02.11.2009 von Falk Madeja
Der niederländische Fussball erlebte eine haarige Angelegenheit. Nein, wir schreiben hier an dieser Stelle nicht über das Spiel Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam - es ging 5:1 aus und der langhaarige Ex-Herthaner Marco Pantelic wurde permanent ausgepfiffen. Grund waren natürlich nicht seine Haartracht sondern gewisse Herumstolpereien.
Wir müssen uns den Vereinen BSC’68 1 – und Berkel 1 widmen. Bei derem Spiel am Samstag gab es nämlich einen fussballweltweit einmaligen Vorfall. Nämlich einen Spielabbruch wegen eines Toupets! BSC’68-Vertediger Ferry Blonk wurde nämlich Opfer einer üblen Attacke. Sein Gegenspieler riss ihm nämlich sein Toupet vom Kopf! Die Folge, so lesen wir im Algemeen Dagblad, war eine Massenschlägerei. BSC’68-Trainer Roel Zandbergen zeigte für die wütenden Reaktionen seiner Kicker Verständnis. “Für Ferry war das ein schmerzhafter Augenblick, denn er trug das Toupet aus Krankheitsgründen.” Der Täter soll ein Mann… weiter lesen
02.11.2009 von Falk Madeja
Und wieder geht es um das Luxusleben des niederländischen Kronprinzen ! Schon seit einiger Zeit brodelt es Sachen seines geplanten Ferienhauses in Mosambique, genauer gesagt auf der Halbinsel Machangulo.
Jetzt fordert D66-Fraktionsvorsitzender Alexander Pechtold, dass Willem-Alexander sein Vorhaben aufgibt. Grund: “Mosambique ist ein instabiles Land. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 46 Jahre, vor allem wegen des Aids-Problems.” Im vergangenen Jahr seien 100.000 Menschen wegen Überschwemmungen auf der Flucht gewesen, die Kindersterblichkeit betrage 130 auf 1000 Kinder. “In einem solchen Land baut man kein Ferien-Ressort aus einem Hotel mit 120 Wohnungen.” Der Prinz sei Miteigentümer im Projekt und werde selbst zwei Wohnungen nutzen. “Das ist moralisch ein schlechtes Zeichen.”
Der Prinz habe eine Vorbildfunktion, er habe bereits eine Ranch in Argentinien und ein haus auf Curacao. Wenn er die Wirtschaft in Mosambique unterstützen wolle, dann seien Mikrokredite für die… weiter lesen
02.11.2009 von Falk Madeja
Nein, Geert Wilders hat sich noch lange nicht beruhigt, nachdem drei Wissenschaftler im Auftrag des Innenministeriums seine “politische Bewegung” PVV untersucht haben und diese eine Gefahr für die Sicherheit des Staates genannt haben.
Zumal zu Wochenanfang nachgelegt wurde. D66-Fraktionsvorsitzender Alexander Pechtold nannte Wilders einen “Rassisten und rechtsextrem”, PvdA-Minister Eberhard van der Laan Wilders & Co “eine Gefahr für den Rechtsstaat”. Promt schoss Wilders zurück. Er nannte die beiden “politische Handlanger” von Mohammed B. Dieser Moslem-Fanatiker hatte am 4. November 2004 den Amsterdamer Filmemacher und Kolumnisten Theo van Gogh ermordet. Wenn ihm, also Wilders, Gewalt angetan werde, dann hätten PvdA und D66 Schuld.
Interessanterweise ist übrigens D66 neben der PVV der zweite grosse Gewinner der aktuellen Umfragen. D66, die im Grunde genommen in Sachen Einwanderung der PVV frontal gegenübersteht, würde um die 25 Sitze bekommen – heute hat D66 nur drei. Dagegen sieht es für… weiter lesen