Heute beim Friseur die Vanity Fair vom 15. Mai gelesen. Da konnte ich endlich einmal nachprüfen, ob meine diversen Halbvermutungen über dies Organ wenigstens ein bißchen stimmten. Tja, ein bißchen vielleicht schon. Aber insgesamt war es anders als meine bösen Vorstellungen. Gar kein Konsumblatt. Aber auch nicht gut. Am Ende hatte ich doch wieder nur leichte Depressionen und dachte: “Oh weh, armer Rainald.”
Dann in die Innenstadt, am Alexanderplatz vorbei, wo sie ein Plakat meiner ehemaligen Frau aufgehängt hatten (Foto), also sagen wir meiner ehemaligen Frau minus zehn Jahre plus Photoshop (und natürlich macht Liebe blind), bis zur Friedrichstraße, wo gerade die Gewerkschaft der Polizei demonstrierte (darüber ein Sonderbericht morgen). Ich schlängelte mich dran vorbei, erreichte das Kulturkaufhaus Dussmann und las gebannt 50 Seiten – das ist viel für mich – aus dem Buch ‘Die Ausgeschlossenen’ von Heinz Buge.
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31.05.2008 von lottmann