammlung luftschnappend wieder rausgelaufen. Was für ein Pack! Mit denen konnte man sich nicht an einen Tisch setzen, als edler Mensch. Die Genossen in der Basisgruppe waren da wahrlich feiner. Von der Basisgruppe ging ich zum marxistischen Studentenbund und von da zu einer Jugendgruppe, die einer K-Gruppe angeschlossen war. Irgendwann war die Jugend zuende und ich trat in die SPD ein. Ich hatte aber, noch minderjährig, geheiratet. Und meine Frau, bei der Hochzeit 16, nun 20 Jahre alt, war noch nicht soweit. Sie war noch nicht bei der SPD. Sondern gerade in der Anarcho-Phase, als der sogenannte Deutsche Herbst losbrach.
Und, ich muß es gestehen, es gab Gleichaltrige, die immerhin fasziniert waren von dem Thema. Leute, die heutzutage bei ATTAC wären. Der Grund, warum junge Leute marxistisch-ökonomisch und international denken, ist immer der gleiche: der Marxismus erklärt, wie die Welt funktioniert. Das will man einfach wissen, wenn man ein Gehirn hat. Danach kann man Rechtsanwalt, Politiker, Zahnarzt werden, oder Autor. Man muß danach nicht Selbstmord machen, mit einer Bombe im Rucksack. Das hat Marx nicht gewollt.
Doch zum Thema. Diese jungen Leute trafen sich immer im Hinterzimmer eines Lokals mit meiner Frau und steckten die Köpfe zusammen. Ganz erhitzt kam sie immer zurück. Ihr großes Wort war damals “Anarchismus”. Wir lebten in einer zeittypischen Doppel-Wohngemeinschaft mit Diedrich Diederichsen und seiner Frau. Die aber, die stadtbekannt kluge Nicola (“Nici”) Diederichsen, war älter als er und stand bereits turmhoch über den R.A.F.-Kindereien. Sie interessierte sich für Literatur und arbeitete für Uwe Nettelbecks Zeitung ‘Die Republik’.
Im Fernsehen verfolgten wir die Schleyer-Entführung. Wir sahen damals viel fern, waren ohnehin mediensüchtig, und besprachen immer alles. Da wir in zwei Wohnungen lebten, telefonierten wir auch viel. Das Ortsgespräch (*) war nach der ersten Einheit kostenlos. Diederichsen und ich sprachen geschätzt vier Stunden pro Tag, die meisten davon am Telefon. Ich war dazu übergegangen, mir den Hörer mit einer speziellen Apparatur an den Kopf zu binden. Natürlich fanden wir den deutschen Herbst ganz besonders aufregend. Dennoch interessierte uns schon damals Literatur mehr: Benn, Jünger, Hamsun, Céline, Pound waren unsere Helden, und Thomas Mann aus “Ansichten eines Unpolitischen”. Wir erwogen, Reitunterricht zu nehmen und nachträglich der Bundeswehr beizutreten. Ich sprach mit meiner Frau nicht ein einzigesmal über ihren Anarchismus und hoffte inständig, diese pubertäre Phase möge sich bald in Nichts auflösen, so wie die blöden MAD- und Titanic-Hefte auf dem Gemeinschaftsklo.
Doch – weit gefehlt. Eines Tages klingelte die Polizei und führte meine Frau ab. Sechs Beamte durchsuchten die Wohnung nach weiteren Frauen. Ich hatte aber nur die eine (damals). Dann wurde sie eingesperrt. Im Fernsehen fiel zum erstenmal mein Name. Die Kamera zoomte auf ein Klingelschild, und auf dem stand dieser mein guter Name! Es war das sogenannte Volksgefängnis, in dem Hanns-Martin Schleyer gefangen gehalten worden war. Ich war nur froh, dass sie ihn nicht auch mit meinem Volkswagen Käfer herumgefahren hatten. Seltsam, dass sie nicht mich, sondern meine Frau verhaftet hatten. Die Beamten kamen noch ein zweitesmal, und sie waren wieder sehr höflich, durchsuchten nochmal alles, aber immer mit “bitte” und “danke” und ganz unsicher. Ich hatte nicht eine Sekunde Angst, sie könnten naheliegenderweise MICH suchen. Nein, das war unser Staat. Mein Staat. Dieselben Leute, die mir immer den Weg gezeigt hatten, wenn ich mich als Kind verlaufen hatte (ich habe eine Orientierungsstörung). Meine Frau wurde bald wieder entlassen, ich glaube schon nach einer Nacht, und wirkte nicht wirklich traumatisiert. Sie empörte sich abstrakt darüber, DASS sie verhaftet wurde, aber nicht über das Erlebte selbst. Das muß wohl halbwegs überlebbar, wenn nicht sogar moderat gewesen sein. Wahrscheinlich wieder mit “Bitte” und “Danke” und Einzelkabine und Fernseher und “Es tut uns so leid, gnädige Frau”. Ich wußte doch, wie sie einmal ausgetickt war, als wir in einer häßlichen Jugendherberge übernachten mußten.
Wir lebten alle weiter wie zuvor. Immer häufiger wurde das Klingelschild mit meinem Namen gezeigt. So häufig wie der Audi mit dem offenen Kofferraum, der dicke Mann mit den Schmissen im Gesicht und dem R.A.F.-Pappschild hinter ihm, die Fahndungsfotos von Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Es fehlte bei keiner Berichterstattung über Terrorismus in Deutschland. Endlich kam die Aufklärung. Wieder kam die Polizei, zwei unsichere Endvierziger, Mütze in der Hand, die andere an der Hosennaht. Ja, pardon, räusper, also wir seien fünf Wochen lang abgehört worden. Das würde uns aber noch schriftlich mitgeteilt werden. Und natürlich stehe uns Schadensersatz zu.
Schadensersatz?!
Ja, natürlich, und das Formular hätten sie gleich mitgebracht. Für den Antrag dazu.
Wir verzichteten dankend. Sie hatten also fünf Wochen lang täglich geschätzte vier Stunden die überkandidelten Gespräche zwischen Diederichsen und dem jungen Lottmann mitgeschnitten, sauber abgetippt und analysiert. Deswegen wußten sie auch tausendprozentig, dass die ganze WG nichts mit dem Terrorismus zu tun hatte. Die RAF hatte diese ‘Volksgefängnis’ genannte Wohnung zwar auf den Namen meiner Frau angemeldet – daher das ‘Lottmann’ – aber nur mit Hilfe ihres gestohlenen Personalausweises. Den hatten ihr brutalere Anhänger der Bewegung bei einer der vielen bierseligen Anarcho-Féten wohl stiebitzt.
Mir fuhr nicht einmal nachträglich der Schreck in die Glieder. Ein Staat ohne diese peniblen Geheimdienste hätte uns bis an unser Lebensende verdächtigt, sozusagen zu recht. Denn sprach nicht sehr viel gegen uns? Ein Staat wie die USA hätte uns jahrelang eingesperrt, wie Kurnaz, und ich könnte noch heute kein Flugzeug besteigen, nicht einmal nach Rimini oder zurück nach Hamburg. Aber so erfuhr ich im Wortsinne hautnah, dass der Rechtsstaat vor allem für die Unschuldigen da ist. Nur eine Nacht lag meine liebe Frau nicht neben mir, die, es soll nicht unerwähnt bleiben, nie in die SPD eintrat. Sondern in die CDU.
Es kamen die 80er Jahre, dann die Wiedervereinigung, und das Thema Baader-Meinhof verschwand aus dem Blickfeld wie jedes andere 70er Jahre Thema, etwa der Neue-Heimat-Skandal. Es war tiefste, muffigste Vergangenheit. Rainald Goetz war der erste, der den Kult-Faktor ausgrub, oder es versuchte. Er schrieb den Roman ‘Kontrolliert’. Es wurde sein einziges schlechtes Buch. Im neuen Jahrtausend häuften sich dann die Filme, es wurde Mode. Die ‘Lola rennt’ Generation hatte da irgendwas mißverstanden. Diese harmlosen Filmchen (zuletzt Julia Jentsch in “Die fetten Jahre sind vorbei”) zeigen junge Rebellen, die “sich alles nehmen und zwar sofort”, geistige Brüder von Belmondo in ‘Außer Atem’. Komplett dämlich. Peinlich eben, wie ich anfangs sagte.
Die Mode hörte auf, als ECHTE Terroristen zum globalen Großangriff antraten. Und das Fanal dazu war entgegen der landläufigen Meinung nicht das Olympia-Attentat in München, historisch gesehen, sondern der Ausgang des zweiten Irak Krieges. Erst seitdem, also erst seit ein, zwei Jahren, sind Attentate keine Ereignisse mehr, sondern Alltag. Und Alltag kann niemals Kult sein.
Logisch also, dass jetzt, wo die RAF endlich semiotisch tot ist, der Schlußstrich gezogen wird. Christian Klar ist kein böser Geist mehr. Er ist nicht einmal der späte Rudolf Heß in Spandau. Er ist ohne jede geistige oder spirituelle Aufladung herabgesunken zu bloßer banaler Körperlichkeit. Ein armes Schwein sozusagen. Er weiß es noch nicht, wird es aber binnen Wochen merken, wenn Köhler ihn hat laufen lassen.
Was er unbedingt tun muß. Gerade arme Schweine bedürfen der Gnade.
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