25.03.2009 von Elisabeth Wirth
Wenn die Tresensehnsucht einsetzt, ist es zu Weilen gut zu wissen, wo man des Nachtens einen Geheimtipp findet, abseits der gängigen Bars und Kneipen in Kreuzberg und Neukölln.
Lebe gefährlich, probier´ etwas Neues. So machte ich mich auf und trat meine Reise nach Petuschki an – der Name einer neuen Bar in der Pücklerstraße 33, gleich neben der Markthalle. Wie es sich für eine Bar gehört, öffnet die „Reise nach Petuschki“ ihre Pforten um 20.00 Uhr. Drinnen leuchtet es schummerig, auf den Tischen brennen Kerzen. Sobald man die Tür öffnet, beide Füße den Boden berühren, spürt man die Magie der Nacht, des Barlebens. Wie in alten Filmen.
Am Tresen sitzend, bestelle ich einen Rotwein und der schmeckt richtig gut. Auch wenn ich kein professionalisierter Weinkenner bin, zwischen gutem und weniger gutem Wein hat man gelernt zu unterscheiden. Wie man nun den Geschmack des guten Rotweins beschreibt,… weiter lesen
17.03.2009 von Elisabeth Wirth
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, der Wind pfeift und die Vögel zwitschern.
So lässt sich doch der heutige Tag gut zusammenfassen. Zumindest von den äußeren Gegebenheiten in Berlin. Fahrradfahren in Kreuzberg und Neukölln ist wieder eine Zumutung. Permanentes Abbremsen, Beschimpfungen von anderen Fahrradfahrern, eine einzige Freude.
Am Kanal sind die Wege gefüllt von den Freunden der Sonne, einer Masse an Spaziergängern. Am Rudimarie wird draußen gesessen und sicherlich nicht nur da. Ja, der Frühling lässt sein blaues Band oder kündigt es heute mit Furore an.
11.03.2009 von Elisabeth Wirth
In der Woche, in der ich eine neue Wohnung vorbereitete und eine alte Wohnung nachbereitete, beides in Hinsicht auf einen Umzug, fand in einer ganz anderen Ecke Deutschlands ein Umzug statt, mit dem der Berliner allenfalls gar nichts anfangen kann. Mit Jecken und Marienmädchen, hat der allgemeine Berliner nichts am Hut und ist froh, wenn der Rheinische Frohsinn ein Ende hat und kein nätnät, nätnät, nätnät ertönt, sobald er den Fernseher einschaltet.
Mit der anderen Art von Umzug, jene die von umziehen, also Wohnungswechsel kommt, kennt er sich gut aus, der Berliner. So scheint es zumindest. Schneidet man irgendwo das Thema umziehen an, erklingt ein Chor von Renovierungsgeschichten, Geschichten von neuen Wohnungen, alten Wohnungen, Umzugsplänen, Wohnungssuchen, Hausverwaltungen, Wohnungsfinden, Einrichtungsideen und Einrichtungsumsetzungen. Das ist ähnlich, wie wenn man anfängt über Krankheiten, Unfälle oder eklige Wunden zu reden.
Zum 1. März bin ich also umgezogen und wäre ich… weiter lesen