Willkommen Frühling

von Elisabeth Wirth

Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, der Wind pfeift und die Vögel zwitschern.

So lässt sich doch der heutige Tag gut zusammenfassen. Zumindest von den äußeren Gegebenheiten in Berlin. Fahrradfahren in Kreuzberg und Neukölln  ist wieder eine Zumutung. Permanentes Abbremsen, Beschimpfungen von anderen Fahrradfahrern, eine einzige Freude.

Am Kanal sind die Wege gefüllt von den Freunden der Sonne, einer Masse an Spaziergängern. Am Rudimarie wird draußen gesessen und sicherlich nicht nur da. Ja, der Frühling lässt sein blaues Band oder kündigt es heute mit Furore an. 


Ein Kommentar zu "Willkommen Frühling"

  1. 1968 schrieb jemand, ein Frankfurter:

    “Gifttod lässt sein Würgenband
    Wieder flattern durch die Lüfte (…)”
    *
    Er hatte Recht, sorgte aber auch dafür, das sich was tat an der stinkig flatternden Front der Un-Kultur der Chemie.

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