Archive for September, 2009

27.09.2009 von lottmann
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Wieder im Ashram

von lottmann








Es ist 14.29 Uhr und der 27. September 2009 (indischer Zeit). Deutschland hat sich für Dr. Guido Westerwelle und eine neoliberale Regierung unter seiner Führung entschieden, wie ich seit vielen Monaten wußte beziehungsweise sicher annehmen konnte. Es ist nun Zeit, Adieu zu sagen und den Blog ‚Auf der Borderline nachts um halb eins‘ wie vielfach angekündigt zu beenden (siehe Blogeintrag vom 3. August 2009). Die hysterische, humorlos-messerscharfe Stimme des neuen Außenministers wird das signifikante Geräusch des nächsten Jahrzehnts sein, wird das gemütliche Organ der Kanzlerin allmählich zum Verstummen bringen…
Doch ich werde davon nichts mitbekommen. Indien gefällt mir gut, und ich werde die neuen deutschen Verhältnisse von hier aus weder studieren noch kommentieren (können). Schon die letzten taz-Kommentare zum deutschen Einsatz in Afghanistan, zur kulturellen Kontinentaldrift und so weiter sind… weiter lesen

27.09.2009 von lottmann
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Ahmedabad

von lottmann





26.09.2009 von lottmann
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Späte Bilder, letzte Spuren

von lottmann










26.09.2009 von lottmann
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Der Geldkomplex Rezensionen

von lottmann

Erst dachte ich, diesmal ist es umgekehrt wie bei der ‚Jugend von heute‘, nämlich populär beim Volk, wenig beachtet von den Medien. Doch nun sind die ersten Stimmen da. Ich muß zugeben, daß ich, der ich sonst Rezensionen lieber gar nicht erst lese, überwältigt bin. Ich kann es einfach nicht leugnen! Und will es auch gar nicht noch weitertreiben, den Effekt noch verstärken, nur sagen, dass mich Sätze wie die folgenden nicht kalt gelassen haben (kleine Auswahl):
„Ich war von der ersten Seite an einfach begeistert (…). Ein Buch, nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen – jeden Alters.“ Dieter Moor, ARD, TTT
„Mehr gewagt hat seit Jahren kein deutscher Autor mehr.“
Andreas Platthaus, FAZ
„Ein Meisterwerk. Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der Finanzkrise, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Joachim Lottmann in… weiter lesen

24.09.2009 von lottmann
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Indien und Afghanistan

von lottmann

Von Indien aus offizielle taz-Kommentare zu schreiben fällt mir zunehmend schwerer. Das einzige, was man hier über Deutschland erfährt, ist der tagesaktuelle Stand des DAX sowie die Empörung über die deutsche Kriegsbeteiligung in Afghanistan beziehungsweise die Freude über die Nichtbeteiligung im Irakkrieg. Und natürlich auch das nur im muslimischen Teil der Bevölkerung, die allerdings mehrere hundert Millionen Menschen ausmacht. So habe ich mich notgedrungen entschlossen – auch wegen der Bundestagswahl in der Heimat, die, wenn ich mich recht erinnere, am 26. oder 27. September stattfindet – in der heutigen taz (Printausgabe) einen Kommentar über Afghanistan zu schreiben. Ich fordere Euch, so Ihr in Deutschland lebt, auf, die taz zu kaufen. Für jene, die wie ich im fernen Ausland sein müssen, stelle ich den Text am Ende hier ins Netz.
Hinweisen möchte ich auch nochmal auf die Einstellung des Blogs zeitgleich mit der Verkündung des Wahlergebnisses (siehe Blogeintrag vom 3.8.2009).… weiter lesen

22.09.2009 von lottmann
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Neuer Lottmann-Roman ‘Der Geldkomplex’ ist da!

von lottmann

Mit der üblichen Zeitverschiebung habe ich nun in Indien erfahren, daß in Deutschland mein Roman ‘Der Geldkomplex’ erschienen ist. Ich las die kleine Meldung in dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, der auch oder sogar in der indischen Hauptstadt immer mit zwei Nummern Verspätung an einem bestimmten Zeitungsstand im Hauptbahnhof zu kaufen ist (siehe Foto). Laut offizieller Verlagsankündigung wird ‘Der Geldkomplex’ am 24. ausgeliefert und ist dann in jeder guten und schlechten Buchhandlung im deutschsprachigen Raum zu haben*. Der Öffentlichkeit wird das Buch erst kurz darauf im Rahmen der Frankfurter Buchmesse übergeben bzw. präsentiert. Ohne Autor, aber mit viel Verlagsprominenz.

* lottmann_dergeldkomplexlr

21.09.2009 von lottmann
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Delhi unplugged

von lottmann

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18.09.2009 von lottmann
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Annäherung an Delhi

von lottmann

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16.09.2009 von lottmann
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Der Tag geht, der Monsun bleibt

von lottmann

Es gibt Momente, da möchte man einfach nicht mehr rausgehen aus der Hotel Lobby, egal wie lange der Fahrer schon mit gezogener Mütze am Wagenschlag wartet und naß geworden ist… (siehe letztes Foto). Ja, die Stimmung ist entsprechend, an solchen Tagen, der Hamburger mit seinem Hamburger Schietwetter weiß, wovon ich rede. Indien ist Hamburg ohne Regenschirm. Bei der Gelegenheit bzw. in dieser Stimmung möchte ich nochmal auf meinen Eintrag vom 3.8.2009 hinweisen.







15.09.2009 von lottmann
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Indische Männergesellschaft

von lottmann

Wer durch das Landesinnere Indiens fährt, mit der dampfgetriebenen Eisenbahn, dem geht es ganz anders als Christian Y Schmidt, der seit drei Jahren im Hochgeschwindigkeitszug durch China saust. In Deutschland stellte er am Wochenende angeblich ein weiteres Chinabuch vor, jedenfalls war das der Plan. Kenner werden es zu schätzen wissen. Sein letztes Buch ‚Allein unrer 1,3 Milliarden Chinesen‘ hat mir jedenfalls sehr gut gefallen und letztlich zu meiner Indienreise angeregt. Schmidt und mich verbindet ein ‚kompromißloser Realismus, der Fakten nicht schönredet und den Mut zu unbequemen Fragen nicht zu scheuen braucht‘ (W&V 02/2009).
Mit der Eisenbahn geht es recht langsam voran. Draussen blühen dafür die Reisfelder. Dreimal jährlich wird geerntet. Gutaussehende Frauen stehen bis zu den Oberschenkeln in den hüfthoch bewässerten Reisfeldern und machen sich an den Ähren zu schaffen (s.a. Silvia Magnani in ‚Bitterer Reis‘). Sie fliehen schliesslich vor neuen Monsunwolken. Man sieht Dörfer, in denen kein einziges… weiter lesen