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	<title>Kommentare zu: Tag des Weltuntergangs</title>
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	<description>Joachim Lottmanns Leben als Deutschlandreporter. Frauen, Sex, Joyce. Frühling der Gefühle. Die Arbeit am gleichnamigen Buch, das im August bei KiWi erscheint. Work in progress. Der Anti-Goetz.</description>
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		<title>Von: R. Goetz</title>
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		<dc:creator>R. Goetz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 07:32:52 +0000</pubDate>
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		<description>Nachdem einst die Klage an diesem Ort  weit vor ihrer Zeit f&#252;r tot erkl&#228;rt wurde, erscheint es nun angemessen und l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, ebendiese Behandlung auch der Borderline angedeihen zu lassen. Man tut dies zur eigenen &#220;berraschung ohne jedes Gef&#252;hl des Triumphs, der Rache oder Genugtuung. Vielmehr bedr&#252;cken beim Schreiben dieser Zeilen Melancholie und Trauer das Gem&#252;t: 

Las man die hier zur Schau gestellten Texte  wirklich einmal mit dieser Mischung aus Neid und Bewunderung? Oder ist selbst dies schon nostalgische Sch&#246;nf&#228;rberei des Vergangenen und eigentlich niemals wahr gewesen? 

Oder sollten selbst die j&#252;ngsten, objektiv erb&#228;rmlichen Einlassungen nur ein Experiment gewesen sein - sein letztes, k&#252;hnstes? Macht hier ein Autor, der alles gesagt, alles geschrieben hat, was ihm bestimmt war zu schreiben, qualvolles Sterben &#246;ffentlich wie einst Johannes Paul? Falls ja, dann ist Teil des Plans wohl auch das Misslingen dieses Versuchs in tragischer Unw&#252;rde. 

Getroffen
R.G.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem einst die Klage an diesem Ort  weit vor ihrer Zeit f&#252;r tot erkl&#228;rt wurde, erscheint es nun angemessen und l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig, ebendiese Behandlung auch der Borderline angedeihen zu lassen. Man tut dies zur eigenen &#220;berraschung ohne jedes Gef&#252;hl des Triumphs, der Rache oder Genugtuung. Vielmehr bedr&#252;cken beim Schreiben dieser Zeilen Melancholie und Trauer das Gem&#252;t: </p>
<p>Las man die hier zur Schau gestellten Texte  wirklich einmal mit dieser Mischung aus Neid und Bewunderung? Oder ist selbst dies schon nostalgische Sch&#246;nf&#228;rberei des Vergangenen und eigentlich niemals wahr gewesen? </p>
<p>Oder sollten selbst die j&#252;ngsten, objektiv erb&#228;rmlichen Einlassungen nur ein Experiment gewesen sein &#8211; sein letztes, k&#252;hnstes? Macht hier ein Autor, der alles gesagt, alles geschrieben hat, was ihm bestimmt war zu schreiben, qualvolles Sterben &#246;ffentlich wie einst Johannes Paul? Falls ja, dann ist Teil des Plans wohl auch das Misslingen dieses Versuchs in tragischer Unw&#252;rde. </p>
<p>Getroffen<br />
R.G.</p>
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