Archive for September, 2009

28.09.2009 von Elisabeth Wirth
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Die Kanzlerin bleibt – und alle so: „Yeaahh“!

von Elisabeth Wirth

Es war ein sonniger Wahlsonntag. Im Laufe der Nacht sind schwere Wolken aufgezogen. Bis 18:00 Uhr des gestrigen Tages hoffnungsvoll, vereisten nicht nur bei der SPD die Mienen aufgrund der ersten Prognosen. Was ist da passiert? Ein Land hat Sehnsucht nach alten Strukturen, konservativ wurde gewählt. Schwarz-Gelb heißt die neue Koalition. War es doch oberstes Ziel der Grünen, das zu verhindern – schwarz-gelbe Atommüllfässer. Dass es knapp wird, damit hatte man wohl gerechnet, mit einer weiteren großen Koalition, jedoch nicht mit diesen erdrutschartigen Verlusten der SPD. Es hat leider doch gereicht für Union und FDP. Die Kanzlerin „hat die Kraft“ und Guido Westerwelles Plakatparole war „Ihre Arbeit muss sich wieder lohnen“, als Kirsche auf dem Wahlkampfkuchen diente das Versprechen einer Steuersenkung. Mehr an Aussage war da nicht.

Am Samstag wurden letzte Kräfte gebündelt, CSU-Chef Seehofer präsentierte in München ein übergroßes Lebkuchenherz, mit der sehr motivierenden Parole: Angela… weiter lesen

23.09.2009 von Elisabeth Wirth
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Die Wahlversprecher, äh, -versprechen der Annette

von Elisabeth Wirth

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl. Überall Wahlzirkus – im Fernsehen, in den Zeitungen, auf den Straßen.Damit dieser Blog nicht ganz ohne aktuelles Tagesgeschehen auskommen muss, habe ich mich heute auf den Weg zu Annette gemacht.

Annette ist die parteilose Direktkandidatin für Neukölln. Ihre Plakate hängen seit ein paar Wochen im Reuterkiez und heben sich, aufgrund ihrer Machart, definitiv von der Masse an Wahlplakaten der großen und kleinen Parteien ab. Sie zeigen eine illustrierte Annette, die den Erhalt und die Schaffung von kreativen Freiräumen, gelebtes Multikulti, „MeinGeld“ (bedingungsloses Grundeinkommen), den Erhalt der Bäume am Maybachufer, einen kinderlieben Kiez, den Ausstieg aus der Atomkraft oder gleichen Lohn für Männer und Frauen fordert.

Um 14:00 Uhr stehe ich unangemeldet in der Musenstube – Atelier, Galerie, Wahlkampfzentrale. Annette Köhn, wie sie mit vollem Namen heißt, sitzt am Computer und… weiter lesen

22.09.2009 von Elisabeth Wirth
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Kann man zuviel schlafen?

von Elisabeth Wirth

Ich bin müde. Seit knapp einer Woche, bin ich permanent müde. Spätestens kurz nach 20:00 Uhr denke ich beim Blick aus dem Fenster: „Mann, es ist bestimmt schon spät. Ist ja schon dunkel draußen!“ Beim Blick auf die Uhr denke ich dann, will mein Körper mich verarschen.

Letzten Dienstag habe ich der Müdigkeit nachgegeben und lag 20:40 Uhr im Bett. Ich weiß nicht, wann ich das zum letzten Mal gemacht habe. Jetzt am Wochenende dachte ich mir, ich schlafe mal richtig aus. Was hat es genützt? Wie eine Fünfjährige fühle ich mich um 21:00 Uhr schläfrig. Aber wahrscheinlich ist selbst die an einem Samstagabend fitter als ich. Aber vielleicht liegt es ja auch gar nicht an mir oder einer mysteriösen Schläferkrankheit. Vielleicht ist der neue Tag – Abend – Rhythmus schuld an meinem Dilemma. Vielleicht muss sich mein Körper erstmal daran gewöhnen, dass es jetzt doch schon so frühweiter lesen

16.09.2009 von Elisabeth Wirth
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Barcelona calling – Berlin calling

von Elisabeth Wirth

Kinder, wie die Zeit vergeht. Plötzlich war er da der Urlaub und ebenso plötzlich ist er wieder vorbei. Eben noch saß man im Flugzeug nach Barcelona, bei Start und Landung Kaugummi kauend. Diese Stadt ist berauschend. 10 Tage lang Temperaturen über 30° Celsius, die in den kleinen Gassen stehen, die BCNetat (die Stadtreinigung) ist unentwegt im Einsatz und im Gegensatz zu Berlin, ist Barcelona wirklich geruchsreich.

Gerne hätte ich einen Kilometerzähler am Fuß gehabt, in Barcelona wurde viel gelaufen. Es ist erstaunlich, was Flip Flops alles mitmachen können – Extreme Testing.

Gesehen: Unzählige Gassen, Markt (Schafsköpfe in der Fleischereiauslagen = keine Seltenheit), Parc Güell, Picasso (die Kunst – nicht den Künstler), Museu Maritim (toller Museumshof), Nightlife (u.a. Betty Ford´s Bar – coller Kneipenname), an den Ramblas kommt man ja nicht vorbei (und auch nicht an den jungen Männern, die Vogelgezwitscherimitationsgeräte verkaufen und wirken, als würden sie… weiter lesen