Archive for Juli, 2009

30.07.2009 von Falk Madeja
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Niederländischer Fußballklub will “deutsches Image” loswerden

von Falk Madeja

Roda JC leidet unter deutschem ImageZum ersten Mal habe ich Mitte der 90er ein Spiel von Roda JC gesehen – die damals von Huub Stevens trainierte Mannschaft aus dem Süden der Niederlande spielte bei Ajax Amsterdam und wie! Nämlich 1:1, und das in höchstem Tempo. Das waren noch Zeiten für Roda JC, und Huub Stevens wurde wegen seiner naja etwas strengen Art noch “Hitler” genannt. Als Stevens später u.a. in Deutschland Schalke, Hertha usw. tranierte nannte ihn niemand mehr “Hitler”, zu seinem Glück natürlich. Wäre ja etwas missverständlich gewesen.

Heute wird Roda JC wohl kaum noch in der Lage sein, gegen die Spitzenteams der Ehrendivision auf Augenhöhe zu spielen, ja, und dann ist da noch die Sache mit dem “deutschen Image”. Deutsches Image? Ja, deutsches Image. Und das will Roda JC nun loswerden.

Roda JC, das ja in Kerkrade an der deutschen Grenze spielt, hat nämlich gewisse Bräuche. So wird nach Toren vom… weiter lesen

29.07.2009 von Falk Madeja
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Badeschiff ala Berlin für Amsterdam

von Falk Madeja

Badeschiff ala Berlin für AmsterdamDiese Woche wieder mit niederländischen Gästen beim Badeschiff in Berlin gewesen. Es war brechend voll am Strand bei dem Schwimmtrog in der Spree (auch zig Niederländer) – und wieder quälte uns die Frage: warum gibt es so etwas eigentlich nicht in Amsterdam?

Da lesen wir auf Telegraaf.nl davon, dass sich auch die Stadtverwaltung in Amsterdam mit der Frage beschäftigt. Die zuständigen Behörden der Stadt Amsterdam untersuchen gerade, ob im kommenden Jahr in der Amstel ein Badeschiff nach dem Vorbild Berlin – im Sommer ein Bad, im Winter eine Sauna – starten könnte. Man sei mit verschiedenen Parteien im Gespräch, als Orte werden Zwanenburgwal, die Torontobrug, Ceintuurbaan und De Omval genannt.

27.07.2009 von Falk Madeja
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Angeblicher Königinnen-Attentäter entlassen

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Sie nennen ihn den “Vegan streaker” – der Niederländer Peter Janssen streunt gern durch niederländische TV-Programme und vor einigen Tagen, ich war gerade auf der Ostsee-Insel Usedom, auch schon mal durch die Weltpresse. Der Mann hätte ein Attentat auf Königin Beatrix vorgehabt, denn die trage ja so gern Pelze. Schwubbdiwub landete er im Knast. Inzwischen wurde er wieder entlassen.

Der 24jährige will nun die Staatsanwaltschaft auf Schadensersatz verklagen, er sei nur durch eine “Ex” bei der Polizei schwarzgemacht worden.

20.07.2009 von Falk Madeja
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Bürgermeister Utrecht: Medien sollen nicht mehr kritisieren

von Falk Madeja

In Nordkorea, Iran usw. werden seine Amtskollegen zustimmend mit den Köpfen nicken. Der Bürgermeister der Stadt Utrecht, der Sozialdemokrat Aleid Wolfsen, hat in einem Interview mit der Zeitung “De Volkskrant” eine Lösung für seine Probleme vorgestellt. Die darin bestanden, dass er eigenhändig für das Einstampfen einer Zeitung sorgte, in der über vermeintliche Unregelmässigkeiten rund um seine Wohnung berichtet werden sollte – und als das herauskam, folgten ein paar bissige Artikel in Print und Web.

Was ist nun die Lösung des Problems? Ganz einfach, so Wolfsen. Journalisten sollen nicht mehr über Affairen von Bürgermeistern berichten! Denn diese Berichte würden eh zu Kosten von Storys gehen, die “wichtiger” seien. Offensichtlich will er nun nach dem erfolgreichen Vernichten einer Zeitungsauflage auch noch bestimmen, was “wichtige Berichte” seien. Das bei einer ordentlichen Pressefreiheit Redaktionen selbst bestimmen, was sie für berichtenswert halten, scheint ihm nicht geläufig zu sein.

17.07.2009 von Falk Madeja
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Gleichberechtigungsstreit – PvdA gespalten

von Falk Madeja

Der sozialdemokratische Integrationsminister Eberhard van der Laan will etwas tun in Sachen Gleichberechtigung – aber ausgerechnet seine Parteifreunde spielen nicht mit. Van der Laan will, dass bei den sogenannten “Einbürgerungskursen” die von einigen Gemeinden praktizierte Geschlechtertrennung abgeschafft wird – die bsw. im Falle der Stadt Utrecht allerdings ausgerechnet von der PvdA befürwortet wird.

Worum gehts? Um gewissen Einwanderer-Männern (und Frauen), die von Gleichberechtigung nichts halten, entgegen zu kommen, müssen diese nicht gemeinsam mit dem anderen Geschlecht den obligatorischen Kurs über die in den Niederlanden geltenden Werte und Normen, Sitten und Gebräuche besuchen. Befürworter der Geschlechtertrennung argumentieren, dass religiöse Gemeinschaften das auch so handhaben – so werden etwa in Synagogen und Moscheen Frauen und Männer von einander geschieden. Gegner der Geschlechtertrennung sagen, dass es eben in den Niederlanden eine Trennung von Kirche und Staat gäbe, und die Gleichberechtigung von Frau und Mann eben eine der wichgtigsten Grundwerte sei.

In… weiter lesen

16.07.2009 von Falk Madeja
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Prost auf die neue Regierung Belgiens!

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Sensation in Brüssel! Der französischsprachige Sozialist Michel Daerden wird Minister für die Pensionäre im Kabinett von Premier Herman Van Rompuy. Grund 1: Aussenminister Karel De Gucht wechselt zur EU-Kommission, das Kabinett muss umbesetzt werden. Grund 2: die Regierung Walloniens, wo Daerden bislang Finanzminister war, will den Mann dringend loswerden.

Michel Daerden erlangte erlangte traurig-komische Berühmtheit, weil er sich nach Wahlen sternhagelvoll im Fernsehen interviewen liess. Ein Video davon trat via YouTube seinen Weg um die Welt an. Sein Antreten als Minister in Brüssel gilt darum bei Freund und Feind als ein schlechter Witz. So sagte Jean-Marie Dedecker (LDD) zum Thema Michel Daerden (PS). “Ich denke, dass sein Extra sein wird, dass wir die Bar länger offen halten müssen.”

16.07.2009 von Falk Madeja
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Pädo-Niederländer: 37 Jahre Gefängnis in Thailand

von Falk Madeja

Ein 52jähriger Niederländer wurde in Thailand zu einer Gefängnisstrafe von 37 Jahren verurteilt, weil er zwischen März und Dezember 2007 einen zwölfjährigen Jungen mehrfach sexuell mißbraucht hat. Ein mitangeklagter Thailänder bekam 26 Jahre und acht Monate.

07.07.2009 von Falk Madeja
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Brüno, der Körper von Geert Wilders und Adolf Hitler

von Falk Madeja

In einem Interview mit dem Algemeen Dagblad lobt “Brüno”, legendäre Homo-Modezeitschrift-Film-Figur aus angeblich Österreich, den Chef der PVV, Geert Wilders:

Welche Person in den Niederlanden bewundern Sie am meisten?

,,Ach, das kann nur Geert Wilders sein. Er hat einen phantastischen Leib und mit seinen blondierten Haaren kann er so in einer Boysband auftreten. Wie Adolf is hat er keine Angst, um ein bisschen kontrovers zu sein. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass große Denker immer wieder Widerstand hervorrufen. Ich nenne nur mal die Namen Aristoteles, Galileo, Sharika.”

06.07.2009 von Falk Madeja
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Wilders: Integrations-Vertrag für Moslems, sonst Land verlassen

von Falk Madeja

Geert Wilders hat der Zeitung “De Volkskrant” ein Interview gegeben, in dem er forderte, dass “Einwanderer mit nicht-westlichem Hintergrund mit doppelter Nationalität” einen “Assimilations-Vertrag” unterschreiben müssten, dass sie für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen Sharia-Gesetze seien. Der Islam sei zu “90 Prozent eine totalitäre Ideologie und nur zu zehn Prozent eine Religion”. Wenn das in ganz Europa, also nicht nur in der EU, eingeführt werden würde, dann würden Millionen Moslems das nicht unterschreiben und die könnten dann gehen. Dass in einer Umfrage viele junge niederländische Moslems gesagt hatten, dass sie wegen Wilders das Land verlassen wollten, nannte er “prächtige Nachrichten”. Man habe ein “freies Land”, und wenn einem das nicht gefalle, dann könne man ja gehen. Mehr auf AllAboutGeertWilders.net.

01.07.2009 von Falk Madeja
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Ende der Coffeeshops

von Falk Madeja

Eine die Haager Regierung beratende Kommission will das Ende eines wesentlichen Bestandteils der niederländischen Drogen-Politik. Künftig sollen Coffeeshops ihre Softdrugs nur noch an Konsumenten aus der lokalen Bevölkerung verkaufen dürfen. Alle großen Coffeeshops, die zum teilweise vor allem Verbraucher aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern versorgen, sollen geschlossen werden. Die Kommission will diesen Plan am Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellen. Die Kommission steht unterLeitung von Wim van de Donk vom “Wetenschappelijke Raad voor het Regeringsbeleid (WRR)”, dem Wissenschaftlichen Rat für Regierungspolitik.

Angenommen  werden kann, dass drei wesentliche Punkte Teil dieser neuen Politik in Sachen weiche Drogen sein werden. Die lokale Bevölkerung wird sich mit spezialen Pässen ausweisen müssen. Die Belieferung der Coffeeshops, heutzutage kurioserweise immer noch illegal, wird auch offiziell zugelassen. (Heute dürfen die Coffeeshop-Betreiber an der “Vorseite” ihres Ladens zwar weiche Drogen verkaufen – aber offiziell ist es ihnen verboten, sich an… weiter lesen