26.08.2011 von lottmann
Auf vielfachen Wunsch folgt hier nun der besprochene Text von Gerrit Bartels im Tagesspiegel:
“Nein, so leicht lässt sich dieser Schriftsteller nicht unterkriegen. Ja, er schwimmt geradezu obenauf nach der Verleihung des Wolfgang-Koeppen-Preises im vergangenen Jahr. Dass 2011 das ultimative Lottmann-Jahr werden könnte, das deutete Joachim Lottmann vor ein paar Wochen mit seinem Erscheinen beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt an. Als Berichterstatter für das Wiener Nachrichtenmagazin „Profil“ war er an den Wörthersee gekommen, um sich wie üblich mit der seiner Ansicht nach wirklichkeitsfernen Jury auseinanderzusetzen, die von der Jury arg gerupfte Jungautorin Antonia Baum über alle Maßen zu loben und den Gewinner des Publikumspreises exakt vorherzusagen, wie man in seinem taz-Blog nachlesen konnte: den „ostdeutschen Autor“ Thomas Klupp (der übrigens in Erlangen geboren ist.
In einem Nachtrag jubelte Lottmann: „Der tollkühne Jungmarxist hat den Preis wirklich gewonnen!“
Natürlich gab es noch andere Gründe für Lottmann, seinen Lieblingswettbewerb des deutschsprachigen… weiter lesen
24.08.2011 von lottmann
Gerrit Bartels, alter Freund aus gemeinsamen taz-Tagen, war in den unseligen letzten Berliner Tagen der einzige, der noch – gegen den Widerstand seiner Vorgesetzten – Verrisse über mich veröffentlichte. Eines Tages war es auch damit vorbei. Mit traurigen Augen gestand er mir, als ich wieder einmal darum bettelte, er könne nun auch nichts mehr für mich machen.
Es ist daher nicht verwunderlich, sondern eine große Herzensfreude, daß Gerrit Bartels nun auch der erste ist, der wieder anfängt mit der hämischen Berichterstattung. Im TAGESSPIEGEL titelt er eine Geschichte über mich ‘Der Große Lügenbaron III’ und warnt: “Das Jahr 2011 droht zum ultimativen Lottmannjahr zu werden.” Danke, Gerrit Bartels! Wir bleiben uns weiter treu.
In der Wochenzeitung DIE ZEIT habe ich inzwischen selbst zur Feder gegriffen. In der aktuellen Ausgabe könnt Ihr meine Eindrücke über die Salzburger Festspiele lesen (siehe Link):
http://www.zeit.de/2011/34/A-Salzburg

07.08.2011 von lottmann
Jetzt ist er also da, der Weltuntergang, also die double-dib-recession, die nicht mehr steuerbare Wirtschaftskrise. Aber wer hat das alles schon mit viel Sachverstand am 2. Juni 2008 vorausgesagt? Lest selbst, hier ist der Link:
http://blogs.taz.de/lottmann/2008/02/06/obama-vs-foer/
Und für alle, die wie ich nicht wissen, wie ein Link funktioniert, hier nochmal der Gesamttext jenes Tages mit der luziden Wahrnehmung:
“Puh – das ist ja gerade nochmal gutgegangen. Obama bleibt außen vor, die große Bewegung ist gestoppt. Hillary Rodham Clinton und ihr sympathischer Mann Bill haben New York und Kalifornien gehalten, und damit unser aller Arsch gerettet. Jonathan Safran Foer schickte mir eben eine Jubel-Mail deswegen und hängte ein Foto an, das uns in Berlin in der American Academy zeigt, wo Jonathan ein halbes Jahr im Philip-Albers-Trakt wohnte. Er bat mich am Abschiedsabend um ein Foto von uns beiden, und ich sagte scherzhaft, das könne er machen, wenn er es nicht in… weiter lesen