31.10.2007 von Falk Madeja
28 Jahre konnte der Niederländer Gertjan van Beijnum (51) die niederländischen Sozialbehörden an der Nase herum führen – er entzog sich mit allen Regeln der Kunst jeglicher Form von Arbeit. Braf überwies ihm der Staat jeden Monat Sozialhilfe – zuletzt waren es 800 Euro im Monat. Im April gab er der Amsterdamer Zeitung “De Volkskrant” ein Interview, in dem er die Behörde auch noch verhöhnte: “‘Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten könnte, ich will es nur nicht. Ich bin gegen Lohnarbeit.”
Da war auch für die bislang scheinbar gemütlich auftretenden Beamten das Maß voll. Sie sassen ihm permanent auf der Pelle, sein jahrelang gut funktionierendes Hausmittel – Beschwerde-Prozeduren – funktionierte auch nicht mehr. Entweder er würde sich wieder in den Arbeitsmarkt integrieren, oder er verliere seine Sozialhilfe. Eine Arbeit bei Reintegrations-Firmen anzunehmen, lehnte er ab. Das sei für ihn “Zwangarbeit”.
Aber im September drohte das Szenario, dass ihm der… weiter lesen
30.10.2007 von Falk Madeja
Es ist von der iranischen Justiz offensichtlich doch kein Todesurteil gegen Abdullah al-Mansouri ausgesprochen worden, berichtete der Haager Aussenminister Maxime Verhagen dem niederländischen Parlament.
Das niederländische Aussenministerium hat den iranischen Botschafter einbestellt, ausserdem gab es wohl auch Kontakt mit den Behörden in Teheran. Allerdings bekommen die niederländischen Behörden auch keinen Zugang zu dem Gefangegenen – denn Teheran will dessen niederländische Nationalität einfach nicht anerkennen. Ausserdem hatte es eine Absprache gegeben, wonach jemand von der niederländischen Botschaft dem Prozess hätte beiwohnen dürfen – die Zusage wurde aber nicht eingehalten.
Aussenminister Maxim Verhagen hatte dem iranischen Botschafter gewarnt, dass “unerhoffte Entwicklungen” Folgen für die Beziehungen der beiden Länder haben würden. Inzwischen hat al-Mansouris Sohn bei der niederländischen Polizei Anzeige erstattet, weil er durch noch unbekannte Iraner mit dem Tode bedroht worden sei. Hierui sagte… weiter lesen
29.10.2007 von Falk Madeja
Ein Gericht im Mullah-Land Iran will den niederländischen Menschenrechts-Aktivisten Abdullah al-Mansouri staatlicherseits ermorden lassen, berichtet u.a. die Zeitung “De Volkskrant”. Das meldete dessen Sohn, Adnan al-Mansouri, nachdem er das von einer syrischen Menschenrechts-Organisation erfahren habe.
Er befürchtet, dass sein Vater innerhalb von 48 Stunden hingerichtet wird. Die Behörden Irans richten zum Tode Verurteilte besonders gern mit Kränen auf irgendwelchen städtischen oder dörflichen Plätzen hin, offensichtlich befriedigt das irgendwelche Gefühle bei ihnen.
Mansouri wurde vor eineinhalb Jahren bei einer Reise nach Syrien verhaftet und an das Mullah-Regime Irans ausgeliefert. Sie werfen ihm vor, dass er sich für nationale Minderheiten im Iran eingesetzt habe und beschuldigen ihm deshalb, ein Terrorist zu sein. Möglicherweise wurde er gefoltert. Ausser ihm wurde auch zwei Norweger und ein Schwede an die Mullahs übergeben. Die Hoffnung der Familien-Angehörigen ist nun, dass wenigstens die Niederlande, Norwegen und Schweden – und am besten auch die EU – sich für die Männer einsetzen.
Al-Mansouri… weiter lesen
29.10.2007 von Falk Madeja
Der Fall schlägt Wellen. Die niederländischen Pädophilen-Vereinigung “Martijn” musste sich am Montag vor einem Gericht in Amsterdam einfinden, weil auf ihrer Website erbärmlicherweise ein Foto des kleinen Prinzesschen Amalia zu finden war.
Prinz Willem-Alexander, Prinzessin Máxima, Prinz Maurits und Prinzessin Marilène waren sehr sauer und bemühten die Gerichte. Die Bilder sind inzwischen entfernt, aber die Wut bleibt.
Die Pädophilen-Vereinigung war nach eigener Aussage nicht in der Lage, um auf die Schnelle einen Anwalt zu regeln. Die Zeitung “De Telegraaf” berichtete, dass deshalb Martijn-Mitglied Roderik Muit das Wort führte. Er sagte wohl, dass das For von irgendjemandem eingesonden wurde und die Pädo-Vereinigung dafür keine Verantwortung habe. Die Führung der Pädo-Vereinigung, Martijn-Vorsitzender Iede Diepstra, verurteilte im Gericht die Einstellung des Fotos auf die Website: “Solche Sachen dürfen nicht passieren. Diese Kinder sind besonders verletzlich, weil sie prominente Niederländer sind.”
Die königliche Familie will, dass die Pädo-Vereinigung überhaupt keine Kinderfotos mehr von den Prinzessin veröffentlicht… weiter lesen
28.10.2007 von Falk Madeja
Die Ex-Einwanderungsministerin der Niederlande, Rita Verdonk, geht nun auf die Polen los. Die aus der Fraktion der liberalen Volksparei VVD rausgeworfene Politikerin sucht sich jetzt einen Nebenkriegsschauplatz.
Ihrer Meinung nach sollten die polnischen Arbeitskräfte, die überall in den Niederlanden Häuser bauen, Kranke und Alte versorgen oder etwa die Ernte aus den Gewächshäusern erledigen, nach Hause geschickt werden wo sie dann ihr Land aufbauen sollen. Sie sollten nicht länger als 3 bis 6 Monate im Lande sein und schon gar nicht eingebürgert werden. Das erklärte sie im Programm des Bertelsmann-Senders RTL in der Sendung “Business Class”.
Mit ihrer politischen Bewegung Trots op Nederland will Verdonk die politische Landschaft aufmischen. Offenbar hat sie Schwierigkeiten sich daran zu gewöhnen, dass Polen Mitglied der Europäischen Union ist und die Polen darum über kurz oder lang sowieso in jedem EU-Land Niederlassungsfreiheit haben.
26.10.2007 von Falk Madeja
Der Anwalt von Prinz Willem-Alexander, Prinzessin Maxima, Prinz Maurits und Prinzessin Marilene will einen kurzen Prozess gegen die Pädophilen-Vereinigung “Martijn”. Schon am Montag, 11:00 Uhr, wird es in Amsterdam eine gerichtliche Prozedur um eine einstweilige Verfügung geben, weil die Kinderschänder von “Martijn” Bilder der kleinen Prinzessin Amalia auf ihrer Website veröffentlichten.
Die Pädos reagierten bislang nicht, aber sie würden eh nur den Fall herunterreden wollen.
Die königlichen Anwälte wollen, dass Martijn 50.000 Euro Busse pro neuerlichem Kinder-Foto bezahlen muss. Dabei beziehen sie sich nicht nur auf die königlichen Kinder. „Wir hoffen, daß auch andere Eltern davon profitieren können,” sagte ein Sprecher des RVD (Pressestelle des Königshauses) zu De Telegraaf.
26.10.2007 von Falk Madeja
Im belgischen Bree klagt ein männlicher Arzt einen moslemischen Mann an, weil dieser das Leben seiner Frau und seines Kindes in Gefahr gebracht hat, berichtet das “Nieuwsblad”. Doktor Philippe Becx, Anästhesist, musste im Krankenhaus Maas en Kempen bei einem Kaiserschnitt assistieren – das ungeborene Kind der Moslem-Frau war wegen eines Herz-Problems in Lebensgefahr.
Für deren Mann offenbar genau der richtige Augenblick, um eine Grundsatz-Diskussion vom Zaun zu brechen. Er blockierte sage und schreibe 2 Stunden den Eingriff, er forderte eine weiblichen Arzt. Der aber nicht da war. Dann liess er sich erweichen – die Frau musste aber vollständig mit Tüchern bedeckt werden. Nur die Stelle, wo der Anästhesist die Betäubung ansetzen sollte, blieb unbedeckt.
Der Arzt will es nicht dabei belassen. Er klagt den Moslem an, weil er moralischen Schaden erlitten habe, da er bei seiner Hilfspflicht gehindert wurde und trotzdem für Schäden verantwortlich gehalten werden konnte -… weiter lesen
26.10.2007 von Falk Madeja
Auf der Website der europäischen und massgeblich aus den Niederlanden gesteuerten Pädophilen-Organisation “Martijn” stand dieser Tage ein Foto von Prinzessin Amalia - zuzüglich einige – wie nicht anders zu erwarten - sexuell fragwürdige Anspielungen. Ansonsten heisst es heuchlerisch, wie toll es sei, dass es eine neue Generation Prinzessinen gäbe.
Diese sind inzwischen entfernt worden, die Beamten der Pressestelle des Königshauses, dem RVD, handelten rasch, nachdem sie von der Website Stopkindersex.com sowie allen möglichen anderen Medien Wind von der geschmacklosen Attacke bekamen. Nun bekommen die Pädos auch noch Anwälte auf den Hals.
Laut der Rotterdamer Zeitung Algemeen Dagblad soll sich die Vereinigung “Martijn” von der Aktion distanziert haben – sie sei nicht verantwortlich dafür, was jemand im Forum der Website einstellen würde.
Meine Güte meint: “Martijn” sollte kein einziges Kinderfoto auf der Website publizieren, ob es nun eine Prinzessin ist oder nicht.
25.10.2007 von Falk Madeja
Die niederländische Regierung hat jetzt einmal ausgerechnet, wie hoch denn die Kosten für eine General-Pardon-Regelung für bis zu 30.000 zu begnadigenden Asylbewerber sein würden. Justiz-Staatssekretärin Nebahat Albayrak schickte jetzt die Zahlen an das Haager Parlament. In Österreich, wo es auch einen Aysl-Antragsstau von ca. 30.000 Menschen gibt, wird man wohl aufmerksam mit lesen.
So hat die Regierung vorläufig Kosten von 329 Millionen Euro berechnet! Vollständig sei die Summe eher nicht, da ja auch Einsparungen mit einzubeziehen seien und obendrein unbekannt sei, wie viele der betreffenen Menschen etwa in der Sozialhilfe zurecht kommen würden. Die Zahl von 329 Millionen beziehe sich auf die Periode 2007 bis 2009.
Auf jeden Fall würden sich die Asylzentren sehr schnell leeren. Heute warten dort 14.000 Menschen auf eine Entscheidung, das kostet allein schon pro Jahr 210 Millionen Euro. Bis Ende 2009 sollen die… weiter lesen
25.10.2007 von Falk Madeja
Die niederländische Regerung wird Menschen, die Kinderporno auf ihrem Computer anschauen, bestrafen, auch wenn diese Leute die Bilder nicht in ihrem Computer gespeichert haben. Das gab Justizminister Ernst Hirsch Ballin bekannt. Die Niederlande schliesst bei einer Sitzung des Europarates auf Lanzarote dazu einen internationalen Vertrag. Der Besitz von Kinderporno ist bereits strafbar, aber es ist ja auch möglich, die Bilder ohne Download anzusehen, schreibt “De Telegraaf”.
Kontrolliert werden soll das alles über die Kreditkarten-Details, logisch.
Übrigens soll auch das sogenannte “Grooming” bekämpft werden. Mit dem Wort wird der Vorgang beschrieben, wenn ein Erwachsener auf Websites Kinder und Jugendliche kontaktiert, um sie letztendlich sexuell zu missbrauchen. Die niederländische Justiz kann künftig solche Leute auch dann verfolgen, wenn es zum eigentlichen Termin zwischen Täter und Kind noch gar nicht gekommen ist.
Im kommenden Jahr will Ernst Hirsch Ballin entsprechende Gesetzesvorschläge präsentieren.