19.06.2007 von Falk Madeja
Er war geschlagene 7 Jahre ein Dauergast im niederländischen Fernsehen: Skilehrer “Rudi” aus dem Werbespot des Bierbrauers Heineken! Sie wissen schon, in Deutschland ein Bier mit grüner Flasche und rotem Stern in Szene-Clubs, beim Holland-Urlaub finden sie es an jeder Ecke.
Der Rudi kam praktisch jeden Abend ins Haus der Niederländer. Und das ging so. Eine Bergszene. Ein missmutiger Bauern-Bursche hütet irgendwelche Ziegen herum, zwei Dorf-Rentner winken ihm über’n Zaun und rufen “Rudi”. Er hat einen Bart, da könnte er glatt als Taliban oder Bundestags-Präsident durchgehen! Aber dann. Leise rieselt der Schnee! Rudi weiss gar nicht, wie schnell er auf die Beine kommen und zu seiner Hütte laufen soll. Im Laufen reisst er sich die altertümlichen Klamotten vom Leibe, dann sehen wir ihn durch die Fenster mit einerm Rasierer in der Hand!
Nächste Szene. Eine Skihütte, voller Leute. Noch ist keine richtige Stimmung aufgekommen. Aber dann. Die Tür geht auf,… weiter lesen
19.06.2007 von Falk Madeja
Die niederländische Öffentlichkeit war Ende 2006 schockiert, als die renommierte Amsterdamer Zeitung “De Volkskrant” von einem Folterskandal der im Irak stationierten Truppen sprach – der niederländischen wohlgemerkt. Daraufhin wurde eine Untersuchungskommission unter Leitung des ehemaligen Abgeordneten Koos van den Berg von der streng-christlichen Partei SGP (Frauen ist Mitgliedschaft verboten!) eingesetzt. Die hat nun die Vorfälle untersucht – und zur Erleichterung der Regierung eigentlich nicht viel finden können. So sei lediglich zu beanstanden gewesen, dass Gefangene während der Verhöre auch schon mal mit “Wasser über den Kopf giessen” wach gehalten wurden, mussten Gefangene Skibrillen tragen (damit sie ihre Bewacher später nicht erkennen konnten) und wurden bestimmte Gefangene mit lauter Musik aus dem Radio genervt. Von Elktro-Shocks, herumhängenden Folter-Drähten etc. könne keine Rede sein. Da wäre höchstens noch diese eine Strom-Stock, der gefunden worden ist. Die Soldaten sagten, dass sie damit herumstreunende Hunde verjagd hätten. Um sicher zu gehen, wird diese Frage… weiter lesen