30.06.2009 von Falk Madeja
Die Redaktion des niederländischen Revolverblattes “Party” entschuldigt sich bei Sylvie van der Vaart – die Männer vom Boulevard hatten die laut De Telegraaf einst “schönsten Spielerfrau Deutschlands” (ihr Mann Rafael spielte ja mal beim HSV, heute bei Real Madrid) mit Glatze auf der Titelseite abgebildet. Grund für die geschmaklose Aktion: Sylvie van der Vaart hat Brustkrebs – und nach einer Operation steht ihr jetzt die Chemotheratie bevor.
Der Vorgang hatte für allerlei Aufregung gesorgt. Schliesslich forderte Sylvia van der Vaart selbst eine Entschuldigung von Party – die sie jetzt auch bekam. Party selbst gab an, dass man eine Grenze überschritten habe und um Entschuldigung bitte. Ausserdem wird Party einen Betrag von 5.000 Euro an die Organisation Pink Ribbon spenden. Pink Ribbon setzt sich dafür ein, dass dem Thema Brustkrebs mehr Aufmerksamkeit geschenkt werde.
30.06.2009 von Falk Madeja
Das schlägt nun jedenfalls die Justizstaatssekretärin Nebahat Albayrak (PvdA) vor. Eigentlich wollte sie acht Gefängnisse schliessen lassen, allerdings gibt es gegen den Plan viel Widerstand. In einem Gefängnis im Süden der Niederlande sollen künftig bis zu 500 verurteilte Belgier eingeschlossen werden. Und im Osten der Niederlande wäre Platz für Deutsche. Um wieviele es dabei gehen soll und wie sich der niederländische Staat diesen Service etwa vom Land Nordrhein-Westfalen vergüten lassen will, ist noch nicht bekannt.
Ein weiterer Plan des Justizministeriums sieht vor, dass die örtlichen Autoritäten künftig gewarnt werden sollen, wenn bestimmte Kriminelle frei gelassen werden. Justizminister Ernst Hirsch Ballin (CDA) kündigt an, dass ab diesem Sommer die Stadtverwaltungen von Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht informiert werden, wenn etwa Mörder, Vergewaltiger oder Pädophile freigelassen und in die betreffenen Gemeinden geschickt werden.
25.06.2009 von Falk Madeja
Ob die Sonnenbrille von Finanzminister Wouter Bos einmal richtig berühmt wird, sagen so wie die von Polens General Jaruzelski? Man weiss es nicht, aber die Zeitung “De Volkskrant” spekuliert, dass ihn seine auf einer Dienstreise gestohlene Sonnenbrille noch einmal auf die Füße fallen könnte.
Es handelt sich genauer gesagt um eine RayBan-Brille im Wert von 113 Euro. Die ist ihm in Brüssel geklaut oder er hat sie dort verloren, jedenfalls ging er zurück zu Hause zur Polizei, zeigte den Verlust an und liess sich die Brille vergüten. Aber was wird an Bos in dieses Sache hängen bleiben (ausser der Spot des Blogs “Geenstijl”, es sei wohl eine Gaybrille gewesen)?
Tja, jedes Land hat so seine Affären – und die Brillen-Affäre hielt die Niederlande heute beinahe in Atem. Am Morgen war… weiter lesen
24.06.2009 von Falk Madeja
Sylvie van der Vaart, Ehefrau von Ex-HSV- und heutigem Real-Madrid-Spieler Rafael, musste sich in ihrem Heimatland schon einiges gefallen lassen. So sangen die “Fans” von Ado Den Haag schon mal ein ganzes Spiel lang, dass sie die “Hure von Amsterdam” sei.
Da spielte Rafael noch bei Ajax Amsterdam. Dann ging er zum HSV – und Sylvie wurde zur “schönsten Fußballfrau der deutschen Fußballgeschichte”, so heisst es heute auf dem populären Weblog “Geenstijl”. Vor kurzem wurde bekannt, dass sie Krebs hat, operiert wurde und dass sie sich noch einer Chemotherapie unterziehen werde.
Sie wurde von der Bild interviewt und auf die Bemerkung, bei der Chemo könnten ihr die Haar ausfallen, antwortete sie unbefangen und bescheiden: „Das stört mich ganz und gar nicht. Erst mal wissen wir nicht, wie mein Körper auf die Therapie… weiter lesen
24.06.2009 von Falk Madeja
Ja, er wisse auch, dass ein Öl-Boykott die Mullahs im Iran empfindlicher treffen würde. Aber Direkteur
Hossein Akef von der niederländischen Firma “Persian Caviar” ist nun mal keine Tankstellen-Firma sondern Kaviar-Importeur. Und darum hat er, um ein Zeichen zu setzen, laut dem Reklame-Fachblatt “Adformatie” nun den Boykott iranischen Kaviars angekündigt!
Es sei gegen die Diktatur und darum rufe er seine Kollegen in ganz Europa auf, es ihm gleich zu tun. Der Kaviar-Export wird im Iran vom Staat kontrolliert. In diesem Moment soll der Preis von Kaviar über dem von Gold liegen, schreibt Adformatie.
24.06.2009 von Falk Madeja
Kimberly, belgisches Tattoo-Stern-Mädchen mit einem Bekanntheitsgrad auf ungefähr Dutroux-Niveau, hat ja inzwischen bekannt, dass sie die Sache mit den angeblich 53 im Schlaf angebrachten Gesichts-Stern-Tattoos erfunden hatte. Sie fürchtete sich nur vor der Reaktion des Vaters, darum saugte sie sich die Sache aus dem anscheinend noch nicht tätowierten Daumen.
Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Inzwischen bekam sie beim Konkurrenten von Sterne-Tattoo-Macher Rouslan Toumaniantz, einem Mann mit dem Namen Tattoo Mik aus ebenfalls Kortrijk, einen Job.
Und dann taucht da noch ein dritter Tattoo-Mann auf. Der nennt sich Gerrit Le Roy. Der hat offensichtlich den Kampf um die Entfernung all der Tattoo-Sterne aufgenommen. Einer soll schon weg sein. Es werde bis zu 100 Sitzungen a 150 Euro (also 15.000 Euro) kosten, um das Gesicht zu Ent-Tattoo-isieren. Vielleicht sollte Kimberly sich pro Stern einen Sponsor suchen, bei Pixel-Marketing-Aktionens gibt es ja ganz schöne Erfolgsgeschichten.
24.06.2009 von Falk Madeja
Die schwedische Energie-Firma Vattenfall darf den niederländischen Versorger Nuon für 10,3 Milliarden Euro kaufen – für rund 300.000 Kunden in Berlin und Hamburg ist das eine komplizierte Nachricht. Denn Vattenfall muss laut der Europäischen Kommission die deutschen Aktivitäten verkaufen, fragt sich nur an wen.
23.06.2009 von Falk Madeja
Die verrückteste Idee des Plan, den die von der Haager Regierung einberufene Kommission unter Leitung des Ex-CDA-Ministers Elco Brinkman zur Rettung der Bezahlt-Zeitungs-Industrie ausgearbeitet hatte, wurde schon am Erscheinungstag abgeschossen.
Brinkman hatte vorgeschlagen, allen Niederländern mit einem Internet-Anschluss eine Art Strafsteuer aufzubrummen, weil die jungen Niederländer sich erdreisten, Nachrichten lieber im Internet oder in den kostenlosen Tageszeitungen zu lesen. Das eingenommene Geld, nach verschiedenen Quellen zwischen 12 und 20 Millionen Euro Jahr, sollte an die traditionellen Zeitungsbetrieben überwiesen werden und ihnen dann ermöglichen, “innovative Projekte” zu finanzieren.
Diese Firmen – genauer gesagt PCM, De Telegraaf und Wegener – haben zwar in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie es oder so nicht können – egal wieviel Geld, egal wieviel Personal, egal wieviel sonstige Ressourcen sie für Innovationen zur Verfügung haben. Aber irgendwie scheinen die Leute um Brinkman bei ihrer Mission zur Rettung der Bezahlt-Zeitungen auf ihre Reise in die ihnen offenbar… weiter lesen
23.06.2009 von Falk Madeja
Zeitungs-Holland angeblich in Not – jedenfalls die Bezahl-Zeitungen und nun will die Regierung in Den Haag eingreifen. Grund: weil immer mehr junge Niederländer sich ihre Nachrichten von kostenlosen Zeitungen wie “Metro” und “Spits” oder unerhörterweise aus dem Internet holen bzw. stundenlang in sozialen Netzwerken, Chatrooms, bei Twitter usw. you-name-it verweilen und weder Zeit noch Lust auf traditionelle Zeitungen haben, hat eine Regierungs-Kommission unter Leitung des Ex-CDA-Ministers Elco Brinkman einen verwegenen Plan bedacht.
Das ganze Land soll zwangsweise über einen Aufschlag auf das Abo beim Internet Service-Provider mit einer Zusatz-Steuer auf den rechten Pfad – die Bezahl-Zeitung – zurück gebracht werden. Ziel ist es, um mit der virtuellen Wegelagerei jährlich 20 Millionen Euro zusammen zu bekommen und dieses Geld dann über die Redaktionen der traditionellen Zeitungen auszuschütten. Die sollen damit dann “innovative Internet-Projekte” bedenken.
“Innovative Internet-Projekte” – selbst in den Redaktionen der Bezahlt-Zeitungen dürften die meisten Leute vor Lachen vom Stuhl… weiter lesen
22.06.2009 von Falk Madeja
Unbekleidete Zweibeiner im Zoo, die gibt doch heute schon zahlreich, werdet Ihr sagen. Zum Beispiel Pinguine etc. Die laufen so rum, wie Gott (falls es ihn gibt) sie geschaffen hat. Vierbeiner, von denen es noch viel mehr gibt, halten es auch nicht anders, ich war in einem Dutzend Zoos und habe noch nie einen Elefanten in einer Jeans, eine Giraffe im Kleid oder einen Affen im Anzug gesehen.
Spaß beseite. Sagen wir es kurz und bündig. Das Szenario, das jetzt dem Ouwehands Dierenpark in Rhenen für den 4. September droht, erweckt bei bestimmten niederländischen Christen heiligen Zorn.
Denn an diesem Tag wollen menschliche Aktivisten der “Naturisten Federatie Nederland (NFN)” splitterfasernackt eine Versammlung abhalten. Das werden die wahrscheinlich immer so machen, aber diesmal folgte der Ankündigung stürmischer Protest der örtlichen Abteilung der Protestanten-Partei SGP.
Die Mitglieder, wie bei der SGP üblich allesamt männlich, seien von dem Plan “schockiert”. SGP-Fraktionsvorsitzender Piet van… weiter lesen