Archive for Juni 22nd, 2009

22.06.2009 von Falk Madeja
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Nackte im Zoo

von Falk Madeja

Nackte Giraffen im ZooUnbekleidete Zweibeiner im Zoo, die gibt doch heute schon zahlreich, werdet Ihr sagen. Zum Beispiel Pinguine etc. Die laufen so rum, wie Gott (falls es ihn gibt) sie geschaffen hat. Vierbeiner, von denen es noch viel mehr gibt, halten es auch nicht anders, ich war in einem Dutzend Zoos und habe noch nie einen Elefanten in einer Jeans, eine Giraffe im Kleid oder einen Affen im Anzug gesehen.

Spaß beseite. Sagen wir es kurz und bündig. Das Szenario, das jetzt dem Ouwehands Dierenpark in Rhenen für den 4. September droht, erweckt bei bestimmten niederländischen Christen heiligen Zorn.

Denn an diesem Tag wollen menschliche Aktivisten der “Naturisten Federatie Nederland (NFN)” splitterfasernackt eine Versammlung abhalten. Das werden die wahrscheinlich immer so machen, aber diesmal folgte der Ankündigung stürmischer Protest der örtlichen Abteilung der Protestanten-Partei SGP.

Die Mitglieder, wie bei der SGP üblich allesamt männlich, seien von dem Plan “schockiert”. SGP-Fraktionsvorsitzender Piet van… weiter lesen

22.06.2009 von Falk Madeja
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Gratis-Zeitungen in den Niederlanden: 10 Jahre Jubiläum!

von Falk Madeja

Metro zehn Jahre altFrank Volmer, vor zehn Jahren beim Telegraaf-Verlag für den Launch der Tageszeitung “Spits” zuständig, hat nun zweierlei zugegeben. Einerseits hatten sie mit dem Management der Amsterdamer Verkehrsbetriebe GVB eine (in den Augen von Wettbewerbshütern sicherlich fragwürdige) Absprache – sollte die 1994 in Stockholm gestartete Gratis-Zeitung “Metro” jemals in die Niederlande kommen, dann sollte der GVB dem Telegraaf-Verlag eine Art Vorrecht geben, eine kostenlose Zeitung herauszugeben (und vor allem sollte der GVB “Metro” hinhalten und abblitzen lassen).

Vor den “Schweden” starten konnte der Telegraaf-Konzern nicht, die damalige GVB-Direktion war schon froh, wenn die Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen pünktlich fuhren. Eine kostenlose Tageszeitung nach dem Vorbild von Stockholm hätte a) für die GVB-Kollegen sehr viel anstrengende Publizität und b) vermutlich sehr viel organisatorischen Wirbel verursacht (bsw. Berge von Zeitungspapier in den Bussen und U-Bahnen). Andererseits war der GVB im Nachhinein gesehen eh nicht der optimale Ansprechpartner.

Denn Metro überraschte den Telegraaf-Konzern damit,… weiter lesen