100. ‘Matussek’ Videoblog: Eklat bei Beckmann
von lottmannWie spiegel.online bestätigt, hat es heute während der Aufzeichnung der Fernsehsendung “Beckmann” einen Eklat durch Matthias Matussek gegeben. Anlaß der Sendung sollte der 100. Videoblog des erfolgreichen Journalisten und Buchautors Matthias Matussek (‘Wir Deutschen’, ‘Palasthotel’) sein, doch wollte es Moderator Reinhold Beckmann offenbar bei mit Artigkeiten und Glückwünschen belassen. Im Laufe der Sendung verschärfte sich hörbar der Ton, als Beckmann Ungenauigkeiten in Matusseks Videoblog aufdeckte. So konnte er unwidersprochen behaupten, Kanzlerin Angela Merkel sei im Blog falsch dargestellt worden. Auch Bilanzfälschungen soll es im Blog gegeben haben. Matussek verwahrte sich lautstark gegen diese Angriffe und verwies auf die “Mitarbeiter und deren Familien”, die unter einer Rufmordkampagne zu leiden hätten. Das Maß war für Matussek allerdings erst voll, als Beckmann ihn höhnisch mit ‘Frau Hermann’ ansprach – eine deutliche Anspielung auf deren Rauswurf aus der Sendung aufgrund nationalsozialistischer Wortwahl (ihr war das Wort ‘Autobahn’ rausgerutscht). Der ehemalige SPIEGEL Kulturchef sprengte daraufhin die Sendung und stakste vor laufenden Kameras aus dem Bild. Laut dpa – so eine Erklärung am späten Abend – sei es ihm unmöglich gewesen, in einen Zusammenhang mit einer Person gebracht zu werden, die ein Wort aus der Sprache des Dritten Reiches verwendet habe.
Spekulationen, Beckmann sei daraufhin zurückgetreten, wurden bislang nicht bestätigt. Bei der Meldung der Nachrichtenagentur Reuters über einen bereits vollzogenen Rücktritt handelte es sich um eine Verwechslung mit dem bayerischen Ministerpräsidenten: nicht Beckmann, sondern Beckstein war zeitgleich zurückgetreten.
Mehr unter www.spiegel.de (‘Matussek’)





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Beckmann oder Beckstein…beide unnötig und äußerst rücktrittsbedürftig. Allerdings sind die Matusseks ebenfalls nicht ganz zu unterschätzen. Der Spiegel-Matussek hält sich für einen Fürsten und sein Bruder, der Dozenten-Matussek an der Düsseldorfer Universität, sonnt sich im Schatten des Spiegel-Bruders. Allerdings bestechen beider m.M. nach weniger durch Leistung als durch die Vorspielung selbiger.
In diesem Sinne…
Bernd
Liest eigentlich irgendwer außer mir dies insuffiziente Geleier eines alkoholkranken FDP-Pensionärs? Nein? Ich Idiot!
Und Bernd Matussek ist Abteilungsleiter bei der Stiftung Warentest.
Kommentar zum Kommentar:
Sehr geehrter Herr Schlaegstrohm,
ich finde es respektlos, wie Sie die Lebensleistung eines Mannes herabzuwürdigen versuchen, der in wahrlich schweren Zeiten nach dem Krieg den Liberalismus und die Freie Demokratische Partei in Hamburg mitaufgebaut hat.
Ich nenne Sie nicht Idiot, das haben Sie bereits selbst getan.
Hochachtungsvoll
Joachim Lottmann
Dieser Bericht gibt in meinen Augen den Geschehnisse nicht richtig wieder. Wie man in dem Video der Sendung sehen kann, war Matussek ganz offensichtlich über die Enthüllungen seiner zweifelhaften Machenschaften derart überrascht und peinlichst in Erklärungsnot geraten, dass er sich – nach einigen bemitleidenswerten Gestammel – nicht mehr anders zu helfen wusste, als Hals über Kopf aus der laufenden Sendung zu flüchten. Erst als Matussek längst auf dem Weg aus dem Studio war, hat Beckmann die Parallele zu der Situation mit Frau Herrmann gezogen. Dass Matussek nun von den peinlichen Enthüllungen ablenken will, indem er jetzt das Dritte Reich ins Spiel bringt, ist mehr als durchsichtig. Dass sich die TAZ dieser Verschleierungsversuche nun auch noch anschließt, ist armselig.
Sehr geehrter Herr Lottman,
stellen Sie sich doch nicht so an. Herr Schlaegstrohm hat doch recht und ist dazu auch noch ehrlich (in seiner Diktion) und hat versucht, nicht zu übertreiben. Sie hingegen… Schwach. Sehr schwach. Fast tot. Wie Matusek
Ist es wieder einmal gelungen (sh. redblog) dem Zuschauer etwas zu bieten, oder vorzugaukeln? Egal, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt: Mattusek ist der Urvater des eindeutig zweideutigen Blogs und deshalb nehme ich mir immer mal wieder die Zeit – (im Sinne von dem Urvater des 18. Jh. “Hier bin ich Mensch, hier schau ich rein!”
) – in einen seiner Bogs reinzuschauen.
Harzlichst – Anna Minnari
Mattussek und Beckmann sind erbärmliche Schauspieler. Ich glaube NICHT, daß der Zwerg Beckmann den Schneid aufbrächte, den für sein aufbrausendes Temperament berüchtigten Zweizentnermann Matussek in dieser Weise anzugehen. Und inwiefern kann der Betreiber eines Weblogs sich “Bilanzfälschungen” zuschulden kommen lassen ?
Alles so uneindeutig unzweideutig und erheblich unwichtig. Ach.