„Islam ist keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“

von Falk Madeja

Ayaan Hirsi Ali meldet sich wieder zu Wort. Sie ist nach ereignisreichen Diskussionen rund um ihre persönliche Sicherheit wieder aus den Niederlanden in die USA gereist – zwischendurch war sie zu Schiess-Übungen in Polen. Sie gab jetzt, wie die Amsterdamer Zeitung Het Parool berichtet, der spanischen Presseagentur EFE in Washington ein Interview.

Hierin sieht es nicht so aus, als ob sie unbedingt die Wogen glätten will. Sie sagte bsw., dass der „Islam keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“. Sie ging nicht auf die politische Diskussionen rund um ihre Sicherheit ein. Sie verwies darauf, dass Theo van Gogh „keinerlei Schutz“ hatte und dass es ihre Mission sei, „in der ganzen Welt zu erklären, warum er ermordet“ worden ist. Ayaan Hirsi Ali meinte, es sei ihr „Traum, dass der Islam auf die gleiche Weise endet wie der Kommunismus, und dass die Moslems von den destruktiven und totalitären Dogmas befreit“ werden.

Ayaan Hirsi Ali erklärte, dass sie wegen der Bedrohung durch militante Moslems nicht zu einem Forum in der mexikanischen Stadt Monterrey kommen konnte. Da wird nämlich über Weltkulturen diskutiert. Sie habe inzwischen genug Geld eingesammelt, um die Bodyguards in den USA für zwei Wochen bezahlen zu können. In dieser Zeit wolle sie weiter Geld für ihren Schutz sammeln. Wahrscheinlich brauche sie 2 Millionen Euro per Jahr für ihren Schutz. Wenn sie diese nicht zusammen bekomme, wolle sie wieder in die Niederlande gehen.

In der gleiche Zeitung empfiehlt der Schriftsteller Arnon Grunberg in einem streckenweise ziemlich zynischen „E-Mail Brief“ Ayaan, sie solle in Amerika lieber komplett neu anfangen. Sie habe eine Green Card und könne als Kellnerin arbeiten „nötigenfalls mit Perücke“. Schwimmlehrerin oder Babysitterin gehe auch. „Wenn Du wirklich süchtig nach Bodyguards bist, dann stelle ich 4000 Euro per Jahr zur Verfügung und ich bin dazu bereit, mehr Fondsen zu werben. Aber nochmals, vergiss Deinen Kreuzzug.“

Wenn sie keine Lust mehr auf Amerika habe, dann könne sie immer noch sagen, dass sie jüdische Vorfahren habe. „Du fragst einen israelischen Pass an, auch dabei kann ich Dir helfen, Du lernst Hebräisch , ich sehe in Dir einen talentierten Offizier bei der IDF (Israel Defence Forces).“ Seine Tips seien die besten, die sie seit langem bekommen habe, meint Grunberg selbstbewusst. Um fast am Ende zuzufügen: „In Deutschland liefen in den 30er Jahren junge Leute mit Schildern herum ‘Ich bin bereit, für Deutschland zu sterben’. Viele von denen haben das auch getan, und sie waren so klug, um andere mit in den Untergang zu ziehen.“

 


14 Kommentare zu "„Islam ist keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“"

  1. Arno Grunberg findet offenbar die Verstuemmelung weiblicher Sexualorgane, so wie Ayaan sie ueber sich hat ergehen lassen muessen, Zwangsehen, Ehrenmorde, Verschleierungszwang fuer Frauen, Denk-und Redeverbote (Fatwas) und den Aufruf zu heiligen Kriegen gut. Dann ist es auch konsequent, zusammen mit anderen Main Stream Moslems, Ayaan Hirsi Ali aufzufordern, ihr aufmuepfiges Maul zu halten.

  2. @dear achim – was hat alles bloss mit dem islam zu tun? völlige verblendung un d einsitige betractung.

  3. Immerhin fordert er keine Bücherverbrennungen(selbstverständlich jegliche islamkritische Werke) und nicht dazu auf, sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen. Aber wer weiss, vielleicht rutschten Ihm solche Sätze auch noch heraus, obwohl eine kleine Steinigung oder Enthauptung besser zu seiner islamophilen Einstellung passen würde.

    MfG Igor Breitner

  4. Achim Jung, ich muss schmunzeln! Ein typischer Kommentar, wie er anders nicht sein kann…
    wenn Sie doch nur Wissen hätten!
    ganz kurz auch für Sie:
    Verstümmelung weiblicher Sexualorgane hat rein garnix mit dem Islam zu tun, das ist geanau so wie wenn ich sagen würde das Kanibalismus was mit dem Christentum zu tun hätte, weil ein Chist sein Freindin zum Mittagessen hatte. weiter…
    Zwangsehe, Ehrenmord…absoluter Schmarn der behauptet es hätte was mit dem Islam zu tun! unterscheiden Sie doch bitte zwischen Religion und Tadition.
    Seien Sie doch so schlau und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung anstatt das nach zuquatschen was sie irgendwo aufschnappen was werder Hand noch Fuß hat
    Ich betet für Sie um Rechtleitung
    MfG Abdel

  5. Pingback: Das Blatt

  6. Abdel hat zwar recht, wenn er Religion und Tradition trennen möchte, leider ist das nur bedingt sinnvoll. Das Christentum bietet hierfür das beste Beispiel. Auch dort hätte man Inquisition, Hexenverbrennung, das Verhalten der Conquistadores und andere Verbrechen, ferner Ablasshandel, das Raffen von Grundbesitz durch die Kirche und viele andere unerfreuliche Dinge vom Glauben selbst trennen müssen, aber es geschah im Namen des Glaubens und kam auf diesen zurück, so wie die heute durch islamische Eiferer begangenen Verbrechen ebenfalls auf den Islam als Ganzes zurückfallen. Dazu kommt, dass sich die Masse der gemässigten Moslems nur sehr leise von den Eiferern distanziert und im Zweifel zu ihren Glaubensbrüdern halten. Massendemonstrationen gegen den Terror, vergleichbar mit den Demos in Süditalien gegen die Mafia oder im Baskenland gegen die ETA hat man von Moslems nicht gesehen, weder hier noch in islamischen Ländern. Vermutlich durchlaufen Religionen gewisse Zyklen, die überall gleich sind und wenn das so ist, dann kommt im Islam momentan das, was im Christentum vor ca. 600 Jahren passierte und das war nix erfreuliches.

    Man kann nur hoffen, dass der Islam die “fehlenden” 600 Jahre schneller durchläuft, was angesichts der globalen Beschleunigung aller anderer Prozesse möglich ist und dass die gemässigten Moslems sich insgesamt stärker zu Wort melden.

  7. wenn ichs richtig verstanden habe ist die burka doch nur in islamischen gesellschaften wie z.b. afghanistan üblich, oder haben die amerikanischen soldaten sie eingeführt?
    todesstrafe für homosexuelle im iran?
    steinigung der frau nach ehebruch im iran?
    oder hat die islamische republik iran nichts mit dem islam zu tun?
    fatwa mit todesurteil gegen salman rushdie hat nichts mit dem islam zu tun?
    was hat eigentlich mit dem islam zu tun?
    für wie dumm hält uns der islam?

  8. @Abdel

    wenn sie wissen wollen was zwangsehe und ehrenmord mit islam zu tun haben lesen sie doch mal den koran oder die hadithen. allein das stichwort “aisha” wird ihnen infos umfangreich bzgl zwangsehe liefern (oder wie soll man es nennen wenn eine 6-jährige mit einem über 50jährigen “religionsstifter” verheiratet wird, der aber so “gentle” ist mit dem vollzug der ehe bis zum 9. lebensjahr seiner “besseren hälfte” (bzw. mathematisch korrekt: seines “besseren siebtels”) zu warten!).
    in einem haben sie recht – weibliche beschneidung findet u.a. auch bei koptischen christen statt – ist somit eine arabische “tradition”.

    und frau hirsi wird keineswegs von buddhisten oder hindus mit dem tod bedroht – insofern haben sie auch hier die antwort auf ihre frage was das mit dem islam zu tun hat!!!

    wir sollten in allen bereichen endlich aufhören den provokateur als “schuldiger” zu betrachten als den täter der der provokation nicht standhalten kann!

  9. Sicher steht nicht im Koran drin, wie der Mann seine Frau verstümmeln soll, aber schon im Koran steht drin, dass die Männer die Verfügungsgewalt über die Frauen haben und dementsprechend sich zu fügen haben. Desweiteren verteufelt der Koran die (weibliche) Sexualität dermaßen, dass die Männer permament unter Druck stehen, sich um die “Schamhaftigkeit” der Frauen zu kümmern, dass am Ende jede Verstümmlung gerechtfertigt ist.

    Hat auch Hirsi Ali gesagt: Der Islam ist nicht für jede einzelne frauenfeindliche Handlung verantwörtlich, befördert sie aber!

    MfG

    Farid Nietzsche

  10. Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) wird immer noch von mehreren islamischen Rechtsschulen empfohlen.
    Diese Empfehlungen gehen nicht auf den Koran zurück, sondern leiten sich – ebenso wie die männliche Vorhautbeschneidung – aus den Hadithen ab.
    Der Islam hats nicht erfunden…hält es aber ganz wesentlich am leben!

  11. ich bin kein moslem aber habe mir dennoch den koran angetan und einigermaßen durchgelesen.ich bin der meinung man sollte wenigstens etwas über das wissen worüber man sprechen möchte.Es gibt menschen die sehr gerne provozieren und glauben damit sich einen namen machen zukönnen oder sogar vermögen einsammeln.es gehört sich nicht.man muß immer sachlich bleiben.das verhält sich genau wie einige die judenvernichtung im drittenreich verleugnen.da sage ich habe die in der geschichtsunterricht nicht aufgepasst.diese person sollte lieber die 2 million für eine nützlichere sache investieren und mit dem ersten euros sich einen koran kaufen und durch lesen.

  12. Fakt ist, dass viele vom Moslems tolerierten oder sogar praktizierten “Auswüchse” wie Zwangsehe, Fatwa, Ehrenmord usw.
    mit rechtsstaatlichen Prinzipien kollidieren. Dabei ist es unwichtig, ob das aus der Religion oder Tradition dieser Menschen stammt. Islamische Werte sind mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht zu vereinen. Mit vielen anderen Werten übrigens auch nicht, das sieht man daran, das überall dort, wo die islamische Welt an andere Kulturen angrenzt, Krieg oder Ausnahmezustand herrscht: Darfur, Kaukasus, Palästina, Kaschmir, Bali, Philipinen, Sahelzone und nicht zuletzt der Balkan.
    Es wäre durch das Verfassungsgericht zu klären, ob eine Religion, die andere Religionen offen verbal und/oder gewaltsam bekämpft, durch den Art.4 GG (Glaubensfreiheit) geschützt werden kann, bzw. ob der Art.4 GG eine Religion schützen kann, die Art.4 GG am liebsten abschaffen würde.
    Zu klären wäre auch inwieweit Art.4 und Art.3 GG durch den Islam kollidieren: Art.3 GG: Niemand darf aufgrund …seiner religiösen Anschauung benachteiligt…werden. Moslems müssten also auch Islamkritiker respektieren. Wenn also Glaubensfreiheit und andere Grundrechte in Konflikt stehen, was überwiegt dann? Abschaffung der Grundrechte zugunsten der Glaubensfreiheit oder doch lieber Einschränkung der Glaubensfreiheit zugunsten der anderen Grundrechte.
    Das sollte sich jeder mal überlegen.
    Islam ist meiner Meinung nach verfassungsfeindlich und gehört verboten.

  13. “Islam ist meiner Meinung nach verfassungsfeindlich und gehört verboten”
    Was ist den das??
    Ich bitte sie, trennen sie religion und tradition!!!
    Ich bin muslime und weiger mich manchen traditionen nachzugeben und??
    Aber ich bin trotzdem mit stolz muslime!
    So was von einem der sich RECHTSANWALT nennt zu hören macht mich krank.
    Natürlich ist z.b. Zwangsehe nicht richtig und ich weiger mich auch aber das der islam verboten werder soll ist uns gegeüber sehr “Rassenfeindlich”

  14. Islam ist keine Religion, ja genau dem gebe ich recht. Islam ist ein Gesetzbuch. Der potentielle Terrorist sollte sich lieber zu Gott bekennen, dass wäre aber auch schon alles. Dann hat er Religion verstanden.

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