ADO Den Haag – gewettet auf eigene Niederlage?

von Falk Madeja

Ob es in Den Haag auch ein “Cafe King” gibt, haben wir noch nicht untersucht. Auf jeden Fall gibt es dort auch einen Fussball-Profi-Club. Der heisst ADO und hat ein Cafe-King-Problem.

Ja, erst einmal ist es sowieso doof, dass der Absteiger aus der Ehrendivision auf dem 19. Platz herumdümpelt – 20 -Mannschaften gibt es in der zweiten Liga der Niederlande. Zum Glück können die Haager nicht weiter absteigen, denn die zwei Profi-Liegen sind ein geschlossenes System. Übrigens kann ADO Den Haag – eigentlich gesegnet durch ein wunderbares neues Stadion – immer noch aufsteigen. Es gibt in den dieser Meisterschaft sogannte Periode-Titel, dass heisst, die Meisterschaft ist in vier Perioden aufgeteilt und wer eine Periode gewinnt, der nimmt an der Aufstiegsrunde teil.

Jetzt kommts. ADO De Haag hat von seinen 7 Spielen 3 verloren und 3 mal unentschieden gespielt. Es gibt da jetzt so ein Vermuten, warum der Club aus der Residenzstadt so schlecht da steht. Möglicherweise wetten nämlich die Spieler auf die eigenen Niederlagen! Die Niederlagen gegen den FC Haarlem (0:2) und FC Dordrecht (0:5) kamen der Club-Leitung ziemlich verdächtig vor und so informierte man die Polizei. Den Spielern wurde gleich auch noch öffentlich gedroht: “Geld einsetzen auf die eigenen Spiele zieht fristlose Entlassung nach sich”, drohte ADO-Direktor John Arzbach.

Trainer Wiljan Vloet hat für das nächste Spiel Pascal Bosschaart, Daniël Rijaard, Rick Hoogendorp (Ex-Wolfsburg) und Yuri Cornelisse aus dem Team gesetzt, sagte aber, das habe mit dem Wett-Problem nichts zu tun..


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