15.03.2010 von Christine Steinhäuser

Heineken kommt partout nicht zur Ruhe. Nach der schamlosen Panscherei mit billigem Gerstensaft in Heineken-Zapfsäulen durch Amsterdamer Kneipiers und dem rückläufigen Heineken-Konsum unter den Niederländern, sah sich der Biergigant jetzt vom rotzfrechen PR-Gag eines regionalen Dreikäsebiers bedroht, und zwar massiv. Von einer Billigmarke namens Olm aus Groningen. Olm… nie gehört.
Das änderte sich heute schlagartig, als „der Multinational Heineken den piepkleinen Olm mit einem Heer von Anwälten vor den Richter zerrte“, berichtete der niederländische Rundfunk NOS. Per einstweiliger Verfügung wolle „der Goliath Heineken den David“ zwingen, seine Flaschen unverzüglich aus sämtlichen Supermärkten des Landes zu nehmen – was das wirtschaftliche Aus für Olm bedeuten würde. Der Grund: Olm hätte das Flaschengrün, den roten Stern und überhaupt das ganze Layout von Heineken geklaut.
Pikantes Detail: Olm’s Direktor Mark Schneider hat in einem früheren Leben selbst bei Heineken gearbeitet. Zu den Vorwürfen lächelte er nur spitzbübisch und sagte: „Grün… weiter lesen
15.03.2010 von Falk Madeja
Ich frage mich ja immer noch, warum Hertha BSC Marco Pantelic ziehen liess – am Sonntag bereitete er jedenfalls ein geniales Tor von Urby Emanuelason vor. Endstand Ajax Amsterdam - PSV Eindhoven 4:1.
Jetzt wird es noch mal spannend in der niederländischen Ehrendivision. FC Twente führt vor dem PSV und dann kommt Ajax – und nun spielen PSV gegen FC Twente!
15.03.2010 von Falk Madeja
Momentan erlebt die Niederlande beeindruckende Triumphe des Personenkults. Ja, unsere Nachbarn scheinen sich vor allem in der Politik daran zu berauschen. Sie haben ein Staatsoberhaupt, dass sie nicht wählen - und im ganzen Land sind zig Strassen und Plätze nach deren Familie benannt. Wenn sie, also die Königin, einmal abtreten will, dann kommt eben jemand anders aus der Familie.
Dann gibt es da eine Ministerin, die einfach 100.000 Zeitschriften drucken lässt, ihren Vornamen “Gerda” auf die Titelseite setzt und zig Fotos von sich selbst abdrucken lässt.
In den Umfragen liegt eine Partei vorn, die sogenannte Freiheitspartei PVV, vorn, die nur ein einziges Mitglied und logischerweise nur einen Führer hat – Geert Wilders! Wenn er mal einen Parteitag hat, dann kann er allein klatschen. Und fast aus dem Nichts entwickelt sich auch noch um den neuen sozialdemokratischen Spitzenkandidat Job Cohen ein handfester Personenkult.… weiter lesen
15.03.2010 von Falk Madeja
In Sachen niederländische Politik haben wir auch mal eine gute Nachricht. Die Pädo-Partei hat sich aufgelöst! Offiziell heisst die Partei der niederländischen Pädophilen “Partij voor Naastenliefde, Vrijheid en Diversiteit (PNVD), also für Nächstenliebe, Freiheit und Diversität.
Grund: die Partei bräuchte für die Wahlen am 9. Juni 570 Unterschriften – und diese Leute müssten sich mit ihrem Namen und ihrer Adresse outen. Offensichtlich gab es nur 16 Verrückte, die sich als Pädo-Fans offennbaren wollten, lesen wir bei HP/de Tijd.
Quelle: Nu.nl