06.02.2008 von Falk Madeja
Den Niederländern bleibt zur Zeit wenig erspart. Erst kam Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende mit einem merkwürdigen Wettstreit über das neue Reichs-Logo – obwohl sich alle möglichen Designer ins Zeug legten, kam er am Ende mit dem Logo seines eigenen Ministeriums an!
Nun strapaziert Ex-Anti-Einwanderungsministerin Rita Verdonk die Nerven ihrer Landsleute. Sie hat nach de Ausscheiden bei der liberalen Partei VVD ja eine eigene Partei gegründet, die heisst “Trots op Nederland” (Stolz auf die Niederlande). Klingt blöd, aber gut. Ist schon passiert. Jetzt präsentierte sie das Partei-Logo – und es sieht aus wie ein missglücktes Fussball-Wappen irgendeines Amateur-Vereins aus der Kreisklasse. Oder eines von einer Amateur-Theater-Gruppe bei den Mittelalterspielen. Wie Sie wollen. Aber es sieht nicht aus. Begründung: das Logo solle ungefähr so wirken, wie die Leidenschaft und der Stolz, den die Niederländer bei den Spielen der Nationalmannschaft entwickeln würde.
Die strenge Dame hat auch noch einen Wunsch. Ihre Partei möglich fortan… weiter lesen
06.02.2008 von Falk Madeja
Geert Wilders ist wieder einmal angefressen. Denn die Stadt Amsterdam hat sich zu einem beispiellosen Schritt entschlossen, berichtet die Zeitung “De Telegraaf”. Sie schickte an die Schüler von 300 Schulen einen Rundbrief, der ziemlich unmissverständlich vor ihm warnt. Leider gäbe “Politiker die denken, dass sie populärer werden, wenn sie sehr negativ über bestimmte Gruppen Menschen” agieren würden und bevor man sich versehe, würden diese Politiker “die einen gegen die anderen aufhitzen”.
Im Amsterdamer Schulwesen geht man davon aus, dass die Behörden Amsterdam damit eventuelle Unruhen rund um Wilders Anti-Koran-Film verhindern will. Wilders reagierte sehr böse auf den Brief. Solche Briefe dürften nicht durch Subventionen unterstützt werden ausserdem müsse es dann auch welche geben über die “Feigheit” der sozialdemokratische PvdA im “multikulturellen Drama”.
Der Brief behandelt Themen wie Meinungsfreiheit, Glaube, Politik, Gespräche und Emotionen. Das Dokument behandele ausführlich Meinungsfreiheit und die Gleichwertigkeit von religiösen Überzeugungen. Um Wut… weiter lesen