Bizarre Aktion der niederländischen Justiz gegen Karikaturisten

von Falk Madeja

nekschot_112933p.jpgIn den Niederlanden sorgt eine bizarre Aktion der niederländischen Justiz für Aufsehen. Die Polizei verhaftete nämlich einen Karikaturisten namens Gregorius Nekschot.

Er wurde auf dem Polizeibüro Amsterdam Buitenveldert verhört und dann eine Nacht lang in Amsterdam Zuid-Oost eingesperrt. Nach seinen Angaben seien die Polizisten gleich mit zehn Mann angerückt, hätten alles mögliche fotografiert und auch Computer, USB-Sticks, Handys etc. mitgenommen.

Grund: er habe im Jahr 2005 Karikaturen über Moslems und farbige Einwanderer gemacht, die in gewisser Weise noch weiter gehen, als die einst so weltweit umstrittenen “dänischen Moslem-Karikaturen”. Er hatte damals ein Buch herausgebracht, dass allerdings bei weitem nicht die Aufregung verursachte, die wir von den Mohammed-Karikaturen oder dem Film von Geert Wilders kennen. Genauer genommen rauschten seine Provokationen am poltisch-korrekten Mainstream global-politisch gesehen wirkungslos vorbei.

Der Karikaturist hat nun große Angst – wenn ihn schon die Justiz als gefährlich ansehen würde, wie wird dann der eine oder andere Moslem-Extremist darüber denken? Der von einem Moslem-Terroristen ermordete Theo van Gogh bewunderte ihn. “Alles für die Meinungsfreiheit” ist bzw. war das gemeinsame Motto.

Im Haager Parlament forderten die Parteien VVD, D’66, PvdA und PVV von Justizminister Ernst Hirsch Ballin eine Erklärung. Sogar die postmaoistische Sozialistische Partei fand die Aktion völlig übertrieben.

Der Mann, dessen Name ein Pseudonym ist, sagt selbst, dass ihm das Säen von Hass, Beleidigen, Stigmatisieren und Diskriminieren nachgesagt werde, aber: “Es ist alles Satire im Stil von Eulenspiegel.” Der Name Nekschot bedeutet Genickschuss, weil “sowohl Kommunisten als auch Nazis ihre Opfer so aus dem Weg” geräumt hätten.

Jetzt ist wahrscheinlich seine größte Angst, dass sein wirklicher Name bekannt wird und irgendein Terror-Freund ihn ermordet.

Ihm drohen zwei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe von 18.500 Euro.


6 Kommentare zu "Bizarre Aktion der niederländischen Justiz gegen Karikaturisten"

  1. Pingback: Niederlande: Moslemzensur schlägt wieder zu | Stop Islam

  2. Wofür haben eigentlich die 68er gekämpft?

    Meinungsfreiheit scheint es nicht zu sein! Jeglicher islamische Ehrenmord, jegliche islamische Hasspredigt wird goutiert und entschuldigt. Muslime und der Islam sind sakrosankt. Menschenrechtsverletzungen gibt es nur durch die heimischen Europäer.

    Südländer sind halt die besseren Menschen. Eine Realität wie die in Berlin, wo 82% der jugendlichen Intensivtäter Anhänger der Religion des Friedens sind wird einfach übersehen, genauso, dass 70% der Gefängnisinsassen in Frankreich Muslime sind – in Deutschland sieht es wahrscheinlich auch nicht besser aus.

    Dieser Blog und noch der Focus bringen einen Artikel über das Ende der Meinungsfreiheit in Holland. Ich hoffe die Linken wachen noch auf, bevor sie am Galgen eines Baukranes hängen.

    Viel Hoffnung habe ich da eher nicht!

  3. solange serienstraftäter, egal ob vergewaltiger, diebe oder räuber bereits nach wenigen stunden wieder auf freiem fuß sind, bis zur verhandlung weitere verbrechen verüben können und nach dem kurzprozeß gerade einmal ein paar wochen “sozialdienst” ableisten müssen kann es mit gerechtigkeit nicht mehr weit her sein. wenn richterinnen aussagen machen, dass deutsche bei einem ähnlichen fall weitaus härtere strafen zu erwarten hätten sollte eigentlich jedem klar werden in welche richtung der zug fährt.

    links, grün, rot, braun und islam …. sie kriechen immer aus den gleichen löchern. ihr ziel ist immer das gleiche, die methoden sind auch immer die gleichen. es hat sich nichts geändert. lediglich die namen, die hässlichen fratzen und farbe.

  4. Was ist denn dann bald der Unterschied zu China?

    Da spinnen einige. Es gibt übrigens keine Rasse “Muslime” oder “Linke” oder “Rechte”. Rasse ist eine angeborenes unveränderliche Zugehörigkeit und Rassismus ist eine häßliche Dummheit von Idioten.

    Aber Weltanschauungen, Wertesyste – wenn daran Kritik als “Rassismus” gilt, dann ist das der Anfang diktatorischer Zensur.

  5. “Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.”
    George Orwell (1903-1950)

    Das war ein Schlag der Gedankenpolizei und der Anfang vom Ende der Presse- und Meinungsfreiheit in Europa! Und die Anhänger der Religion der Dauerbeleidigten, die uns ihre Ethik- und Moralvorstellungen des Mittelalters aufzwängen wollen freuen sich! Ein weiterer Sieg der Intoleranz!

    Als bekennender Ex-Muslim (welche Rasse ist das?) konnte man bisher in Europa noch relativ sicher leben. Angesichts solcher Entwicklungen bekomme ich langsam Zweifel, ob es das Europa, wie ich es kannte, in einigen Jahren noch geben wird. Menschenverachtender Fanatismus und Unterdrückung gedeihen immer da, wo die Toleranten die Intoleranten zu lange tolerieren.

  6. Ich habe den Eindruck, daß die historische Bedeutung dieses Vorfalles nur einer verschwindenden Minderheit bewußt wird. Langsam ahne ich, wie sich die freiheitsliebenden Humanisten gefühlt haben müssen, als sie langsam begriffen, daß die Machtergreifung Hitlers unausweichlich bevor stand. Wir stehen auch vor einer Machtergreifung. Die Frage ist, ob sie unausweichlich ist, oder ob die Bürger anfangen sich gegen diese zu wehren. Der Islam ist inzwischen zur größten Bedrohung unserer liberalen, pluralistischen Gesellschaft herangewachsen. Ich kann nicht begreifen, daß unsere gewählten Mandatsträger diese Gefährdung ignorieren. Mich würde es nicht wundern, wenn bald auch in Deutschland die Kritik am Islam zu einer Straftat wird.
    Wir werden uns wieder vorwerfen lassen müssen, von alledem nicht genug gewußt zu haben um es zu vehindern. Nur in einem Zeitalter der Information und des noch freien Zugangs zu opositionelle Einstellungen gilt diese Ausrede nicht mehr. Langsam aber sicher ist jeder gefragt sich gegen die Unterwanderung unserer Gesellschaft durch das islamische Gedankengut zu wehren. Es wird doch wohl möglich sein, ein weiteres faschistisches System in Deutschland und Europa zu vermeiden. Oder haben wir uns beim letzten Multikultifest zu satt gefressen, als daß wir noch reagieren können?

Kommentar Schreiben

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*


*