Wilders: Integrations-Vertrag für Moslems, sonst Land verlassen

von Falk Madeja

Geert Wilders hat der Zeitung “De Volkskrant” ein Interview gegeben, in dem er forderte, dass “Einwanderer mit nicht-westlichem Hintergrund mit doppelter Nationalität” einen “Assimilations-Vertrag” unterschreiben müssten, dass sie für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen Sharia-Gesetze seien. Der Islam sei zu “90 Prozent eine totalitäre Ideologie und nur zu zehn Prozent eine Religion”. Wenn das in ganz Europa, also nicht nur in der EU, eingeführt werden würde, dann würden Millionen Moslems das nicht unterschreiben und die könnten dann gehen. Dass in einer Umfrage viele junge niederländische Moslems gesagt hatten, dass sie wegen Wilders das Land verlassen wollten, nannte er “prächtige Nachrichten”. Man habe ein “freies Land”, und wenn einem das nicht gefalle, dann könne man ja gehen. Mehr auf AllAboutGeertWilders.net.


8 Kommentare zu "Wilders: Integrations-Vertrag für Moslems, sonst Land verlassen"

  1. Tja, was soll man sagen? Lange überfällig, etwas in der Art. Wäre lange geboten, auch um endlich mal die Definitionsmacht der reaktionären Islamverbände aufzubrechen und den fortschrittlicheren Muslimen mehr Gewicht zu verleihen.

  2. Warum geht er denn nicht selber, das wäre einfacher…

  3. Wer mit Gewalt bedroht wird, weil er sich kritisch über Aufforderungen zur Gewalt im Koran, oder der faschistoiden Polit-Ideologie, die sich als Religion tarnt, äußert, zeigt so auf, daß er mit seiner Kritik die Wahrheit gesagt hat, wie z.B. Robert Redeker in Frankreich.
    Holland ist für seinen Wilders zu beneiden. Er spricht aus, was die Mehrheit der Europäer längst auch so sieht. Daß nicht Ausländer das Problem sind, sondern der Islam. Dieser Mann würde überall sofort gewählt.
    Er traut sich die Tatsachen zu benennen, bei denen alle anderen Politiker weiche Knie kriegen, und sich in die Hose machen. Verständlich, da sie sonst auf die „Fatwa-Liste“ kämen.
    Es ist so wie er gesagt hat: früher konnte man auch vorher alles in “Mein Kampf” lesen. So wie jetzt im Kora und Scharia.
    Der Integrations-Vertrag sollte europaweit gelten, denn wer Holland verläßt geht sonst in ein anderes EU-Land. Und wer in Holland integrationsunwillig ist, wird dies auch anderswo sein.

  4. Vielleicht haben die Niederlande doch noch eine Chance der Islamisierung zu entgehen.

    In den Niederlanden liegt die Zahl der Muslime bei etwa 7 Prozent.

    Für unser Nachbarland Frankreich dagegen sieht es düster aus. Dort machen die Muslime schon etwa 10% der Bevölkerung aus, vielleicht auch mehr.

    Genaue Zahlen gibt es aber nicht, denn die Erhebung von Daten zur Religionszugehörigkeit ist gesetzlich verboten.

    Die Diskurseliten haben zwar in der letzten Zeit den Versuch gemacht, die Zahl der Muslime herunterzurechnen, überzeugend war das aber nicht.

    Unter den jungen Frauen in Frankreich dürfte der Anteil der Muslime schon um einiges hoher sein, wohl so bei 12 bis 15 Prozent.

    Da Musliminnnen in Frankreich wesentlich mehr Kinder bekommen, Nordafrikanerinnen, die die große Mehrheit der Musliminnen stellen, so etwa zwischen 3,4 und 4,3, also etwa doppelt- bis dreimal so viele wie ethnische Französinnen, liegt der Anteil der Kinder mit muslimischem Hintergrund unter den Neugeborenen wohl bei 25 bis 35 Prozent.

    Da ethnische Französinnen nur 1,6 bis 1,8 Kinder kriegen, so genau weiß man es nicht, die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau aber bei etwa 2 liegt, wird die Lücke durch Einwanderinnen geschlossen.

    Sollte Kinderzahl der Muslime nicht sehr schnell abfallen, worauf nichts hindeutet, ist eine muslimische Mehrheit in Frankreich nicht mehr zu verhindern.

    In Deutschland lag der Anteil der Neugeborenen mit muslimischem Hintergrund vor ein paar Jahren bei etwa 10 Prozent, wir sind Frankreich bei der Islamisierung also ziemlich genau EINE Generation hinterher.

  5. Vielleicht sollte man auch einfach alle Politiker einen Anti-Populismus-Vertrag unterschreiben lassen. Alle Autofahrer einen Vertrag, in dem sie versichern nicht zu schnell zu fahren und alle Niederländer einen indem sie angeben nicht ausländerfeindlich oder rassistisch zu sein.
    Überhaupt könnte man damit alle Probleme lösen. Wer sich nicht daran hält, der wird ausgebürgert.
    Schade, ich bin nicht überzeugt. Ich muss wohl einen Vertrag unterzeichnen, dass ich an die Idee gut finde. Dann kommt der Rest von selber.

  6. @Jules: Nur ist ja “gegen den Islam” sein halt überhaupt nicht populistisch.
    Sondern es ist ja grade der gegenteilige Standpunkt des “Islam ist Frieden” und das hinstellen jeder Nicht-Unterordnung unter islamische Glaubensgebote als “Islamophobie” eben der populistische.
    Etwas populistischeres, dabei feigeres und sinnfreieres, als das übliche,beliebige “Nazi”, “Intoleranz”, “Islamophobie” Geratsche ist ja nicht vorstellbar.

  7. 7% ist ja wirklich ganz enorm ;) Das ist ja schon fast die Hälfte der 16% die die Partei von “Herrn” Wilders bei der Europawahl erreicht hat.
    Also müssen sich alle Wilders Anhänger ganz doll anstrengen und 1 bis 2 Kinder in die Welt setzen und die Angst ist plötzlich unbgründet. Das sind doch alle Milchmädchenrechnungen.

    Immer dieses Schüren von Angst hilft niemandem. Auch das unterzeichnen solcher albernen Verträge ist nichts als populistische Symbolpolitik. Unterschreiben kann sowas jeder, auch wenn er nicht davon überzeugt ist. Es geht “Herrn” Wilders darum in die Schlagzeilen zu gelangen und damit einfache, uniformierte Wähler zu gewinnen.

    Meinungen und Werte kann man nicht aufzwinden sondern nur durch Überzeugung erreichen.

    Wo sind also die Leute plötzlich, wenn es darum geht durch Argumente für die Meinungpluralität zu überzeugen?
    Wo sind die Islamisierungsphobiker, wenn es darum geht muslimischen Kindern bei den Hausaufgaben des Politikunterichts zu helfen?
    Welche sachbezogene Massnahmen fallen Ihnen noch ein, Menschen von Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit zu überzeugen?

    Letzlich geht es mal wieder darum ein Feinbild zu finden, damit man sich nicht um die eigenen Probleme kümmern muss.

  8. Vielleicht stört Wilders sich aber auch wirklich ernsthaft an etwas, was er als Bedrohung empfindet?
    Aber Nein, die Populismus-Keule auspacken ist einfacher, gell?

    Menschen, die in Europa leben wollen, sollten sich schon mit Demokratie, Toleranz und Meinungsfreiheit identifizieren können, sonst sollten sie nicht hierhin emigrieren. Es kann nicht sein, dass man immer mit dem Finger auf die Gesellschaft zeigt und die mangelnde Bereitschaft der Einwanderer schön redet.

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