Rudi Carell auch ausgebremst – Ex-Aussenminister will Prozess gegen Wilders
von Falk MadejaDie Sache mit dem Anti-Koran-Film von Geert Wilders wird immer verrückter. Jetzt will Ex-Aussenminister Hans van den Broek “Fitna” stoppen. Die Regierung von Hans Peter Balkenende solle einfach eine Einstweilige Verfügung gegen Wilders erwirken. Der Richter müsse beschliessen, ob die Interessen des Landes schwerer wiegen würden als die von Wilders.
1987 hatte Hans van den Broek sich in der Rudi Carell-Geschichte mit dem Iran eingeschaltet. Der inzwischen verstorbene TV-Entertainer hatte die Mullahs im Iran zur Weissglut gebracht, weil in seinem Programm “Rudis Tagesschaus” weibliche Unterwäsche auf Ayatollah Khomeini flog.
Die niederländische TV-Sendung “Achter het nieuws” (Hintergründe der Nachrichten) knickte ein, als der CDA-Mann van den Broek darauf andrang, Rudis harmlosen Anti-Mullah-Scherz nicht auszusenden. Hans van den Broek sagte das am Dienstag Abend in einem Interview im TV-Sender “Het Gespreek”, der allerdings so gut wie keine Zuschauer hat. De Telegraaf vermeldete die Aussagen von van den Broek.
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Die Erinnerung an Rudi Carell möchte ich ein wenig verschönen:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/230/72158/image_fmabspic_0_0-1142592498.jpg
Der ehemalige Aussenminister Hans van den Broek ist ein ausgezeichneter Diplomat. Es düfte einleuchten, dass die Interessen des Landes – und nicht nur die der Niederlanden, sondern die aller europäischen Länder – schwerer wiegen als die von Wilders. Wer ist schon Wilders? Ein Irrer, ein von Hass angetriebener Mensch… Inscha’allah wird die muslimische Gemeinschaft diese Provokation einfach ignorieren. Nur so kann man Wilders treffen.
Hafez
man muss den wilders als politiker ja keinesfalls gut finden, trotzdem muss es sein das auch so ein film veröffentlicht werden darf!!!der islam muss sich damit abfinden das er kritisiert werden darf in westeuropa, auch wenn der film nicht toll sein mag. es kann in einer säkularen gesellschaft nicht sein, das religion, die zu mal aus einem anderen kulturkreis kommt,die meinungsfreiheit des westens mit der banalanen erklärung der verletzung religiöser gefühle einschränkt.
ich fühle mich in meinen atheistischen und freiheitlichen gefühlen auch oft verletzt, aber das scheint als argument selten zu dienen….
Van den Broek ist für mich ein Angsthase, der nur vor terrorismus den schwanz einzieht.wenn der islam eine religion des friedens ist, dann müssen genau die friedlichen moslems dafür sorgen, das die fundamentalisten in aller welt ihre religion nicht in den dreck ziehen!
das die ersten reaktionen in den niederlanden friedlich sind, heisst für mich sogar das der film das miteinander auf eine bestimmte art und weise sogar voran gebracht hat….oder nicht?
Man höre genau hin – und die subtile Drohung
in den Worten von ‘Hafez Al Assadulah Mukhtar’.
Das bittere ist eben, dass Wilders _recht_ hat.
Er zeigt uns Bilder, die wir längst gesehen haben,
er zitiert uns Hetzreden, die wir, ungläubig zwar,
aber nichtsdestrotz in ihrer Übersetzung bereits vernommen haben,
und er dokumentiert uns die vermeintlich ewigen
Wahrheiten, die von den radikal-muslimischen Verbrechern
als Grundlage für ihre Hetzreden angeführt werden.
Und er zeigt uns, nur einmal mehr, die abstoßende, geifernde Masse dieser “Gläubigen”,
die von diesen Wahnideen besessen ist, und, schier rasend,
ihren unfehlbaren Oberpriester in den Wahn folgt
- der faktisch ein Zivilisationsbruch ist.
Und auch in seiner Schlußfolgerung hat Wilders recht:
die aufgeklärte Menschheit muß ihre zivilisatorischen
Errungenschaften offensiv, auch unter Einsatz von Gewalt,
gegen den muslimischen Faschismus schützen.
Wer sie zu dieser Religion, Gesiteshaltung, oder was das auch immer ist, bekennt, trägt uns gegenüber inzwischen die Beweislast, daß er nicht den Verbrechern anhängt.
Und er ist in der Pflicht, sich angemessen in eine
aufgeklärte Gemeinschaft zu integrieren.
Wir können es uns nicht leisten, gegen diesen Faschismus nur defensiv vorzugehen, und auf die nächsten Verbrechen warten.
Damit würden wir naiv unseren eigenen Untergang und den Untergang unserer Philosophien riskieren.
Auch jene Muslime, die unter uns leben, müssen, so hart es klingt, als potentielle Feinde gelten, solange sie uns nicht das Gegenteil beweisen. C’est la guerre. Und nicht etwa umgekehrt.
Ich gebe zu, ich wäre inzwischen bereit, gegen den muslimischen Faschismus die Waffe in die Hand zu nehmen.
Aus den selben grundsätzlichen Überzeugungen heraus,
aus denen ich bewaffnete Gewalt sonst für einen Irrtum halte.
Aber hier ist sie, das befürchte ich, das letzte Mittel.
P.S.
Der Film ist u.a. über eDonkey Filesharing leicht zu bekommen. Einfach nach “Geert Wilders” u/o “Fitna” suchen.