Küken in den Schredder?
von Falk MadejaSchon wieder erregt jemand in Amsterdam die mediale Öffentlichkeit! Katinka van Bruggen, Künstlername Tinkebell, hatte Aufsehenerrengdes angekündigt. Bis zu 61 klitzekleine Hähnchen-Küken wollte sie in der Öffentlichkeit durch einen Schredder jagen. Am vergangenen Wochenende hatte sie bei Sale in Platform 21, dem Amsterdamer Centrum für Mode und Design, 61 männliche Küken zum Kauf von je 15 Euro angeboten. Save the males hiess ihr Projekt. Mit anderen Worten: mit 15 Euro sei ein Küken zu retten.
Wobei sie mit der Ankündigung Aufsehen erregte, die nicht verkauften Tiere wolle sie noch in der Ausstellung in den Schredder schmeissen oder gegen die Wand werfen. Doch so sehr sie auch Druck ausübte – nur 10 Küken wurde sie los. Jetzt brach übliche Rummel los. “Wir waren total überrascht,” sagte Arnoud van Aalst, Sprecher von Platform 21. “Wenn wird das gewusst hätten, dann wäre sie nicht eingeladen worden.
Die Sache wurde noch dadurch kompliziert, dass Tinkebell uneinsichtig war und über drei Bodyguards verfügte, die eigentlich eventuell protestierendes Publikum fern halten sollten. Schliesslich kaufte “Platform 21″ die 51 Küken auf und Tinkebell wurde von der inzwischen herbeigerufenen Polizei einkassiert. Es folgte ein 2,5 Stunden langes Verhör und nun droht ihr eine Anklage wegen Tierquälerei.
Und warum das Alles? Sie habe darauf hinweisen wollen, wie hypokriet die Welt sei: “Niemand tut etwas gegen den Tod von Millionen Tieren, aber wenn sie es live sehen müssen, dann geht es auf einmal nicht.” Vor Jahren stand sie schon mal in den Schlagzeilen. Damals brachte sie ihre “depressive” Katze um und bastelte sich aus deren Fell eine Handtasche. Damit “Pinkelte”, so hiess die Katze, immer dich bei ihr bleiben könne. Die Küken befinden sich inzwischen in einem Vogel-Asyl.
In Zusammenarbeit mit www.allaboutroyals.com





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jeder der eier isst hat anteil an der millionenfachen vergasung von “unbrauchbaren” männlichen küken – dass die überlebenden geiseln der kunstaktion jetzt in ein “vogel-asyl” eingeliefert wurden ist vor diesem hintergrund irgendwie bizarr.
wird das vogel-asyl von amnesty international kontrolliert? es könnte ja eine tarnorganisation von schlangenliebhabern sein die lebendfutter brauchen.
erinnert mich alles an den spatz, dessen namen, falls er einen hatte, schon vergessen ist und der den ruchlosen fernsehbanditen vor die flinte lief…
tzzz…… von wegen vergasung “unbrauchbaren” männlichen küken, die kleinen viecher werden lebend durch den schredder gejagt! barbarisch! wer es nicht glaubt:
http://www.mercyforanimals.org/hatchery/