24.02.2010 von Falk Madeja
Breda! Im Herbst vergangenen Jahres sprach eine Frau dort eindringlich und fast mit Erfolg auf mich ein, ich sollte mich in dieser Stadt in Brabant ansiedeln. In der Nähe von ihr natürlich.
Breda ist in meinen Augen so eine Stadt wie meine Geburtststadt Rostock, also eine Provinz-Stadt, aus der man als junger Mensch fliehen sollte und es als älterer Mensch gut aushalten kann. Es gibt gibt bsw. in diesen zwei zauberhaften Provinz-Städten immer noch ein Kino, in dem man sinnlose französische Filme sehen kann. Wenn man verliebt ist, und das war ich in beiden Städten, ist das neben einer wunderbaren Frau eine sehr romantische Angelegenheit. Händchenhalten im Kino und so. In Breda, genauer bei Breda, hätte mich persönlich allerdings so eine Art privates Gefängnis erwartet. Reisen nach Berlin wären immer eine Frage der Reisefreiheit gewesen.
Es gibt da in Breda auch ein richtiges und sogar berühmtes Gefängnis, und manche dort wollen ungeachtet… weiter lesen
24.02.2010 von Falk Madeja
Halb Holland leidet mit dem Eisschnell-Läufer Sven Kramer, der auf Anraten seines dämlichen Trainers Gerard Kemkers die falsche Bahn wählte, disqualifiziert wurde und so bei den zehn Kilometern Gold verpasste.
Aber es gibt auch Hohn und Spott. Der läuft darauf hinaus, dass der 23jährige Friese nicht auf seinen Trainer hätte hören sollen, lieber zur Eisenbahn gehen sollte (dann wüsste er, wie man Weichen stellt) usw. usf. Oh ja, fluchen hätte er auch nicht sollen.
Aber: don’t call Sven Kramer a looser! Er hat schliesslich die fünf Kilometer gewonnen.

24.02.2010 von Falk Madeja
Der Abgang ist ganz bitter! Die zwölf niederländischen Sozialdemokraten, die in der Regierung sassen (als Minister und Staatssekretäre), verlieren quasi über Nacht so gut wie alles. Blackberrys, Dienstautos, Kreditkarten etc., das ganze Programm, berichtet De Telegraaf.
Ihre Gesichter und Biographien wurden von den Websites der Ministerien gelöscht, sie mussten eilig ihre Sachen in Kartons einpacken und die jeweiligen Häuser verlassen. Ausnahme: Ex-Innenministerin Guusje ter Horst. Weil ihr Alpen-Urlaub wichtiger ist als irgendwelche Landesinteressen darf sie noch bis kommende Woche Dienstag auf ihren Abschied warten.
O.k., es gibt Übergangsgelder in Höhe von 2,6 Millionen, aber wie auch immer: der Abgang ist bitter.