30.11.2008 von Falk Madeja

Interessante Initiativen rund um Ganoven in den Niederlanden! Sowohl private als auch behördliche Websites widmen sich dem Aufspüren von Krimnellen. Ab Demzember will die niederländische Polizei landesweit mit Fotos im Internet nach Verdächtigen fanden, die bsw. einen Laden überfallen haben. Die Zeitung “De Telegraaf” empfiehlt diesen schon mal spasseshalber, sich einen Bart wachsen zu lassen oder einen plastischen Chirurgen aufzusuchen.
Es gab bereits in den Regionen Amsterdam, Rotterdam und Kennemerland solche von der Polizei initierten Ganoven-Websites. Und in den letzten Tagen machte die Website Boevenvangen.nl in den Medien Furore, weil es sich hierbei um einen Privat-Initiative (Bonovox Producties, produziert mit der Polizei TV-Sendungen ala XY ungelöst) handelte, mit der Mörder, Einbrecher, Vergewaltiger und Brandstifter gewissermassen an den Pranger gestellt werden. Kritiker der Ganoven-Pranger hatten in den vergangenen Jahren bemängelt, dass die Privatsphäre der Ganoven damit beinträchtigt würde.
Aber, wie schützenswert ist eigentlich die… weiter lesen
30.11.2008 von Falk Madeja
Nee, noch lange nicht. Singapur ist ja berühmt-berüchtigt für die harten Strafen, wenn jemand in dem Stadtstadt einen Kaugummi auf die Strasse spuckt. Ab dem 1. Januar gibt es auch in der niederländischen Residenzstadt dafür harte Strafen, relativ gesehen. Wer ab dann einen ausgekauten Kaugummi oder eine Kippe auf die Strasse wirft, muss 95 Euro bezahlen!
Das kündigte der zuständige Beigeordnete Rabin Baldewsingh von den Sozialdemokraten an. Den Haag hat heutzutage 5000 Papierkörbe, allerdings in verschiedenen Formen und Maßen. Die sollen vereinheitlicht werden, damit sie besser zu erkennen sind. Ausserdem sollen rund um Cafes wegen des Rauchverbotes mehr Abfalleimer kommen, denn die Leuten schmeissen wie überall ihre Kippen auf die Strasse. Das alles fällt unter die Kampagne “Den Haag schoon!” (Den Haag sauber!).
13.11.2008 von Falk Madeja
Krise? O.k., Trainer Marco van Basten hat gestern mit Ajax Amsterdam beim Tabellenletzten FC Volendam mit 0:1 mal eben ein Pokalspiel vergeigt. Und der ehemalige Hauptsponsor von Ajax, die ABN Amro, ist in der Finanzkrise verstaatlicht worden. Das sind schon Krisen.
Heute wohnt Marco van Basten in Badhoevedorp, am Rande von Amsterdam. Meine Tochter Jard sieht Marco ab und zu durch Badhoevedorp Fahrradfahren, schliesslich wohnt sie da auch. Aber jetzt will Marco van Basten dort hin ziehen, wo Jard geboren und in den ersten Jahren aufgewachsen ist – und wo Johan Cruijff noch ein Appartment hat.
Nach Amsterdam Oud-Zuid, Alt-Süd.
Angeblich soll es das teuerste Haus sein, dass in diesem Jahr in Amsterdam zum Verkauf stand. Jedenfalls steht es im Oranje-Nassaulaan. Das ist gleich beim Vondelpark.
Er musste um den 10. Oktober 6,8 Millionen Euro hinblättern, 6,5 Millionen Euro ist der… weiter lesen
04.11.2008 von Falk Madeja
Im niederländischen Riel (Provinz Nord-Brabant) ist in einem Vorgarten in der Dorpsstraat ein kleines Denkmal zugunsten des deutschen Soldaten Karl-Heinz Rosch enthüllt worden. Es handelt es sich um das ersten Denkmal für einen deutschen Soldaten in den Niederlanden.
Aber der Mann hatte sich das Denkmal wohl redlich verdient. Im Oktober 1944 rettete er zwei Kinder vor Kanonenfeuer (und starb dabei selbst) – Jan und Toos Kilsdonk heissen die Geretteten und sie waren bei der Einweihung des Denkmals anwesend, ebenso wie zwei Halbbrüder von Karl-Heinz Rosch. Das Denkmal steht nicht auf öffentlichem Grund, weil die Gemeinde aus Angst vor Protesten nicht mithelfen wollte.