Die Merkel (unsere Kanzlerin) macht es völlig richtig: im Urlaub bleibt das Handy aus. Sie nimmt es gar nicht erst mit. Wir waren nicht ganz so konsequent, nur das Ladegerät blieb zu Hause. Und es wurde auch gar nicht erst nicht aktiviert, das blöde Handy. Aber dann habe ich doch einmal nachgeschaut, nach einer Woche erst, und fand prompt eine Winzigkeit, die mir den schönen Ferientag fast schon versaute. Normalerweise ein Nichts, ein drittrangiges Detail, aber hier, am friedlichen Strand: eine eklige Erinnerung an etwas, an das man sich gerade hier nicht erinnern möchte. Jana Jähzorn (Name geändert, d. Red.) hatte mir eine SMS geschrieben. Das war eine Künstlerin, der ich früher einmal sehr geholfen hatte und deren einziger Fürsprecher ich viel zu lange gewesen war. Ihre schon groteske Erfolglosigkeit hing damit zusammen, dass sie jeden biß, der ihr etwas Gutes tat, also auch mich, was mich aber nicht abschreckte,… weiter lesen
Archive for Juli, 2008
Anche, in particolare nel politicamente attento Italia pressa (foto) è stato designato dalla visita del Presidente Unione Sportiva Barack Obama in Europa il 24 Luglio. Spesso siamo in spiaggia (foto) ha affrontato il motivo per cui noi in questa giornata storica, non a Berlino alla Porta di Brandeburgo sono stati in Tierpark Lignano Obama. Ma ci sono stati tedeschi, no? E presso la Coppa del mondo di calcio, ma siamo anche nel loro paese sono stati, giusto? Dico sempre che la Coppa del Mondo già a partire dal 9 Luglio a fine, poi il 2006, e abbiamo anche un giorno prima di Grottammare sono stati spinti, di notte, fretta, che difficilmente si aspettano könnend finalmente sulla spiaggia. I tedeschi sono stati eliminati nel corso della giornata, contro l’Italia perché tutto il resto non ha senso. Non avessimo fare i conti con disordini (sì, perché la partita era finita). Il finale,… weiter lesen
Ich wußte ehrlich gesagt immer noch nicht, was die Freunde meinten. ‘Klage’ weiterschreiben, Unsinn. So schreiben WIE Klage, also den Stil kopieren, anklagend schreiben, verbittert, empört, unzufrieden? Ich kam nicht drauf. Wahrscheinlich sollte ich einmal einen offenen Brief an Angela Merkel schreiben! Ich nahm es mir vor.
Einfach wurde es nicht. Schließlich brachte ich folgenden Text zustande, der, wie alle ‘Klage’-Leser zugeben werden, den Stil vollständiger Aufrichtigkeit, und vor allem den Verzicht überflüssiger und meist selbstbezogener und somit eitler Ironie, beachtet – genau wie bei Rainald Goetz. Also:
„Liebe Frau Bundeskanzlerin,
ich bin ein Bürger dieses Landes und Sie kennen mich wahrscheinlich nicht, auch wenn ich schon ein paar Bücher veröffentlicht habe. Ich bin Schriftsteller, und ich bin gegen den Krieg in Afghanistan, also gegen den Einsatz der Bundeswehr dort. Mit mir fühlen die meisten Deutschen. Vier von fünf Deutschen wollen die jetzt beschlossene Truppenverstärkung nicht. Noch weit… weiter lesen
Philipp Rühmann, der Enkel des großen deutschen Schauspielers (“Feuerzangenbowle”, “Vater sein dagegen sehr”, mit Marianne Koch), Cornelius Reiber, Ragnhild Moe, Sascha Lobo und Holm Friebe saßen mit mir in der ‘JUNE’-Bar in der Sredzkistraße und machten lange Gesichter.
“Du hast es Rainald Goetz in die Hand versprochen…” stöhnte Philipp. Er meinte das Weitermachen, das Zuende-Schreiben, das Beendigen dessen, was Goetz mit seinem Blog ‘Klage’ nicht mehr hatte zuende bringen können, trotz aller verzweifelten Versuche. Ihm war die Basis weggebrochen, also Ulf Poschardt. Das war so, als würden sie bei der ‘taz’ über nacht ‘Sir’ Peter Unfried vom Hof jagen, johlend, schadenfroh, wie Betrunkene, die sich einen üblen Scherz erlauben. Dann könnte ich den eigenen Blog auch nicht weiterschreiben, klar. Ich sagte:
“Ich habe es ihm versprochen, ja. Aber das weiß ja zum Glück niemand.”
“Goetz weiß es.”
“Logisch, er hat es ja gesagt. Aber er hat… weiter lesen



