Archive for Oktober, 2011

27.10.2011 von lottmann
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Monumentalwerk von Thomas Draschan in der Hofburg

von lottmann

Er hat es tatsächlich geschafft. Am gestrigen Nationalfeiertag Österreichs wurde von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mitten in der Wiener Hofburg, seinem Amtssitz, ein Monumentalwerk Thomas Draschans (Foto, mit Joachim Lottmann) eingeweiht. Medien aus über 20 Ländern waren zugegen, zumal direkt vor und in der Hofburg, nämlich auf dem berühmten Heldenplatz, die größte Heeresparade der jüngeren österreichischen Geschichte stattfand.
Das Bild zeigt beziehungsweise verarbeitet Fotomotive, zumeist historische, aus allen neun Bundesländern. Lediglich das Burgenland war aufgrund seiner zwiespältigen Vergangenheit nur mit einer einzigen Aufnahme vertreten, noch dazu mit einem eher lächerlichen Storch-Foto. Bis in die aktuelle Gegenwart hinein sind in diesem Landesteil berüchtigte militärische Sondereinheiten des Heeres stationiert, die Jagd auf vermeintlich illegale Ausländer machen. Die einzelnen, ineinandergeschichteten Motive des OEuvres stammen aus den 50er Jahren und zeigen die ‘roots’ des Alpenstaates, zum Beispiel die falsche Fröhlichkeit des touristischen Skisports, die ausgestellt-verklemmte, ja notgeile Sexualität der österreichischen ‘süßen Mädel’, Hochzeiten,… weiter lesen

12.10.2011 von lottmann
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Frankfurter Buchmesse

von lottmann

Schon nach knapp 24 Stunden ist allen die Erschöpfung anzusehen (Foto). Ich bin mit beiden Büchern dabei (in der Tasche). Der Verkauf ist gut. Von ‘Hundert Tage Alkohol’ ist die Startauflage schon weg. Der Czernin Verlag hat heute morgen um zehn Uhr das Buch nochmals auf einer eigens einberufenen Messeveranstaltung groß herausgestellt. Der Andrang war erstaunlich. Vielleicht lag es an dem ganzseitigen Bericht darüber in der aktuellen FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG. Hier noch einmal der Link dazu:
F1110091.062
Auf dem Foto kann man gut erkennen, daß ich ein paar Bücher zuviel signieren und mit ein paar Menschen und Medienleuten zuviel hatte reden müssen. Nicht alle sind schließlich so anregend wie Volker Weidermann. Und dann habe ich gerade fast noch mein letztes Exemplar von ‘Unter Ärzten’ verloren. Ein ‘Lottmannfan’ hatte sich während der Ansprache an meiner rosafarbenen Umhängetasche herangemacht…

07.10.2011 von lottmann
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Der 6. Oktober 1981

von lottmann

Gestern vor genau vor 30 Jahren entstand ein kleiner Film für das damalige deutsche Privatfernsehen – es gab erst einen einzigen Privatsender – mit den jungen Kulturschaffenden Diedrich Diederichsen (24), Stephan T. Ohrt (25) und Joachim Lottmann (23). Der Regisseur war Richard L. Wagner, damals kaum älter und bereits vor zehn Jahren verstorben. Auch Stephan T. Ohrt starb sehr früh, nämlich 1990. Er wurde nur 33 Jahre alt. Dennoch gilt er bis heute als frühe Kultfigur der Neue Deutsche Welle Bewegung sowie der Popfraktion innerhalb der Neuen Wilden Malerei Anfang der 80er Jahre:

06.10.2011 von lottmann
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Der 6. Oktober 2011

von lottmann

Mit Erlaubnis des ‘Standard’ können wir auf taz.online Teile der Begrüßungsrede, die gestern während der Doppel-Buchpräsentation gehalten wurde (Bericht darüber siehe Vortag), veröffentlichen:

„Ich frage mich, warum die Wiener mich nicht leiden können sollen…“

Einleitungsrede zur Doppel-Buchpräsentation der beiden Romane UNTER ÄRZTEN und HUNDERT TAGE ALKOHOL von Joachim Lottmann

“Seit dem 4. März lebe und wohne ich in Österreich. Seit diesem Tag habe ich mit einem Phänomen zu tun, das man den angetragenen Rassismus nennen könnte. Es ist, als würde man mir auf dem silbernen Tablett eine Rolle anbieten, wie ein Gastgeschenk, und diese Rolle heißt: Deutsche sind ja so unbeliebt in Österreich. Ich Armer müsse darunter bestimmt leiden. Ich verdiene das Mitleid der wenigen Aufrechten, die die Deutschen nicht hassen würden. Mir ginge es quasi so wie dem Schwarzen in Minnesota, dem Preußen in Bayern, dem Georgier in Ossetien, dem Armenier in Berg-Karabach, dem Ostwestfalen in Nordwestfalen, dem… weiter lesen

05.10.2011 von lottmann
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Erregung in der Mariahilferstraße

von lottmann

Ja, man spürt sie durchaus, die zunehmende Aufgeregtheit der Menschen, die heute nachmittag die Mariahilferstraße bevölkern (Foto). Von der Mariahilferstraße geht die Schottenfeldgasse ab, und gleich an der Ecke, nämlich in der Nr. 3, wird heute das LOTTMANN’s mit einer Doppel-Buchpräsentation eröffnet, mit den neuen Romanen UNTER ÄRZTEN von Kiepenheuer & Witsch und HUNDERT TAGE ALKOHOL vom Czernin Verlag.
Star des Abends wird sicherlich Christa Zöchling werden, mit mir verlobt seit dem 14. September und nun erstmals öffentlich zu sehen (hallo Fans, Handycamera bereithalten!); aber auch Thomas Draschan, der den Verleger Helge Malchow spielt, und Philipp Hochmair, der HUNDERT TAGE ALKOHOL liest, werden viel bewegen. Wie natürlich auch Czernin-Verleger Dr. Benedikt Maria Föger (Redner), Kiepenheuer & Witsch Cheflektor Marco Verhuelsdonk (Laudator, Moderator, Lebensmensch, dunkelhaariger Belgier und Frauenschwarm) und zahllose liebe und wichtige Freunde, vor allem jene, die mich nach Wien holten und vor Berlin Mitte retteten. Auch Julia Heuse… weiter lesen