24.01.2010 von Elisabeth Wirth
Mir ist kalt und damit bin ich nicht alleine. Als es im Dezember anfing zu schneien, war ich euphorisch. Ich versuchte jeden von den Vorzügen des Schnees zu überzeugen. Ist ja eh Winter draußen und kalt. Da macht der Schnee doch alles schöner. Silvester und Schneeflocken, Schneespaziergänge, Rodeln, Schneemänner bauen, Schneeballschlacht.
Dann, drei Wochen keine Sonne und Temperaturen, die meine Schmerzgrenze übersteigen. Gerade in der letzten Woche, in der mein Jahr 2010 erst richtig und wieder gesundet begann, will ich nicht mehr frieren. Der graue Himmel macht träge und müde. Zu Hause bullert die Heizung, mein kleines Fenster im Flur ist geschmückt von Eiskristallen, abends packt man sich lieber mit Socken ins Bett und morgens aufstehen fällt schwer, wenn man rausgeht sieht man aus wie ein Kugel auf zwei Beinen und wo man mehr als sechs Schichten hinziehen soll, ist die große Frage. Ich besitze inzwischen Legwarmer… weiter lesen
17.01.2010 von Elisabeth Wirth
So, da ist es nun, das neue Jahr und ich hoffe, der geneigte Leser ist in eben dieses frohen Mutes hineingerutscht.
Ich habe Silvester in Neukölln verbracht. Noch 2005 sind wir am 31.12. um 22:00 Uhr von Hauseingang zu Hauseingang gerannt, voller Angst von einem Böller getroffen zu werden, weil man sich vorkam wie im Krieg. Silvester 2009, Neukölln total zivilisiert. Merkt man daran eine fortschreitende Gentrifizierung? An dem dazugehörigen Beitrag arbeite ich noch. Wie dem auch sei, die Stammgäste des Sander-Stübchens, einer Neuköllner Eckkaschemme, waren in der Neujahrsnacht von den hippen Mittzwanzigern bis Mittdreißigern, die für die „Arm und Sexy“ Party die Kneipe übernommen hatten, nicht begeistert. Was wurde am Rande der Elektro-/ 90s-Trashparty gepöbelt.
Nach einem entspannten 1. Januar und einem Ausflug an den Müggelsee am 2. Januar, hat es mich erwischt, Halsschmerzen, Druck auf den Bronchien, verhaltenes, da schmerzendes Husten. Das zweite… weiter lesen