Archive for Februar, 2010

28.02.2010 von Falk Madeja
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Totale Instabilität

von Falk Madeja

YouTube Preview ImageKönnte den Niederlanden drohen! Die Zahlen, die der neuesten Umfrage des Meinungsforschers Maurice de Hond zu entnehmen sind, versprechen nichts Gutes.

Große Parteien, die in der Vergangenheit die Mitte vertreten haben, verlieren und verlieren. 150 Sitze sind im Haager Parlament zu vergeben, CDA würde nun 25, PvdA 21 bekommen. Die “Partei” des Anti-Islam-Fanatikers Geert Wilders würde die stärkste Partei mit 26 Sitzen.

Vor allem die PvdA hat große Probleme. Am 3. März gibt es Gemeinderatswahlen. Obwohl die PVV von Geert Wilders nur in Den Haag und Almere antritt, scheinen sie die Hälfte ihrer Wähler nicht halten zu können.

Sowohl lokal als auch national droht der Niederlande große Instabilität. Aber keine Sorge. Ampeln werden weiter funktionieren und Strassenschlachten sehe ich auch nicht als realistisches  Szenario.

27.02.2010 von Christine Steinhäuser
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Kühe an die Macht

von Christine Steinhäuser

YouTube Preview ImageDie Kuh muss niederländisches Staatssymbol werden, fordert Naturkundehistoriker Bert Theunissen in der Zeitung Trouw. Der jetzige Löwe im Staats-Wappen sei zahnlos und nichtssagend, bei ‚Kuh‘ denke jedoch jeder Mensch gleich an die Niederlande. Außerdem habe sie sich als Exportschlager von schwarz-bunt bis braun-weiß, von Australien bis Kanada, verdient gemacht. Meine Rede. Seit Jahren. Weg mit symbolischen Windmühlen, immer blühenden Tulpen und haschrauchenden Frau Antjes, her mit der Kuh als Wappentier: plüschig, photogen, postmodern.

Denn auch im niederländischen Kuhstall hat die Kuh längst den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Hing bis vor ein paar Jahren der Bauer noch selbst an des Rindes Zitzen, ersetzt ihn heute der Melkroboter, schnell, vollautomatisch und in der Kommunikation ganz auf die Zielgruppe zugeschnitten. Braucht der Roboter beispielsweise ein neues Euter zum Tanken, spricht er den Bauern in schlichten, klaren Worten an. Auf dem Display steht dann ‘Wacht op koe’ (Warte auf Kuh).… weiter lesen

26.02.2010 von Falk Madeja
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Prinz Willem-Alexander gegen die Todesstrafe

von Falk Madeja

Vom niederländischen Kronprinzen Willem-Alexander gibt es interessante Neuigkeiten. So ist er offenbar gegen die Todesstrafe und würde als König ein Gesetz zur Einführung der Todesstrafe nicht unterschreiben.

Normalerweise erfährt die Öffentlichkeit nichts über die politische Einstellung des niederländischen Staatsoberhauptes oder dem inneren Kern der königlichen Familie. Grund ist, dass jede politische Aussage der Königin oder des Kronprinzen unter die sogenannte Minister-Verantwortung fällt. Das bedeutet, dass für ein bestimmtes Ressort zuständige Minister die politischen Konsequenzen tragen muss, also der Verkehrsminister, falls die Königin über Staus auf den Autobahnen klagen würde.

1997 gab Prinz Willem-Alexander dem Staatsfernsehen ein Interview und da sagte er, dass er bestimmte Gesetze nicht unterschreiben wolle – bsw. wenn es um die Todesstrafe gehen würde. Das Interview wurde vorab vom damaligen Ministerpräsidenten Wim Kok begutachtet und dann liess der die Aussage zur Todesstrafe löschen. Er sah Schwierigkeiten auf sich zukommen, wenn er… weiter lesen

26.02.2010 von Falk Madeja
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Frauen hinterherpfeifen soll verboten werden

von Falk Madeja

Jedenfalls in Rotterdam! Vor den Gemeinderatswahlen in der Stadt an der Maas kommt jetzt die lokale Partei “Leefbaar Rotterdam” mit einem kuriosen klingenden Vorschlag.

Künftig  solle es verboten werden, hinter Frauen hinteher zu preifen oder zu zischen. Damit solle sich die Sicherheit in der Stadt erhöhen, erklärte Leefbaar-Mann Marco Pastors. Er sei sich bewusst, dass andere Menschen Diebstahl schlimmer finden würden, er sehe das aber anders. Frauen sollten respektvoll behandelt werden. Die Polizeit sollte notfalls “Lock-Agenten” einsetzen, um die Herumpfeifer zu erwischen. Auf welche Bevölkwerungsgruppe dieser Vorschlag abzielt ist kar, wir tippen mal auf nordafrikanische junge Männer..

Leefbaar Rotterdam hat gute Chancen, die meisten Stimmen zu holen. Einst hatte sich der dann ermordete Politiker Pim Fortuyn  an de Leefbaaren verbunden. Geert Wilders, dessen Partei in Rotterdam nicht antritt, hat Anhängern empfohlen, die Leefbaren zu wählen.

Pastors hatte daraufhin in einem Interview erklärt, dass Leefbaar im Gegensatz zu Wilders gegen die Kopftuchsteuer,… weiter lesen

26.02.2010 von Falk Madeja
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Sozi-Taktik zahlt sich aus, Wilders keilt

von Falk Madeja
PvdA-Taktik scheint sich auszuzahken

PvdA-Taktik scheint sich auszuzahlen

Zunächst einmal scheint sich der von den niederländischen Sozialdemokraten ausgelöste Bruch der Koalition in Den Haag für die ansonstgen gebeutelte PvdA zu lohnen – einer Umfrage der TV-Sendung Nova zufolge gewinnt die Partei sechs Sitze und käme damit auf 27. Aktuell sitzen allerdings 33 PvdA-Abgeordnete im Haager Parlament.

Allerdings gewinnt auch die Partei des Anti-Islam-Politiker Geert Wilders – sie käme von 24 auf 27, aktuell sind es 9. Bei einer Veranstaltung in Almere teilte der Führer und das einzige Mitglied seiner Partei PVV wieder kräftig aus.  Er sagte, die PvdA spreche nicht mehr die Sprache des normalen Mannes, sondern “Arabisch”. Wenn die PVV, die am 3. März bei den Gemeinderatswahlen in Almere und Den Haag antritt (im Rest des Landes nicht) das Sagen bekomme, dürften in öffentlichen subventionierten Einrichtungen keine moslimischen Kopftücher mehr getragen werden.

Die niederländische Innenpolitik hat momentan eine Pattsituation. Linke und rechte… weiter lesen

25.02.2010 von Falk Madeja
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Wilders-Boykott durch Christen?

von Falk Madeja

Ein guter Christ könne den Anti-Islam-Politiker Geert Wilders nicht wählen - das finden jedenfalls einer Untersuchung des protestantischen Nederlands Dagblad drei Viertel von 1200 befragten Geistlichen  aus diversen protestantischen Kirchen mit insgesamt 2,3 Millionen Mitgliedern.

Jesus, so wird ein Geistlicher zitiert, komme für “Fremdlinge, Weisen und Witwen” auf – und somit sei das Gedankengut von Wilders und seiner PVV nicht mit dem Christentum zu vereinen. Das ist eine interessante Umfrage – und die stellt den potentiellen Koalitionspartner der Wilders-Partei, CDA, vor ein strategisches Dilemma.

25.02.2010 von Falk Madeja
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Todesdrohungen gegen Politikerin

von Falk Madeja

Sie wollen ihren Tod! Nebahat Albayrak, Ex-Staatssekretärin für Einwanderungs-Angelegenheiten im Namen der sozialdemokratischen PvdA, wird von Extremisten bedroht und deshalb von staatswegen beschützt, berichtet die Zeitung “De Telegraaf”.

Wer dahinter steckt ist offenbar noch unklar, es könnten sowohl linke als auch rechte Extremisten sein. Linke Extremisten, weil sie den “Asyl-Gruppenstatus” von Irakern und Somaliern aufgehoben hatte, rechte Extremisten, weil sie einen “General Pardon” für 27.000 abgewiesene Asylbewerber durchgesetzt hatte. Die türkischstämmige PvdA-Politikerin scheint im Fadenkreuz von Verrückten zu sein.

24.02.2010 von Falk Madeja
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Breda: Löffelweise in die Freiheit

von Falk Madeja

YouTube Preview ImageBreda! Im Herbst vergangenen Jahres sprach eine Frau dort eindringlich und fast mit Erfolg auf mich ein, ich sollte mich in dieser Stadt in Brabant ansiedeln. In der Nähe von ihr natürlich.

Breda ist in meinen Augen so eine Stadt wie meine Geburtststadt Rostock, also eine Provinz-Stadt, aus der man als junger Mensch fliehen sollte und es als älterer Mensch gut aushalten kann. Es gibt gibt bsw. in diesen zwei zauberhaften Provinz-Städten immer noch ein Kino, in dem man sinnlose französische Filme sehen kann. Wenn man verliebt ist, und das war ich in beiden Städten, ist das neben einer wunderbaren Frau eine sehr romantische Angelegenheit. Händchenhalten im Kino und so. In Breda, genauer bei Breda, hätte mich persönlich allerdings so eine Art privates Gefängnis erwartet. Reisen nach Berlin wären immer eine Frage der Reisefreiheit gewesen.

Es gibt da in Breda auch ein richtiges und sogar berühmtes Gefängnis, und manche dort wollen ungeachtet… weiter lesen

24.02.2010 von Falk Madeja
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Spott für Olympia-Pechvogel

von Falk Madeja

YouTube Preview ImageHalb Holland leidet mit dem Eisschnell-Läufer Sven Kramer, der auf Anraten seines dämlichen Trainers Gerard Kemkers die falsche Bahn wählte, disqualifiziert wurde und so bei den zehn Kilometern Gold verpasste.

Aber es gibt auch Hohn  und Spott. Der läuft darauf hinaus, dass der 23jährige Friese nicht auf seinen Trainer hätte hören sollen, lieber zur Eisenbahn gehen sollte (dann wüsste er, wie man Weichen stellt) usw. usf. Oh ja, fluchen hätte er auch nicht sollen.

Aber: don’t call Sven Kramer a looser! Er hat schliesslich die fünf Kilometer gewonnen.

24.02.2010 von Falk Madeja
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Drama für Holland-Sozis

von Falk Madeja

Der Abgang ist ganz bitter! Die zwölf niederländischen Sozialdemokraten, die in der Regierung sassen (als Minister und Staatssekretäre), verlieren quasi über Nacht so gut wie alles. Blackberrys, Dienstautos, Kreditkarten etc., das ganze Programm, berichtet De Telegraaf.

Ihre Gesichter und Biographien wurden von den Websites der Ministerien gelöscht, sie mussten eilig ihre Sachen in Kartons einpacken und die jeweiligen Häuser verlassen. Ausnahme: Ex-Innenministerin Guusje ter Horst. Weil ihr Alpen-Urlaub wichtiger ist als irgendwelche Landesinteressen darf sie noch bis kommende Woche Dienstag auf ihren Abschied warten.

O.k., es gibt Übergangsgelder in Höhe von 2,6 Millionen, aber wie auch immer: der Abgang ist bitter.