Gott-Alarm!

Der katholische Bischof der niederländischen Stadt Breda, Tiny Muskens, hat eine originelle Idee. Wenn es nach ihm geht, dann nennen die Gläubigen allesamt Gott ab jetzt „Allah“. Bislang sagen die Niederländer „god“. Das Wort „Allah“ bedeutet ja Gott, deshalb könne man halt auch Allah sagen, meinte Muskens.

Dieser überaus interessante Gedanke stiess natürlich erst mal auf Ablehnung. Gerrit de Fijter, Vorsitzender der Protestantischen Kirchen der Niederlande (PKN), meinte: „Wir sind hier nicht in Indonesien, wir nennen Ihn hier einfach ‚Gott‘.“ Indonesien ist die Ex-Kolonie der Niederlande, wo vor einigen Tagen 100.000e Moslems für die Einführung eines Gottes-Staates demonstrierten.

CDA-Parlaments-Mitglied Liesbeth Spies findet, dass Muskens mit seinem Vorschlag die jüdisch-christliche Tradition der Niederlande missachte. Ausserdem, drehte sie den Vorschlag um, könnten die Moslems ja Gott statt Allah auch Gott nennen. Pieter Kohnen von der Niederländischen Bischofs-Konferenz nannte den Vorstoss Muskens einen „interessanten Vorschlag“.

Kommentare (7)

  1. M. Miehl schreibt:
    „Sowohl dem Bischof als auch dem Imam ist klar, daß es keinen “Gott der Christen” und “Gott der Muslime” gibt, sondern nur EINEN Gott.“

    Vielleicht haben der Imam und der Bischof unrecht, und Nietzsche hat Recht: „Gott ist tot“.

    Vielleicht hat Karl Marx Recht:
    „Religion ist Opium für’s Volk.“

  2. Warum sollen die Eingeborenen der Niederlande Gott auf arabisch anreden?

  3. Bei den heidnischen Arabern gab es 360 verschiedene Goetter, fuer jeden Tag des Mondjahres einen. Sie verehrten die Sonne, den Mond und die Sterne als Goetter. Der groesste dieser Goetter war Allah, urpruenglich hiess es al-Ilahi (Mondgott.) Diese heidnische Gestalt „Allah“, die groesste im heidnischen Goetterhimmel, war ein Gott des Krieges, wie es Zeus fuer die alten Griechen gewesen war.

    Um seine neue Religion nun auf eine monotheistische Basis zu stellen, schaffte Mohammed die 359 weniger bedeutenden Goetter ab und liess nur noch Allah als Einzigen bestehen. Doch Allah blieb weiterhin ein Gott des Krieges und hatte keine Aehnlichkeit mit dem Gott Abrahams Isaaks und Jakobs, der ein Gott der Liebe ist.

    Es gibt nur einen Gott. Er ist der Schoepfer der Welt und der Gott der Bibel. Er sagte auch, dass man vor ihm keine anderen Goetter haben soll.

  4. Solche Aussagen sind typisch für Leute die wie Blinde von der Farbe reden und keinen blassen Dunst davon haben wer oder was Allah wirklich ist. In Vorislamischer Zeit wurde er neben den anderen 364 Götzen an einem bestimmten Tage verehrt, denn jeden Tag war ein anderer Götze dran. Allah selbst ist ein Mond und Schakalgötze besser sogar eine „Göttin“. Als Mohammed Medina eroberte und ein BLutbad unter den Einwohnern anrichtete, wurde gerade an diesem Tage Allah verehrt. Weil Mohammed aber mit Juden und Christen Kontakt hatte und ihm die Idee von nur einem Gott gefiel, erhob er kurzerhand Allah zum alleinigen Gott, weil er ihm den Sieg gegeben hatte und verbot alle anderen Götzen.
    Wer also behauptet Allah hätte nur im Entferntesten etwas mit dem Gott der Juden und Christen zu tun, der seinen Namen JHWH in die Berge von Judäa genau neben Ramallah geschrieben hat, (Google Earth) macht den einzigen und wahren Gott zu einem Götzen und Dämonen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Muslime Allah mit dem Begriff „Gott“ gleichsetzen. Beide sind wie Feuer und Wasser und der richtige Gott ist diesem gewalttätigen Götzen Allah haushoch überlegen.

  5. Zitat M. Miehl
    August 15th, 2007 at 2:41 am e

    Leider falsch, A. Grafe…

    1.) allah ist die Anrede auch arabischsprachiger Christinnen und Christen für Gott

    2.) Sowohl dem Bischof als auch dem Imam ist klar, daß es keinen “Gott der Christen” und “Gott der Muslime” gibt, sondern nur EINEN Gott.

    Der Imam weiß das aus dem Koran: >>[usw.], wie oben von Ihnen angeführt.

    ”Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.” (Nostra aetate, Nr. 5)

    ———————–

    Zu 1.)

    Die Anrede „Allah“ wird zwar auch von einigen Christen im Nahen und Mittleren Osten gebraucht, hat aber lediglich mit linguistischer Tradition zu tun (historisch-kritische Exegese), nicht inhaltlicher, die sich auf den biblischen Gott Jahwe bezieht.

    Fragen sie die Christen vor Ort!

    Das ist ein himmelweiter Unterschied – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Zu 2.)

    Es ist natürlich objektiv richtig, dass es nur EINEN Gott gibt. Welcher Mensch, der monotheistisch denkt, bezweifelt das?

    Aber:

    Dieser eine Gott hat im Islam einen polytheistischen Hintergrund, d.h., „Allah“ ist ein (Götzen-) Begriff aus der vorislamischen Zeit, der ebenso wie die „Kaaba“ und der vagabundierende islamische Marienkult aus dem Polytheismus von Mohammed bzw. seinen Adepten nach seinem Tod übernommen wurde.

    Warum haben Sie das verschwiegen?

    Taktik? Arabisch „Taqqiya“? Zu Deutsch: Täuschung um der Verbreitung des Islam willen?

    Im Juden- bzw. Christentum hat Jahwe einen originär monotheistischen Hintergrund.

    Für alle, die es nicht wissen: „Allah“ war einer der Hauptgötzen der unzähligen diversen Stammesreligionen auf der arabischen Halbinsel und im Jemen zur Zeit Mohammeds.

    Mohammed – bzw. seine Adepten nach seinem Tod (er war Analphabet) haben den Begriff „Allah“ sukzessive in den islamischen Monotheismus integriert.

    Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass der polytheistische Allah Kinder zeugte – also eine der griechischen Mythologie sehr nahe stehende Vorstellung, die sich auch im später entwickelten übersteigerten Transzendenzbegriff des absoluten „Es“ ausdrückt -; einer Instanz, die keine persönliche Beziehung zum Menschen hat bzw. aufnimmt und deshalb auch zu keinen menschlich nachvollziehbaren Regungen imstande ist.

    Ganz im Gegenteil dazu die vorausgehende Liebe des Gottes der Bibel gegenüber dem Menschen: „Ich habe dich erkannt, bevor du geboren wurdest“; Jer. 1,4-5: „Ehe ich dich im Mutterschoß bildete, habe ich dich erkannt“.

    Oder wie der große jüdische Philosoph Martin Buber es wunderbar formulierte: Gott ist ein „Du“. Er will Gemeinschaft mit uns haben – und uns nicht knechten.

    Der Koran nennt 99 Namen für Allah: Darunter sind Namen wie „Der Führer“ (al-Hādī), „der Tötende“ (al-Mumīt), „der Kontrollierende“ (al-Muhaimin), „der Unterwerfer“ (al-Qahhār) u.v. andere, die ich hier jetzt nicht aufzuzählen brauche.

    Natürlich gibt es auch etliche positiv besetzte Namen des Kunstbegriffes „Allah“ – weil polytheistischer Natur.

    Das ändert aber nichts daran, dass ein Götze zum Gott erklärt wurde.

    ————

    Sehr geehrter Herr Miehl:

    Sie fahren dann fort und sagen: „Der Imam weiß das aus dem Koran usw.“.

    Ich gestehe dem Imam sehr wohl zu, dass er seinen Koran sehr gut zitieren kann, aber gestehen Sie mir als christlichem Theologen, der sich auf die jüdisch-christliche Bibel beruft und sie kennt, auch zu, dass er etwas zum Thema „Gott“ zu sagen hat:

    Als Jesus vor Pontius Pilatus stand, hat letzterer ihn gefragt: „Was ist Wahrheit?“.

    Jesus hat darauf geschwiegen.

    Sie täten besser daran, auch zu schweigen, wenn Sie Jesus als das bezeichnen, als was ihn der Koran sophisticated benennt: Einen „Advokaten“ des Islam und Vorgänger Mohammeds, eines Mörders.

    Dass „Nostra Aetate“ ein Schiffbruch sondergleichen für die (katholische) Kirche war und kaum wieder zu reparieren, steht auf einem anderen Blatt und ist fast nur noch mit dem Gnostiker-Streit mit Marcion u.a. in der frühkirchlichem Geschichte zu vergleichen, als die Zukunft der Kirche das erste Mal auf der Kippe stand..

    Die abschließenden Sätze der Offenbarung und der Bibel möchte ich Ihnen ans Herz legen:

    Offenbarung 22,18 ff.: „Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht. (5. Mose 4,2)

    Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus! Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!“

    Ich wünsche Ihnen den Segen des biblischen Gottes, der sie persönlich in Jesus Christus angenommen hat und Sie liebt.

    Bernd Dahlenburg
    HR Medien BackSpin
    http://myblog.de/hrbs

  6. Leider falsch, A. Grafe…

    1.) allah ist die Anrede auch arabischsprachiger Christinnen und Christen für Gott

    2.) Sowohl dem Bischof als auch dem Imam ist klar, daß es keinen „Gott der Christen“ und „Gott der Muslime“ gibt, sondern nur EINEN Gott.

    Der Imam weiß das aus dem Koran: >>Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift; es sei denn auf die beste Art und Weise. Ausgenommen davon sind jene, die ungerecht sind. Und sprecht: „Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde; und unser Gott und euer Gott ist Einer; und Ihm sind wir ergeben.“ [29:46]>“Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten. Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten und Feindschaften zwischen Christen und Muslim kam, ermahnt die Heilige Synode alle, das Vergangene beiseite zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam einzutreten für Schutz und Förderung der sozialen Gerechtigkeit, der sittlichen Güter und nicht zuletzt des Friedens und der Freiheit für alle Menschen.“ (Nostra aetate, Nr. 5)

  7. Das Wort „Gott“ ist eine Bezeichung, eine Art Gattungsbegriff. Übersetzt ins arabische und in andere Sprachen (auch indonesisch) lautet das Wort „Allah“.
    Von daher gesehen ist es zweitrangig, obe man das Wort „Gott“ oder „Allah“ gebraucht. Die entscheidene Frage ist doch, wen man meint und wie sein Name ist.
    Der Name Gotes in der Bibel (Altes und Neues Testament) ist Jahwe. Und Jahwe sagt: „Du sollst keine anderen Götter haben außer mir“. Jahwe ist der Gott der Juden und Christen. Der Gott der Moslems, die das Wort „Allah“ benutzen hat keinen Namen. Der Gott Jahwe hat mit dem Allah(Gott) des Islam nichts aber auch garnnichts gemein. Wer das behauptet kennt Gott Jahwe nicht. Egal ob er Bischof, Pastor oder Imam ist.