Archive for März, 2009

31.03.2009 von Falk Madeja
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Sozialistische Partei: Post-Maoisten gegen Afganistan-Krieg

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Die Sozialistische Partei der Niederlande (eine Art Links-Partei, bloss dass sie statt Stalin den anderen linken Massenmörder, Mao, toller fanden) protestiert gegen den Krieg in Afganistan. Und zwar mit diesem TV-Spot!

28.03.2009 von Falk Madeja
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Amsterdams Bürgermeister gibt Terror-Verdächtigen einen Brief

von Falk Madeja

Die für die Behörden der Stadt Amsterdam peinliche Angelegenheit spielte sich am 12. März ab. Angeblich wollten ein paar Moslem-Terroristen die IKEA-Filiale in Amsterdam Zuid-Oost (Stadtteil aus Plattenbauten, Bürogebäuden und der Amsterdam Arena, dem Ajax-Stadion) in die Luft jagen – Amsterdam tauchte an dem Tag weltweit in den Nachrichten auf.

Sechs marokkanische Männer und eine marokkanische Frau im Alter von 19 bis 64 Jahren wurden verhaftet – Grundlage war ein mysteriöser Telefonanruf aus Brüssel. Demnach sei ein Kleinbus mit Sprengstoff aus Belgien unterwegs und einer der Verdächtigen habe wiederum familiäre Bande mit den Attentätern von Madrid.

Tagelang war die Geschichte in den Medien – schliesslich entpuppte sich alles als Ente. Die Verdächtigen erzählten ihre Geschichte im Fernsehen, Amsterdams Bürgermeister Job Cohen eierte tagelang herum, weil von ihm eine Entschuldigung bei den Verdächtigen verlangt wurde und er die partout nicht geben wollte. Denn was wäre wohl passiert, wenn der Anruf aus… weiter lesen

27.03.2009 von Falk Madeja
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Stadion wie ein Traktorreifen

von Falk Madeja
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Wer kennt in Deutschland den Fußballklub De Graafschap? Kaum jemand, aber Leute wie Guus Hiddink (Trainer Rußlands und Chelsea London) sowie Klaas-Jan Huntelaar (Real Madrid, früher Ajax) kennen wir schon. Die haben für den Verein gespielt. De Graafschap liegt ein bissel in der Provinz, die Stadt heisst Doetinchem und liegt im Osten des Landes, gen Deutschland.

Naja, das Gebiet ist etwas ländlich, darum werden die Leute da als Bauern beschimpft – die Fans des Vereins waren so clever, dass sie sich gleich mal Super-Bauern nannten! Darum soll das neue Stadion, denkt die Firma Licotech, wie ein Traktorreifen aussehen.

24.03.2009 von Falk Madeja
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Huren in Amsterdam – Schotten willkommen

von Falk Madeja

Was ist unter dem Schottenrock?Amsterdam bereitet sich auf eine Invasion vor – am Samstag sollen sage und schreibe 15.000 Schotten in die Grachtenstadt einfallen! Nicht einfach so, es steht nämlich das WM-Quali-Spiel Niederlande gegen Schottland an. Viele der Fans, ob sie nun im Schottenrock und drunter nichts oder in Hosen und drunter was kommen, werden auch im Rotlichtviertel erwartet.

Auch wenn das Pfund aus schottischer Sicht einen dramatischen Stand gegenüber dem Euro hat – die Amsterdamer Rotlicht-Industrie erwartet Rekordumsätze. Wenn die 15.000 Schotten-Fans in einem Mal ihre Röcke lüften… Wow, es würde ein heisser Wind durch Amsterdams Grachten wehen. Diesen Schotten-Ansturm müssten die Prostituierten Amsterdams teilweise irgendwie auffangen.

Aber sind sie überhaupt willkommen? Schliesslich werden sie sich in den anliegenden Kneipen, so wird erwartet, literweise Bier zu hohen Preisen einverleiben und möglicherweise in den Strassen gröhlen. Die schottische Ausgabe von “The Sun” hat sich vorab schon mal mit Metje… weiter lesen

22.03.2009 von Falk Madeja
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Wilders bricht weiter alle Umfrage-Rekorde

von Falk Madeja

Natürlich wird sein Aufmarsch einmal sein Ende haben – vorläufig aber bricht Geert Wilders weiter alle Umfrage-Rekorde. Gäbe es jetzt eine Wahl, dann bekäme er laut einer Umfrage des Meinungsforschers Maurice de Hond 29 der 150 Haager Parlamentssitze. Das wäre für Wilders einer mehr als in der letzten Umfrage, die bei Geert Wilders schon eine gewisse Euphorie ausgelöst hatte.

Seine Ex-Partei, die liberale VVD, bekäme 16 (-1). Ingesamt kämen die als “rechts” geltenden Parteien PVV, VVD und CDA auf 73 Sitze (76 ist die Mehrheit) und die als “links” gelten Parteien PvdA, SP, D66 und GrünLinks auf 68 Sitze.

Das bedeutet übrigens nicht, dass die beiden Konstallationen (die ja sowieso nicht ausreichen würden) wahrscheinlich sind. Rechts hätte die VVD hätte wohl ihre Probleme mit ihrem “Abweichler” Geert Wilders, Links die sozialdemokratische PvdA gleichfalls Probleme mit der linkspopulistischen Sozialistischen Partei. Jeweils aus inhaltlichen als auch aus taktischen Gründen.

21.03.2009 von Falk Madeja
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Bizarrer Justiz-Irrtum bei niederländischem Marokkaner

von Falk Madeja

Der Fall eines 65jährigen Mannes aus dem niederländischen Tilburg hat am Freitag für einen erheblichen Medien-Wirbel gesorgt. Er wurde nämlich aus der “Pompekliniek” in Nijmegen freigelassen, nachdem er dort offenbar 15 Jahre zu Untrecht wegen einer “psychischen Störung” behandelt wurde.

Es handelt sich um einen Marokkaner mit heute niederländischem Pass, der 1994 zu einer einjährigen Gefängnisstrafe mit anschliessender Zwangsbehandlung (TBS) verurteilt worden war, weil er seiner Ehefrau mit einem Beil auf den Kopf geschlagen hat.

Weil er sich weigerte, an der Behandlung mitzuwirken, wurde der TBS-Status immer wieder von den Gerichten verlängert. Das bedeutete, dass er kein einziges Mal in den 15 Jahren draussen war. Die verantwortlichen Ärzte und Psychiaterm kamen einfach nicht an ihn heran, anfangs sprach er so gut wie kein Niederländisch und sowie misstraute er den Experten. Darum beurteilten die ihn “aus der Ferne” und er konnte an seinem Status nichts ändern. Erst als er vor einigen Jahren… weiter lesen

20.03.2009 von Falk Madeja
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Thriller!

von Falk Madeja
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Vom 23jährigen Tim aus Nimwegen.

Quelle: DutchCowgirls

19.03.2009 von Falk Madeja
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Niederländische Netzeitung nun auch auf Deutsch

von Falk Madeja

Die “niederländische Netzeitung”, Nu.nl, hat nun auch eine deutsche Version. Diese wird in Amsterdam gemacht – operiert unter dem Namen Dnews.de. Chefredakteurin ist Antje Winter, die zuvor für Deutschlandweb.nl arbeitete.

Sie erklärte der “Mutter-Website Nu.nl”, dass es in Deutschland noch keine Website ala Nu.nl gäbe, auf der der Leser eine Übersicht über die wichtigsten Nachrichten bekäme. Das ist natürlich nicht wahr, denn diese Website gibt es in Deutschland und die heisst eben Netzeitung.

Nu.nl ist in etwa zur gleichen Zeit wie die deutsche Netzeitung entstanden, also vor zehn Jahren. Ähnlich wie die Netzeitung hat Nu.nl eine lange Geschichte von Boom, Eigentümerwechseln, Niedergang, Aufschwung – im Unterschied zur Netzeitung arbeitete Nu.nl allerdings immer effizienter (das heisst mit weniger, viel weniger Personal). Dnews arbeitet mit DPA, laut weiter lesen

18.03.2009 von Falk Madeja
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Rotterdams Bürgermeister (Marokkaner!) schockiert Niederländer

von Falk Madeja

Aboutaleb und die niederländische ErbsensuppeEine Erbsensuppen-Affäre! Das kann dem besten Bürgermeister passieren, allerdings handelt es sich um den aus Rotterdam und der steht rechts von der Mitte eh schon unter Feuer – denn er heisst Ahmed Aboutaleb, ist als erster Einwanderer Bürgermeister einer großen Stadt, hat noch eine zweite Staatsbürgerschaft (die von Marokko) und muss sich ständig bestimmter Vorurteile erwehren.

Meiner Meinung nicht zu Recht, denn er hat bislang keine dummen Dinge gesagt, gilt als integer und gegen zwei Staatsbürgerschaften habe ich nun überhaupt nichts. Allerdings schon dagegen, dass in den Niederlanden Bürgermeister nicht vom Volk gewählt werden können – und das hat ja Ahmed Aboutaleb sich nicht so ausgedacht. Es ist allerdings Mitglied der Partei, der sozialdemokratischen PvdA, die viele Jahre am meisten von der Kungelei rund um die Ernennung von Bürgermeistern profitiert hat (offiziell werden die von der Königin ernannt, in Wahrheit in Hinterzimmern von den Vertretern… weiter lesen

17.03.2009 von Falk Madeja
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Studenten brechen Raketen-Rekord

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Studenten der Technischen Universiteit (TU) Delft haben mit ihrer selbstgebauten Rakete Stratos im Norden von Zweden einen Rekord gebrochen. Ihre Rakete erreichte eine Höhe von 12 Kilometer und 551 Meter – der alte Rekord lag bei 10,7 Kilometer.

Jasper de Reus vom Project Stratos sagte, dass man stolz sei, den alten Rekord britischer Studenten überboten zu haben. Zumal mal im Gegensatz zu den Briten sogar den Motor selbst gebaut habe – der ist aus Karbon und sei stark genug, um etwas mit dem Gewicht eines Personenautos in die Lüfte zu befördern. Ob nun etwa die Mars-Menschen dem schwachen Erde-Automarkt retten können (oder gar Opel), ist allerdings schwer vorstellbar. Die Studenten-Rakete sollte eigentlich 15 Kilometer erreichen, bislang weiss niemand, warum das nicht klappte.